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Globale Herausforderungen und Zukunft · 2. Halbjahr

Nationale Klimastrategien und Energiewende

Die Schülerinnen und Schüler analysieren nationale Klimaschutzstrategien, insbesondere die deutsche Energiewende, und diskutieren die damit verbundenen Zielkonflikte.

Leitfragen

  1. Analysieren Sie die Ziele und Maßnahmen der deutschen Energiewende und bewerten Sie deren Fortschritte und Herausforderungen.
  2. Erklären Sie die Zielkonflikte zwischen Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit im Rahmen der Energiewende.
  3. Entwickeln Sie Vorschläge, wie der ökologische Umbau der Gesellschaft beschleunigt werden kann, ohne soziale Ungleichheiten zu verstärken.

KMK Bildungsstandards

KMK: Sekundarstufe II - GlobalisierungKMK: Sekundarstufe II - Nachhaltige Entwicklung
Klasse: Klasse 12
Fach: Demokratie und Verantwortung in einer globalisierten Welt
Einheit: Globale Herausforderungen und Zukunft
Zeitraum: 2. Halbjahr

Über dieses Thema

Die Zukunft der Demokratie hängt von der Beteiligung der nächsten Generation ab. In dieser Einheit untersuchen die Schülerschaft neue Formen der politischen Partizipation: von digitalen Petitionen und sozialen Bewegungen bis hin zu Bürgerräten. Die KMK-Standards zur Handlungskompetenz fordern hier die Befähigung, eigene Interessen in den politischen Prozess einzubringen.

Schüler reflektieren die Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Teilhabe. Sie diskutieren, ob das Wahlalter gesenkt werden sollte und wie zivilgesellschaftliches Engagement die parlamentarische Arbeit ergänzen kann. Das Thema ist ein Appell an die Selbstwirksamkeit der Lernenden. Durch das Planen eigener kleiner Kampagnen oder Projekte erfahren sie, dass Politik nicht nur 'da oben' stattfindet, sondern gestaltbar ist.

Ideen für aktives Lernen

Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

Häufige FehlvorstellungPolitik findet nur alle vier Jahre bei der Wahl statt.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Partizipation ist ein kontinuierlicher Prozess durch Verbände, Demos oder direkte Bürgerbeteiligung. Das Erstellen einer 'Partizipations-Landkarte' zeigt Schülern die Vielfalt ihrer Möglichkeiten.

Häufige FehlvorstellungEin einzelner Bürger kann sowieso nichts verändern.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Erfolgreiche Beispiele von Bürgerinitiativen widerlegen dies. Die Analyse von Best-Practice-Beispielen stärkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen direkter und repräsentativer Demokratie?
In der direkten Demokratie entscheiden Bürger unmittelbar über Sachfragen (z.B. Volksentscheid), in der repräsentativen wählen sie Vertreter, die für sie entscheiden.
Wie funktionieren Bürgerräte?
Zufällig geloste Bürger beraten über ein Thema, hören Experten und geben eine Empfehlung an die Politik ab, um Blockaden zu lösen.
Was bedeutet 'Slacktivism'?
Ein kritischer Begriff für oberflächliches Engagement im Netz (z.B. Liken), das oft kein echtes politisches Handeln zur Folge hat.
Wie fördert handlungsorientierter Unterricht die politische Teilhabe?
Indem Schüler im geschützten Raum der Schule Partizipation einüben (z.B. durch Projektarbeit), sinkt die Hemmschwelle, sich auch real politisch einzumischen. Das stärkt die demokratische Identität nachhaltig.

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