Pädagogisches Wiki
Ein umfassendes Nachschlagewerk zu Unterrichtsstrategien, Lerntheorien und pädagogischen Konzepten.
200 Einträge
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A
Abrufübung
Abrufübung bezeichnet das bewusste Erinnern von Informationen aus dem Gedächtnis, um die Langzeitbehaltensleistung zu stärken – eine der am besten belegten Lernstrategien der kognitiven Psychologie.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienAccountable Talk
Accountable Talk ist ein strukturiertes Diskursrahmenwerk, das Schülerinnen und Schüler gegenüber der Lerngemeinschaft, gesichertem Wissen und rigorosem Denken während Unterrichtsgesprächen in die Verantwortung nimmt.
10 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenAchtsamkeit in der Bildung
Achtsamkeit in der Bildung lehrt Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, ihre Aufmerksamkeit bewusst zu lenken – sie reduziert Stress und verbessert Lernergebnisse durch evidenzbasierte kontemplative Praktiken.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienAktionsforschung in der Bildung
Aktionsforschung ist ein systematischer Untersuchungsprozess, bei dem Lehrende ihre eigene Praxis erforschen, Unterrichtsdaten erheben und die Ergebnisse zur Verbesserung des Lernens ihrer Schülerinnen und Schüler nutzen.
9 Min. LesezeitAktives LernenAktives Lernen
Aktives Lernen ist ein Unterrichtsansatz, der Schülerinnen und Schüler dazu anregt, sich auf bedeutungsvolle kognitive Aktivitäten einzulassen, anstatt Informationen passiv von einer Lehrperson zu empfangen.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienAlltagsbezüge im Lernen
Alltagsbezüge im Lernen verankern akademische Inhalte in authentischen Kontexten und verbessern dadurch Verständnis, Motivation und den langfristigen Wissenstransfer.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienAnkerplakate
Ankerplakate sind gemeinsam erstellte Unterrichtsdisplays, die wichtige Konzepte, Prozesse und Fachbegriffe festhalten, um das Denken der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und die kognitive Belastung beim Lernen zu reduzieren.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienAnticipation Guide
Ein Anticipation Guide ist eine Vorlese-Strategie, bei der Schülerinnen und Schüler vor dem Unterricht Aussagen zustimmen oder widersprechen – um Vorwissen zu aktivieren und Fehlvorstellungen aufzudecken.
10 Min. LesezeitLerntheorieArbeitsgedächtnis und Lernen
Das Arbeitsgedächtnis ist der mentale Arbeitsbereich des Gehirns – ein System mit begrenzter Kapazität, das Informationen im Moment des Lernens festhält und verarbeitet. Wer es versteht, unterrichtet anders.
10 Min. LesezeitBewertungAssessment for Learning (AfL)
Assessment for Learning nutzt fortlaufende Erkenntnisse über das Schülerverständnis, um den Unterricht in Echtzeit anzupassen – mit einem Lerneffekt, der fast jede andere Unterrichtsintervention übertrifft.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienAssistive Technologie im Bildungsbereich
Assistive Technologie ermöglicht Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen einen gleichberechtigten Zugang zum Lernen. Erfahren Sie mehr über Forschungsstand, Grundprinzipien und Unterrichtsanwendungen, die AT wirksam machen.
10 Min. LesezeitBewertungAuthentische Leistungsbeurteilung
Authentische Leistungsbeurteilung bewertet Schülerinnen und Schüler anhand realer Aufgaben, die berufliche und gesellschaftliche Praxis widerspiegeln, und zeigt, was Lernende tatsächlich mit ihrem Wissen anfangen können.
8 Min. LesezeitB
Begabtenförderung
Begabtenförderung umfasst spezialisierte Ansätze für Schülerinnen und Schüler, die außergewöhnliche Fähigkeiten zeigen und einen Lehrplan sowie ein Lerntempo benötigen, das über den regulären Unterricht hinausgeht.
9 Min. LesezeitBewertungBeobachtung als Bewertungsform
Beobachtungsgestützte Bewertung ist die systematische Praxis des Beobachtens und Dokumentierens von Lernprozessen in Echtzeit, um den Unterricht zu steuern und Lernfortschritte über alle Jahrgangsstufen hinweg zu erfassen.
9 Min. LesezeitBewertungBewertungsrubriken im Bildungsbereich
Rubriken sind strukturierte Bewertungsleitfäden, die Leistungserwartungen über mehrere Kriterien und Niveaus hinweg definieren und so die Benotung transparent und Feedback handlungsorientiert gestalten.
