Bewertungsraster für Gesellschaftswissenschaften

Erstellen Sie ein Raster für quellenbasierte Aufgaben, historische Argumentationen, Referate oder Diskussionen, das historisches Denken, Quellenarbeit und Multiperspektivität bewertet.

GeschichteGeografieGemeinschaftskundePolitik & WirtschaftSekundarstufe I (Kl. 5-10)Sekundarstufe II (Oberstufe)

Das komplette Toolkit herunterladen

  • Strukturiertes PDF mit Leitfragen pro Abschnitt
  • Druckfreundliches Layout, funktioniert am Bildschirm oder auf Papier
  • Mit pädagogischen Hinweisen und Tipps von Flip
4.2|495+ Downloads

Wann diese Vorlage einsetzen

  • Quellenanalysen und Interpretationen im Geschichtsunterricht
  • Erörterungen und Stellungnahmen in Politik und Wirtschaft
  • Bewertung von Referaten und Präsentationen zu gesellschaftlichen Themen
  • Leistungsbewertung in simulierten Debatten oder Sokratischen Seminaren
  • Projektprüfungen und Portfolioarbeiten in Geografie oder Gemeinschaftskunde

Abschnitte der Vorlage

Legen Sie den Aufgabentyp und die zu bewertenden fachspezifischen Kompetenzen fest.

Aufgabentyp (Quellenanalyse, Erörterung, Projekt, Debatte):

Jahrgangsstufe und Lehrplanbezug:

Bewertete Kompetenzen (Methoden-, Urteils-, Sachkompetenz):

Inhaltliche Schwerpunkte:

Wählen Sie Kriterien, die zum gewählten Aufgabentyp passen.

Für Quellenanalyse: Einleitung/Kontext, Analyse der Aussage, Quellenkritik, Einordnung, Fazit

Für Diskussionen: Sachlichkeit, Belegführung, Eingehen auf andere, Gesprächsleitung

Für Projekte: Problemstellung, Recherche, Ergebnissicherung, Präsentation

Gewählte Kriterien:

Formulieren Sie beobachtbare Verhaltensweisen für jede Leistungsstufe.

Kriterium 1 (z. B. Sachurteil):

Stufe 4 (sehr gut): [präzise, differenzierte Beurteilung unter Einbezug von Multiperspektivität]

Stufe 3 (befriedigend): [trifft Standard; Urteil ist begründet, aber wenig komplex]

Level 2 (ausreichend): [ansatzweise; Urteil ist oberflächlich oder einseitig]

Level 1 (ungenügend): [kein Urteil erkennbar oder rein subjektive Meinung]

(für jedes Kriterium wiederholen)

Entwerfen Sie Kriterien für die Arbeit mit Primär- und Sekundärquellen.

Quellenkritik (Autor, Adressat, Intention, Standortgebundenheit):

Stufe 4:

Stufe 3:

Kontextualisierung (Einordnung in den historischen/politischen Gesamtzusammenhang):

Vergleich (Corroboration): Werden verschiedene Quellen zueinander in Beziehung gesetzt?

 

Definieren Sie die Punkteverteilung und den Notenschlüssel.

Punkte pro Kriterium:

Gesamtpunktzahl und Noten-Umrechnung:

Umgang mit fachsprachlichen Mängeln:

Selbstbewertungs- oder Peer-Feedback-Komponente:

Überarbeitungsmöglichkeiten:

Flips Perspektive

Die Bewertung in GeWi-Fächern sollte historisches Denken wie Quellenkritik, Kontextualisierung und evidenzbasierte Argumentation belohnen, nicht nur die Reproduktion von Inhalten. Dieser Builder hilft Ihnen, Raster zu entwerfen, bei denen Analysekompetenzen im Fokus stehen. So lernen Schüler, dass Geschichte und Politik Disziplinen zum aktiven Mitgestalten sind, nicht nur zum Auswendiglernen.

Sehen Sie, was unsere KI erstellt

Diese Vorlage anpassen

Für Geschichte

GeWi Bewertungsraster unterstützt Quellenanalyse und Diskussion, indem Schüler:innen strukturierte Zeit zum Sammeln von Belegen und Argumentieren erhalten.

Für Geografie

GeWi Bewertungsraster unterstützt Quellenanalyse und Diskussion, indem Schüler:innen strukturierte Zeit zum Sammeln von Belegen und Argumentieren erhalten.

Für Gemeinschaftskunde

GeWi Bewertungsraster unterstützt Quellenanalyse und Diskussion, indem Schüler:innen strukturierte Zeit zum Sammeln von Belegen und Argumentieren erhalten.

Über das GeWi Bewertungsraster-Rahmenwerk

Leistungsbewertung in den Gesellschaftswissenschaften ist dann am effektivsten, wenn sie historisches Denken und Urteilskompetenz in den Mittelpunkt stellt, statt reines Faktenwissen abzufragen. Ein Schüler, der die Ursachen des Ersten Weltkriegs auswendig lernt, zeigt eine andere Kompetenz als jemand, der Primärquellen analysiert, Multiperspektivität erkennt und eine evidenzbasierte Argumentation aufbaut.

Historisches Denken bewerten: Starke Raster orientieren sich an Kompetenzmodellen wie der historischen Sach-, Methoden-, Orientierungs- und Urteilskompetenz. Es geht darum, zielführende Fragen zu stellen, fachspezifische Konzepte anzuwenden, Quellen kritisch zu prüfen und begründete Schlussfolgerungen zu ziehen. Diese Fähigkeiten sind nachhaltiger als punktuelles Wissen.

