Internationale Klimapolitik und Abkommen
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Geschichte und die Mechanismen internationaler Klimapolitik, von Kyoto bis Paris, und bewerten deren Effektivität.
Leitfragen
- Analysieren Sie die Ziele und Mechanismen des Pariser Klimaabkommens und bewerten Sie dessen Potenzial zur Begrenzung der globalen Erwärmung.
- Vergleichen Sie die Ansätze verschiedener Staaten und Staatengruppen in der internationalen Klimapolitik und differenzieren Sie deren Interessen.
- Bewerten Sie die Herausforderungen bei der Umsetzung internationaler Klimaziele und diskutieren Sie die Rolle von Nichtregierungsorganisationen.
KMK Bildungsstandards
Über dieses Thema
Flucht und Migration sind prägende Phänomene der Globalisierung. In dieser Einheit analysieren die Schülerschaft die Ursachen von Wanderungsbewegungen: von Kriegen und politischer Verfolgung bis hin zu wirtschaftlicher Not und Klimafolgen. Die KMK-Standards zu Migration und Integration fordern hier die Fähigkeit zum Perspektivwechsel und zur Analyse gesellschaftlicher Integrationsprozesse.
Schüler setzen sich mit dem rechtlichen Rahmen (Genfer Flüchtlingskonvention, Grundgesetz) und den politischen Debatten um Obergrenzen und Fachkräfteeinwanderung auseinander. Das Thema erfordert eine sensible Handhabung, da es oft polarisiert. Durch die Arbeit mit Biografien und Daten lernen Schüler, Vorurteile zu hinterfragen und die Chancen sowie Herausforderungen einer diversen Gesellschaft sachlich zu bewerten.
Ideen für aktives Lernen
Museumsgang: Fluchtursachen weltweit
An Stationen werden verschiedene Weltregionen und ihre spezifischen Fluchtgründe präsentiert. Schüler müssen Zusammenhänge zu globalen Handelsstrukturen oder dem Klimawandel herstellen.
Rollenspiel: Die Integrationskonferenz
Vertreter von Kommunen, Wirtschaft, Schulen und Geflüchteten-Organisationen diskutieren über konkrete Maßnahmen zur Integration in den Arbeitsmarkt vor Ort.
Ich-Du-Wir (Denken-Austauschen-Vorstellen): Was ist 'Heimat'?
Schüler reflektieren paarweise ihren eigenen Heimatbegriff und diskutieren, wie sich dieser durch Zuwanderung verändert oder erweitern kann.
Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen
Häufige FehlvorstellungDie meisten Geflüchteten kommen nach Europa.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Die Mehrheit der weltweit Geflüchteten bleibt als Binnenvertriebene im eigenen Land oder in Nachbarregionen (z.B. Türkei, Libanon). Die Arbeit mit globalen Karten korrigiert diese eurozentrische Sichtweise.
Häufige FehlvorstellungMigration belastet nur die Sozialsysteme.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Migration kann auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken und die Rentensysteme stützen. Die Analyse von Wirtschaftsdaten hilft Schülern, ein ausgewogenes Bild zu gewinnen.
Vorgeschlagene Methoden
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Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Asyl und Einwanderung?
Was besagt die Genfer Flüchtlingskonvention?
Wie funktioniert Integration am besten?
Wie fördert aktives Lernen die Empathie für Geflüchtete?
Planungsvorlagen für Demokratie und Verantwortung in einer globalisierten Welt
GeWi
Eine Vorlage für Gesellschaftswissenschaften, die auf Quellenanalyse und historischem Denken basiert. Sie umfasst dokumentenbasierte Aufgaben, Diskussionen und den Wechsel der Perspektiven.
unit plannerGesellschaftswissenschaftliche Einheit
Planen Sie eine Einheit für Gesellschaftswissenschaften, die auf Quellenstudium, historischem Denken und politischer Urteilsbildung beruht. Lernende analysieren Belege und entwickeln begründete Positionen zu historischen und aktuellen Fragen.
rubricGeWi Bewertungsraster
Erstellen Sie ein Raster für quellenbasierte Aufgaben, historische Argumentationen, Referate oder Diskussionen, das historisches Denken, Quellenarbeit und Multiperspektivität bewertet.
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