10 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenBeziehungskompetenzen (SEL-Kernkompetenz)
Beziehungskompetenzen sind die CASEL-SEL-Kernkompetenz, die Kommunikation, Kooperation, Konfliktlösung und die Fähigkeit umfasst, gesunde, produktive Verbindungen mit anderen aufzubauen.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienBildungsgerechtigkeit
Bildungsgerechtigkeit bedeutet, jedem Schüler das zu geben, was er zum Erfolg braucht – nicht alle Schüler gleich zu behandeln. Erfahren Sie mehr über Forschung, Grundsätze und Unterrichtsstrategien.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienBlended Learning
Blended Learning verbindet Präsenzunterricht mit Online-Lernen und gibt Schülerinnen und Schülern Kontrolle über Zeit, Ort, Tempo oder Lernweg.
9 Min. LesezeitLerntheorieBlooms Taxonomie
Blooms Taxonomie ist ein hierarchisches Rahmenwerk kognitiver Fähigkeiten, das Lehrkräften hilft, Unterrichtsstunden, Bewertungen und Fragen zu gestalten, die auf höheres Denken abzielen.
9 Min. LesezeitC
CASEL-Rahmenwerk
Das CASEL-Rahmenwerk definiert fünf zentrale sozial-emotionale Kompetenzen, die schulische Leistungen, Wohlbefinden und langfristige Lebensergebnisse von Schülerinnen und Schülern vorhersagen.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienChoice Boards
Choice Boards bieten Schülerinnen und Schülern ein strukturiertes Menü an Lernaktivitäten zur Auswahl und fördern so Engagement, Eigenverantwortung und Differenzierung in jedem Fach und jeder Klassenstufe.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienCold Calling im Unterricht
Cold Calling richtet Fragen an Schülerinnen und Schüler, die sich nicht gemeldet haben. Mit Struktur und Chancengerechtigkeit im Blick steigert es Engagement und Verantwortungsbewusstsein aller Lernenden.
9 Min. LesezeitMetakognitionConcept Mapping
Concept Mapping ist eine visuelle Technik zur Wissensdarstellung, die externalisiert, wie Ideen miteinander verbunden sind, und Schülerinnen und Schülern hilft, tieferes Verständnis aufzubauen, während Lehrpersonen Fehlvorstellungen diagnostizieren können.
9 Min. LesezeitLehrplangestaltungCurriculum Mapping
Curriculum Mapping ist ein systematischer Prozess zur Dokumentation dessen, was Lehrkräfte tatsächlich unterrichten, wann sie es unterrichten und wie das Lernen der Schülerinnen und Schüler bewertet wird – mit dem Ziel, Kohärenz über Jahrgangsstufen und Fächer hinweg herzustellen.
9 Min. LesezeitD
Deliberate Practice
Deliberate Practice ist eine strukturierte, anspruchsvolle Form des Trainings, die darauf ausgelegt ist, spezifische Leistungskomponenten durch fokussierte Wiederholung und Expertenfeedback zu verbessern.
9 Min. LesezeitMetakognitionDenkroutinen (Project Zero)
Denkroutinen sind einfache, wiederholbare Rahmenstrukturen, die vom Project Zero der Harvard University entwickelt wurden, um das Denken der Schülerinnen und Schüler sichtbar zu machen und dauerhafte Denkgewohnheiten aufzubauen.
9 Min. LesezeitLehrplangestaltungDer verborgene Lehrplan
Der verborgene Lehrplan bezeichnet die ungeschriebenen Normen, Werte und Erwartungen, die Schülerinnen und Schüler durch die Schule verinnerlichen – er prägt Identität, Konformität und Chancen auf eine Weise, die kein Unterrichtsplan anerkennt.
10 Min. LesezeitBewertungDiagnostische Beurteilung
Diagnostische Beurteilung zeigt, was Schülerinnen und Schüler bereits wissen, bevor der Unterricht beginnt – und liefert Lehrkräften die Grundlage, um Stunden so zu planen, dass sie die Lernenden dort abholen, wo sie wirklich stehen.
9 Min. LesezeitLehrplangestaltungDie Hausaufgaben-Debatte
Verbessern Hausaufgaben das Lernen? Die Forschungslage ist gespaltener, als die meisten Schulen zugeben. Was Jahrzehnte an Studien tatsächlich über die Wirkung von Hausaufgaben sagen.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienDie Sokratische Methode
Die Sokratische Methode nutzt diszipliniertes Fragen, um Annahmen aufzudecken, Denkfähigkeiten zu entwickeln und echtes Verständnis aufzubauen – anstatt Informationen direkt zu vermitteln.