Quellenbasierte Aufgaben (Klausuren): Bei der Analyse von Quellen müssen Schüler historische Argumente konstruieren. Ein Raster sollte hier bewerten: Qualität der These (wird eine Position bezogen?), Evidenz (werden Quellen präzise genutzt?), Quellenkritik (werden Autor und Intention berücksichtigt?), Kontextualisierung (Einordnung in den historischen Rahmen) und Sachurteil (Berücksichtigung verschiedener Perspektiven).

Diskussionsraster: Debatten über kontroverse historische oder politische Fragen erfordern spezifische Kriterien: Nutzung von Belegen, Auseinandersetzung mit Gegenpositionen, Qualität der Fragestellung und Beitrag zum gemeinsamen Erkenntnisprozess. Ziel ist nicht die „richtige“ Meinung, sondern die intellektuelle Tiefe der Argumentation.

Projektorientiertes Lernen: Für handlungsorientierte Projekte oder Sozialstudien sollten Raster die Identifikation gesellschaftlicher Probleme, die Untersuchung verschiedener Standpunkte, die Qualität der Lösungsvorschläge und die adressatengerechte Kommunikation bewerten.

Perspektivität und Bias: Ein zentrales Kriterium ist der Umgang mit Standortgebundenheit. Ein Raster, das explizit die Fähigkeit bewertet, Intentionen zu erkennen und Bias (Voreingenommenheit) zu reflektieren, signalisiert den Schülern, dass dies Kernkompetenzen des Fachs sind.

Analytisches Bewertungsraster

Erstellen Sie ein analytisches Bewertungsraster, das Schülerarbeiten anhand mehrerer Kriterien mit differenzierten Leistungsstufen bewertet. Lernende erhalten spezifisches Feedback darüber, was gelungen ist und was in jeder Dimension verbessert werden kann.

Deutsch Bewertungsraster

Entwickeln Sie ein Bewertungsraster für Aufsätze, Textanalysen oder Diskussionen mit Kriterien zu Ideen, Belegen, Aufbau, Stil und sprachlicher Richtigkeit, angepasst an Aufgabentyp und Klassenstufe.

Gesellschaftswissenschaftliche Einheit

Planen Sie eine Einheit für Gesellschaftswissenschaften, die auf Quellenstudium, historischem Denken und politischer Urteils­bildung beruht. Lernende analysieren Belege und entwickeln begründete Positionen zu historischen und aktuellen Fragen.

Erleben Sie die Magie des aktiven Lernens

Sie möchten eine fertige Unterrichtsstunde, nicht nur eine Vorlage?

Die KI von Flip nimmt Ihr Fach, Ihre Klassenstufe und Ihr Thema und erstellt eine unterrichtsfertige Stunde mit Schritt-für-Schritt-Anleitung, Diskussionsfragen, Exit-Ticket und druckfertigen Schülermaterialien.

Kostenlos testen

Häufig gestellte Fragen

Nutzen Sie Aufgabenformate wie die Quellenanalyse, bei denen das Material bereitgestellt wird. Bewerten Sie dann, wie die Schüler mit diesen Informationen arbeiten und sie verknüpfen, statt nur externes Faktenwissen abzufragen. Die methodische Kompetenz lässt sich so unabhängig vom reinen Auswendiglernen messen.
Bewerten Sie die Qualität der Argumentationskette, nicht das Ergebnis. Eine gut belegte Position, die zu einem anderen Schluss kommt als Sie, verdient die gleiche Note wie eine, die Ihre Meinung teilt. Transparente Kriterien im Raster schützen vor subjektiver Verzerrung und fördern die intellektuelle Redlichkeit.
Kontextualisierung ist die Fähigkeit, ein Dokument in seine Zeit, Geografie und sozialen Umstände einzuordnen. Ein starker Schüler beschreibt nicht nur den Kontext, sondern erklärt, wie dieser Kontext hilft, die Intention oder die Wirkung der Quelle besser zu verstehen.
Konzentrieren Sie sich auf intellektuelle Beiträge statt auf die Persönlichkeit. Kriterien wie 'bezieht sich auf Vorredner' oder 'nutzt Belege aus dem Text' bewerten fachliches Verhalten. Besprechen Sie diese Ziele vorab, damit die Schüler wissen, dass Qualität vor Quantität geht.
Ja, mit vereinfachten Kriterien. Auch Schüler der Klassen 1 bis 4 können historisches Denken üben: Fragen an die Vergangenheit stellen, zwei Versionen einer Geschichte vergleichen oder erkennen, wer in einer Erzählung zu Wort kommt und wer fehlt. Die Sprache im Raster muss hier konkret und beobachtbar sein.
Aktives Lernen bedeutet, dass Schüler Quellen analysieren, Interpretationen debattieren und Argumente konstruieren, statt Daten zu pauken. Ein Raster für aktives Lernen sollte Kriterien für Quellenarbeit, Perspektivwechsel und kollaborative Untersuchung enthalten. Wenn Schüler eine Flip Mission zu einer kontroversen Frage bearbeiten, können Sie live beobachten, wie sie mit Beweisen und Sichtweisen umgehen. Dieses Raster gibt Ihnen die Struktur, um diese Denkprozesse zu evaluieren, während Flip den Raum für die sichtbare Anwendung historischer und politischer Urteilskraft bietet.
← Alle Unterrichtsplan-VorlagenAktive Lernmethoden entdecken →