9 Min. LesezeitBewertungDifferenzierte Leistungsbeurteilung
Differenzierte Leistungsbeurteilung passt an, wie Schülerinnen und Schüler ihr Lernen nachweisen – ausgerichtet an ihren Stärken, Bedürfnissen und Lernbereitschaft – ohne die Ansprüche für irgendjemanden zu senken.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienDifferenzierter Unterricht
Differenzierter Unterricht passt Inhalte, Prozesse, Produkte und Lernumgebung an die Lernbereitschaft, Interessen und Lernprofile der Schülerinnen und Schüler an, damit alle Lernenden anspruchsvolle gemeinsame Ziele erreichen.
9 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenDigitale Bürgerschaft
Digitale Bürgerschaft bezeichnet die verantwortungsvolle, ethische und kompetente Teilhabe in digitalen Umgebungen. Erfahren Sie mehr über Forschungsstand, Grundprinzipien und Unterrichtsstrategien.
11 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienDirekte Instruktion
Direkte Instruktion ist ein strukturierter, lehrergeführter Ansatz zum expliziten Unterrichten, der konsistent starke Lernfortschritte in allen Fächern und Klassenstufen erzielt.
9 Min. LesezeitE
Elaboration als Lernstrategie
Elaboration ist eine metakognitive Lernstrategie, bei der Schülerinnen und Schüler neue Informationen erklären und mit bereits Bekanntem verknüpfen, was Behalten und Transfer erheblich vertieft.
10 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenEmotionale Intelligenz im Unterricht
Emotionale Intelligenz gibt Schülerinnen und Schülern die Werkzeuge, um Emotionen zu erkennen, zu verstehen und zu regulieren – und Forschung zeigt, dass sie den akademischen und persönlichen Erfolg genauso stark vorhersagt wie der IQ.
9 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenEmpathie lehren
Empathie lehren ist die bewusste Praxis, Schülerinnen und Schülern zu helfen, die Emotionen anderer zu erkennen, zu teilen und darauf einzugehen — eine Fähigkeit mit starken Verbindungen zu akademischem Erfolg und sozialem Zusammenhalt.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienEnrichment-Aktivitäten
Enrichment-Aktivitäten erweitern das Lernen über den Standardlehrplan hinaus, vertiefen das Verständnis und fordern Schülerinnen und Schüler, die die Kerninhalte bereits beherrschen.
10 Min. LesezeitAktives LernenErfahrungsbasiertes Lernen
Erfahrungsbasiertes Lernen ist eine pädagogische Theorie, nach der Wissen durch direkte Erfahrung und strukturierte Reflexion aufgebaut wird – nicht durch passiven Informationsempfang.
9 Min. LesezeitBewertungErfolgskriterien
Erfolgskriterien beschreiben, was Schülerinnen und Schüler tun, erstellen oder vorführen müssen, um zu zeigen, dass sie ein Lernziel erreicht haben. Sie machen Qualität sichtbar, bevor die Arbeit beginnt.
9 Min. LesezeitLerntheorieErwünschte Erschwernisse
Erwünschte Erschwernisse sind Lernbedingungen, die den anfänglichen Wissenserwerb verlangsamen, aber langfristig zu einer stärkeren Behaltensleistung und besserem Wissenstransfer führen als leichtere Alternativen.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienEvidenzbasiertes Unterrichten
Evidenzbasiertes Unterrichten bedeutet, Unterrichtsstrategien zu wählen, die durch rigorose Forschung belegt sind – nicht durch Gewohnheit, Tradition oder Marketingversprechen.
9 Min. LesezeitMetakognitionExekutive Funktionen
Exekutive Funktionen sind die kognitiven Prozesse, die Schülerinnen und Schülern ermöglichen, zu planen, sich zu konzentrieren, sich zu erinnern und ihr Verhalten zu regulieren – das mentale Fundament allen akademischen Lernens.
9 Min. LesezeitKlassenmanagementExit Tickets
Exit Tickets sind kurze Überprüfungen am Ende einer Stunde, die zeigen, was Schülerinnen und Schüler verstanden haben, was sie verwirrt hat und was die Lehrkraft als Nächstes ansprechen muss.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienExplizites Unterrichten
Explizites Unterrichten ist ein strukturierter Unterrichtsansatz, bei dem Lehrkräfte Lernziele klar benennen, Fähigkeiten Schritt für Schritt modellieren und Schülerinnen und Schüler durch Übungsphasen führen, bevor Verantwortung übertragen wird.
10 Min. LesezeitF
Fächerübergreifendes Lernen
Fächerübergreifendes Lernen integriert Konzepte und Methoden aus zwei oder mehr Disziplinen, um tieferes Verständnis zu fördern und komplexe Probleme zu lösen, die kein einzelnes Fach allein bewältigen kann.
9 Min. LesezeitLehrplangestaltungFächerübergreifendes Unterrichten
Fächerübergreifendes Unterrichten verbindet Konzepte über Fachgrenzen hinweg und hilft Schülerinnen und Schülern, ein kohärentes Verständnis aufzubauen, statt isoliertes Wissen in getrennten Silos anzuhäufen.
9 Min. LesezeitBewertungFeedback im Bildungsbereich
Feedback im Bildungsbereich bezeichnet die Information, die Lehrkräfte Schülerinnen und Schülern über ihre Leistung geben, um die Lücke zwischen aktuellem Verständnis und Lernzielen zu schließen.
10 Min. LesezeitAktives LernenFishbowl-Diskussion
Ein strukturiertes Diskussionsformat, bei dem eine kleine Innengruppe debattiert, während eine Außengruppe beobachtet – zur Förderung von Zuhörfähigkeiten, verantwortungsvollem Dialog und kritischem Denken.
8 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienFlexible Gruppierung
Flexible Gruppierung ist eine Unterrichtspraxis, bei der Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler regelmäßig in unterschiedliche Konfigurationen einteilen – abhängig von Lernzielen, Lernstand und sozialen Bedürfnissen.
8 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienFlipped Classroom
Das Flipped-Classroom-Modell kehrt den traditionellen Unterricht um: Schülerinnen und Schüler erarbeiten neue Inhalte zu Hause über Videos oder Lektüre und nutzen die Unterrichtszeit für Übungen, Diskussionen und Problemlösung.
8 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienFlipped-Mastery-Modell
Das Flipped-Mastery-Modell verbindet Videoinstruction im Flipped-Classroom-Ansatz mit kompetenzbasierter Progression – Schülerinnen und Schüler müssen Kompetenzen nachweisen, bevor sie weitergehen dürfen.
9 Min. LesezeitBewertungFormative Beurteilung
Formative Beurteilung ist kontinuierliches Feedback während des Lernens, das Lehrkräften hilft, den Unterricht anzupassen und Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich selbst zu regulieren – abseits von Benotung, auf Wachstum ausgerichtet.
10 Min. LesezeitBewertungFormatives Feedback
Formatives Feedback sind Informationen, die während des Lernprozesses gegeben werden und Lernenden helfen zu verstehen, wo sie stehen, wohin sie müssen und wie sie dorthin gelangen.
10 Min. LesezeitAktives LernenForschendes Lernen
Forschendes Lernen stellt die Fragen der Lernenden in den Mittelpunkt des Unterrichts und baut disziplinäres Wissen durch strukturierte Untersuchungen auf – anstatt durch passiven Empfang von Informationen.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienFragetechniken
Fragetechniken sind strukturierte Ansätze, mit denen Lehrkräfte das Denken anregen, das Verständnis überprüfen und durch zielgerichteten Dialog tieferes Lernen fördern.
10 Min. LesezeitG
Galerierundgang als Unterrichtsstrategie
Ein Galerierundgang ist eine Diskussions- und Bewegungsstrategie, bei der Schülerinnen und Schüler durch aufgehängte Materialien rotieren, schriftlich oder mündlich reagieren und gemeinsam Wissen aufbauen.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienGamification im Bildungswesen
Gamification überträgt Spielmechaniken – Punkte, Abzeichen, Bestenlisten und Herausforderungen – auf nicht-spielerische Lernkontexte, um Motivation und Engagement der Lernenden zu steigern.
9 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenGanzheitliche Bildung
Ganzheitliche Bildung fördert die körperliche, kognitive, soziale, emotionale und zivilgesellschaftliche Entwicklung von Schülerinnen und Schülern – nicht nur schulische Leistungen. Ein forschungsgestützter Rahmen für nachhaltiges Lernen.
8 Min. LesezeitKlassenmanagementGehirnpausen
Gehirnpausen sind kurze, strukturierte Unterbrechungen, die Aufmerksamkeit wiederherstellen und kognitive Ermüdung reduzieren – neurowissenschaftlich belegt und nachweislich lernfördernd.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienGenaues Lesen
Genaues Lesen ist eine disziplinierte, textbasierte Praxis, bei der Schülerinnen und Schüler kurze, komplexe Passagen mehrfach lesen, um durch Belege und Analyse Bedeutungsebenen zu erschließen.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienGestufte Instruktion
Gestufte Instruktion ist ein strukturierter Ansatz zur Differenzierung, bei dem Lehrkräfte mehrere Versionen einer Aufgabe auf unterschiedlichen Komplexitätsniveaus gestalten, um Schülerinnen und Schüler dort abzuholen, wo sie stehen.
10 Min. LesezeitMetakognitionGrafische Organizer
Grafische Organizer sind visuelle Werkzeuge, die Beziehungen zwischen Ideen darstellen und Schülerinnen und Schülern helfen, ihr Denken zu strukturieren, die kognitive Belastung zu reduzieren und tieferes Verständnis aufzubauen.
9 Min. LesezeitLerntheorieGrowth Mindset
Growth Mindset ist die Überzeugung, dass Intelligenz und Fähigkeiten durch Anstrengung und Strategie entwickelt werden können. Carol Dwecks Forschung zeigt, dass diese Haltung akademische Resilienz und Leistung vorhersagt.
10 Min. LesezeitH
Historisches Denken
Historisches Denken bezeichnet die disziplinären Gewohnheiten, die Historikerinnen und Historiker zur Analyse der Vergangenheit nutzen: Quellenanalyse, Korroboration, Kontextualisierung und genaues Lesen von Belegen.
11 Min. LesezeitMetakognitionHöheres Denken (Higher-Order Thinking Skills)
Fähigkeiten zum höheren Denken führen Schülerinnen und Schüler über bloßes Erinnern hinaus in Analyse, Bewertung und Kreation — die kognitive Arbeit, die dauerhaftes Verständnis aufbaut und auf neue Probleme übertragbar ist.
10 Min. LesezeitI
Individuelle Whiteboards im Unterricht
Individuelle Whiteboards machen jeden Schüler zu einem aktiven Teilnehmer und geben Lehrkräften einen sofortigen visuellen Überblick über das Klassenwissen durch simultane Gesamtklassenreaktionen.
9 Min. LesezeitMetakognitionInformationskompetenz
Informationskompetenz ist die Fähigkeit, einen Informationsbedarf zu erkennen und Informationen gezielt zu suchen, zu bewerten und ethisch verantwortungsvoll zu nutzen – eine grundlegende Kompetenz für lebenslanges Lernen.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienInteraktives Vorlesen
Interaktives Vorlesen verwandelt gemeinsames Lesen in ein strukturiertes Denkerlebnis – durch geplante Unterbrechungen, Lehrermodellierung und Schülerdialog werden Leseverständnis und Wortschatz gezielt aufgebaut.
9 Min. LesezeitLerntheorieInterleaved Practice
Interleaved Practice vermischt verschiedene Themen oder Aufgabentypen während der Lerneinheiten und erzeugt eine stärkere Langzeitbehaltensleistung als blockiertes Üben — obwohl es sich schwerer anfühlt.
9 Min. LesezeitJ
K
Kagan-Strukturen für kooperatives Lernen
Kagan-Strukturen sind über 200 forschungsgestützte kooperative Lernformate, die gegenseitige Abhängigkeit, Verantwortlichkeit und Engagement direkt in den Aufbau jeder Unterrichtsstunde integrieren.
10 Min. LesezeitKlassenmanagementKlassenklima
Das Klassenklima bezeichnet die gemeinsamen Wahrnehmungen, Emotionen und Normen, die die soziale und akademische Atmosphäre prägen, die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte miteinander erleben.
11 Min. LesezeitKlassenmanagementKlassenmanagement
Klassenmanagement umfasst die Gesamtheit der Lehrerpraktiken, die eine Lernumgebung schaffen — von Routinen und Beziehungen über die Raumgestaltung bis hin zum Umgang mit Verhalten.
10 Min. LesezeitKlassenmanagementKlassenroutinen und -abläufe
Klassenroutinen sind vorhersehbare Handlungsabläufe, die die kognitive Belastung reduzieren, Autonomie aufbauen und Unterrichtszeit freigeben. Erfahren Sie, wie Sie sie wirksam gestalten und einführen.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienKo-Teaching-Modelle
Ko-Teaching platziert zwei ausgebildete Lehrkräfte im selben Klassenzimmer, um Planung, Unterricht und Beurteilung gemeinsam zu verantworten — und verbessert die Lernergebnisse für alle Schülerinnen und Schüler.
9 Min. LesezeitLerntheorieKognitive Belastungstheorie
Die kognitive Belastungstheorie erklärt, wie das Gehirn beim Lernen Informationen verarbeitet – und warum didaktisches Design, das die Grenzen des Arbeitsgedächtnisses respektiert, zu tieferem Verständnis führt.
10 Min. LesezeitLerntheorieKognitive Meisterlehre
Die kognitive Meisterlehre macht expertenhaftes Denken sichtbar, indem Lernende in authentische Aufgaben neben erfahrenen Praktikern eingebunden werden — so wird die Brücke zwischen schulischem Wissen und realem Handeln geschlagen.
10 Min. LesezeitLerntheorieKolbs Erfahrungsbasierter Lernzyklus
Kolbs Lernzyklus beschreibt, wie Erwachsene durch eine vierstufige Schleife lernen: konkrete Erfahrung, reflektierende Beobachtung, abstrakte Konzeptualisierung und aktives Experimentieren.
9 Min. LesezeitAktives LernenKollaboratives Lernen
Kollaboratives Lernen ist ein strukturierter Ansatz, bei dem Schülerinnen und Schüler gemeinsam auf geteilte Ziele hinarbeiten und durch Dialog, Aushandlung und kollektives Denken Wissen aufbauen.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienKollektive Lehrerwirksamkeit
Kollektive Lehrerwirksamkeit ist die gemeinsame Überzeugung im Kollegium einer Schule, dass man gemeinsam das Lernen der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen kann – Hatties Faktor mit der höchsten Effektstärke bei d = 1,57.
10 Min. LesezeitLehrplangestaltungKompetenzbasierte Bildung
Kompetenzbasierte Bildung fördert Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage nachgewiesener Kompetenzen, nicht nach Unterrichtszeit. Erfahren Sie mehr über Forschung, Prinzipien und Unterrichtsstrategien der KBB.
9 Min. LesezeitBewertungKompetenzorientierte Benotung
Kompetenzorientierte Benotung bewertet Schülerinnen und Schüler anhand spezifischer Lernziele statt durch Notendurchschnitte und liefert Lehrkräften sowie Lernenden klareres, handlungsorientiertes Feedback.
10 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenKonfliktlösung in Schulen
Konfliktlösung in Schulen lehrt Schülerinnen und Schüler, Meinungsverschiedenheiten konstruktiv zu bewältigen – durch strukturierte Kompetenzen, die soziale und emotionale Handlungsfähigkeit stärken und sicherere Lernumgebungen schaffen.
10 Min. LesezeitLerntheorieKonstruktivismus in der Bildung
Der Konstruktivismus besagt, dass Lernende Wissen aktiv durch Erfahrung aufbauen, nicht durch passives Empfangen. Eine grundlegende Theorie, die die moderne Pädagogik weltweit prägt.
10 Min. LesezeitAktives LernenKooperatives Lernen
Kooperatives Lernen strukturiert Kleingruppen so, dass jede Schülerin und jeder Schüler beiträgt und auf die Mitschüler angewiesen ist — mit stärkeren akademischen Ergebnissen und sozialen Kompetenzen als im traditionellen Unterricht.
9 Min. LesezeitMetakognitionKritisches Denken im Bildungsbereich
Kritisches Denken ist der disziplinierte Prozess des aktiven Analysierens, Synthetisierens und Bewertens von Informationen, um wohlbegründete Schlussfolgerungen zu ziehen. So lässt es sich vermitteln.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienKulturell responsives Lehren
Kulturell responsives Lehren nutzt den kulturellen Hintergrund von Schülerinnen und Schülern als Ressource für das Lernen. Belege zeigen, dass es Leistungen steigert, Lücken schließt und ein Gefühl der Zugehörigkeit fördert.
10 Min. LesezeitLehrplangestaltungKunstintegration
Kunstintegration verankert bildende Kunst, Musik, Theater oder Tanz als zentrale Unterrichtswerkzeuge – nicht als Zusatzangebote – damit Schülerinnen und Schüler Fachinhalte durch und mit den Künsten lernen.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienKWL-Diagramm
Ein dreispaltiges grafisches Organisationsmittel, in dem Schülerinnen und Schüler festhalten, was sie wissen (Know), wissen wollen (Want to know) und gelernt haben (Learned) – zur Aktivierung von Vorwissen und Förderung metakognitiver Bewusstheit.
9 Min. LesezeitL
Lautes Denken
Die Strategie des lauten Denkens macht unsichtbare kognitive Prozesse sichtbar, indem Lehrende oder Lernende ihr Denken beim Lesen und Problemlösen in Echtzeit verbalisieren.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienLehrpersonenklarheit
Lehrpersonenklarheit macht Lernabsichten, Aufgabenerwartungen und Erklärungen für Schülerinnen und Schüler unmissverständlich. Sie ist einer der stärksten Prädiktoren für Schülerleistungen.
9 Min. LesezeitLehrplangestaltungLehrplan-Umfang und -Sequenz
Umfang und Sequenz ist das Lehrplanrahmenwerk, das definiert, was Schülerinnen und Schüler lernen und in welcher Reihenfolge – das Rückgrat eines kohärenten, progressiv komplexer werdenden Unterrichts über Jahrgangsstufen hinweg.
10 Min. LesezeitLehrplangestaltungLehrpläne mit Zeitplanung
Ein Lehrplan mit Zeitplanung ordnet Lehrplaninhalte dem Schuljahreskalender zu und hilft Lehrkräften, Bildungsstandards systematisch zu vermitteln und den Unterricht klassenübergreifend abzustimmen.
9 Min. LesezeitBewertungLeistungsbeurteilung
Leistungsbeurteilung bewertet Schülerinnen und Schüler durch den direkten Nachweis von Fähigkeiten und Wissen – nicht durch Multiple-Choice-Tests – und zeigt, was Lernende tatsächlich können.
10 Min. LesezeitLehrplangestaltungLeitfragen
Leitfragen sind offene, zum Nachdenken anregende Fragen, die über eine gesamte Unterrichtseinheit oder einen Kurs hinweg nachhaltiges Denken anstoßen und die beständigen Einsichten im Kern einer Disziplin sichtbar machen.
10 Min. LesezeitLehrplangestaltungLernprogression
Lernprogression bilden die Abfolge von Wissen und Fähigkeiten ab, die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Beherrschung eines Konzepts entwickeln, und geben Lehrkräften einen Fahrplan für Unterricht und Beurteilung.
10 Min. LesezeitLerntheorieLernstile: Mythos und Wirklichkeit
Lernstile (VARK) sind weit verbreitet, entbehren jedoch jeder wissenschaftlichen Grundlage. Was die Forschung tatsächlich sagt – und was stattdessen funktioniert.
9 Min. LesezeitBewertungLernverständnis überprüfen
Das Überprüfen des Lernverständnisses ist die kontinuierliche Praxis, während des Unterrichts Belege für das Lernen der Schülerinnen und Schüler zu sammeln – bevor sich Fehlvorstellungen festigen und bevor der Stoff weitergeführt wird.
9 Min. LesezeitLehrplangestaltungLernziele
Lernziele sind präzise, messbare Aussagen darüber, was Schülerinnen und Schüler bis zum Ende einer Unterrichtseinheit wissen oder können sollen. Sie bilden das Fundament zielgerichteten Unterrichtens.
9 Min. LesezeitLehrplangestaltungLernziele im Vergleich: Stundenziele und Lehrplanziele
Stundenziele und Lehrplanziele dienen unterschiedlichen Zwecken. Das eine leitet die Lehrperson; das andere gehört den Lernenden. Warum dieser Unterschied entscheidend ist.
9 Min. LesezeitMetakognitionLernziele von Schülerinnen und Schülern
Das Setzen eigener Lernziele lehrt Schülerinnen und Schüler, persönliche akademische Ziele zu definieren, zu verfolgen und zu reflektieren – eine Praxis, die nachweislich mit höheren Leistungen und stärkerer Selbstregulation verbunden ist.
10 Min. LesezeitM
Maker Education
Maker Education ist ein handlungsorientierter, designgetriebener Ansatz, bei dem Schülerinnen und Schüler bauen, tüfteln und gestalten, um tiefes Verständnis, Problemlösungskompetenzen und kreatives Selbstvertrauen zu entwickeln.
9 Min. LesezeitLerntheorieMaslows Bedürfnishierarchie in der Bildung
Maslows Hierarchie erklärt, warum Schülerinnen und Schüler nicht lernen können, wenn grundlegende Bedürfnisse unerfüllt bleiben. Ein praxisnahes Rahmenkonzept, um zu verstehen, was jeder Unterrichtsraum bieten muss, bevor Lernen gelingen kann.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienMastery Learning
Mastery Learning geht davon aus, dass nahezu alle Schülerinnen und Schüler hohe Standards erreichen können, wenn sie ausreichend Zeit und gezielte Rückmeldungen erhalten. Hier sind die Belege dafür.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienMathematischer Diskurs
Mathematischer Diskurs ist das strukturierte, zielgerichtete Sprechen, mit dem Schülerinnen und Schüler gemeinsam mathematisch denken, argumentieren und Sinn konstruieren — ein Eckpfeiler tiefgehenden konzeptuellen Verständnisses.
10 Min. LesezeitMetakognitionMedienkompetenz
Medienkompetenz ist die Fähigkeit, Medien in allen Formen zu erschließen, zu analysieren, zu bewerten und zu gestalten. Eine grundlegende Kompetenz für mündige Bürgerinnen und Bürger im digitalen Zeitalter.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienMehrsprachige Lernende unterstützen
Mehrsprachige Lernende bringen reiche sprachliche Ressourcen in den Unterricht mit. Evidenzbasierte Strategien helfen Lehrkräften, auf diese Ressourcen aufzubauen und die Entwicklung akademischer Sprache sowie fachlicher Kompetenzen zu beschleunigen.
9 Min. LesezeitMetakognitionMetakognition
Metakognition ist das Nachdenken über das eigene Denken – die Fähigkeit, kognitive Prozesse zu beobachten, zu bewerten und zu steuern, um effektiver zu lernen.
11 Min. LesezeitLehrplangestaltungMINT-Bildung
MINT-Bildung integriert Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu einem einheitlichen, problemorientierten Lehrplan, der auf realen Anwendungen und forschendem Lernen basiert.
9 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenMorgenkreis
Der Morgenkreis ist eine strukturierte tägliche Praxis, die Gemeinschaft, soziale Kompetenzen und schulische Lernbereitschaft durch Begrüßung, Austausch, Aktivität und Morgenbotschaft aufbaut.
10 Min. LesezeitLerntheorieMotivation im Bildungskontext
Motivation im Bildungskontext bestimmt, ob Schülerinnen und Schüler sich engagieren, durchhalten und lernen. Wer ihre Mechanismen versteht, gewinnt praktische Werkzeuge, um nachhaltige Lernantriebe aufzubauen.
11 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienMultimodales Lernen
Multimodales Lernen nutzt mehrere sensorische Kanäle und Darstellungsformen, um Gedächtnis und Verständnis zu stärken – gestützt auf Mayers Kognitive Theorie des Multimedialen Lernens.
9 Min. LesezeitN
Nachhaltige Verstehensleistungen
Nachhaltige Verstehensleistungen sind große Ideen, die weit über eine Unterrichtseinheit hinaus Bestand haben — die übertragbaren Einsichten im Kern des Understanding by Design.
10 Min. LesezeitAktives LernenNaturwissenschaftliches Forschen im Unterricht
Naturwissenschaftliches Forschen verwandelt Schülerinnen und Schüler in aktive Ermittlerinnen und Ermittler, die Fragen stellen, Beweise sammeln und Erklärungen konstruieren – genau wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler es tun.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienNo Opt Out
No Opt Out ist eine Unterrichtsmethode, die sicherstellt, dass jede Schülerin und jeder Schüler mit korrekten Inhalten in Berührung kommt — und die Ausweichmöglichkeit "Ich weiß es nicht" eliminiert.
10 Min. LesezeitKlassenmanagementNonverbale Signale im Unterricht
Nonverbale Signale sind Gesten, Mimik, Nähe und Stille, mit denen Lehrkräfte Klassen führen und Erwartungen kommunizieren, ohne den Unterrichtsfluss zu unterbrechen.
10 Min. LesezeitBewertungNorm- und kriterienorientierte Beurteilung
Normorientierte Beurteilungen ordnen Schülerinnen und Schüler im Vergleich zueinander ein; kriterienorientierte Beurteilungen messen die Beherrschung definierter Standards. Die richtige Wahl bestimmt, was Noten tatsächlich aussagen.
9 Min. LesezeitMetakognitionNotizstrategien
Notizstrategien sind strukturierte Methoden zur Aufzeichnung und Verarbeitung von Informationen beim Lernen. Forschungsergebnisse zeigen, dass das Format genauso wichtig ist wie der Aufwand.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienNumber Talks
Number Talks sind kurze, strukturierte Unterrichtsgespräche, in denen Schülerinnen und Schüler Kopfrechenaufgaben lösen und ihre Lösungswege laut mitteilen – zur Förderung von Zahlensinn und mathematischer Kommunikationsfähigkeit.
10 Min. LesezeitO
Ortsbezogenes Lernen
Ortsbezogenes Lernen nutzt die lokale Gemeinschaft und Umgebung als primären Lernkontext und verankert den Lehrplan in den realen Orten, die Schülerinnen und Schüler kennen.
8 Min. LesezeitAktives LernenOutdoor Education
Outdoor Education nutzt natürliche Umgebungen als primären Lernraum und fördert akademisches Wissen, körperliche Kompetenz und sozial-emotionale Fähigkeiten durch direkte Erfahrung.
10 Min. LesezeitP
PBIS (Positive Behavioral Interventions and Supports)
PBIS ist ein schulweites Rahmenwerk, das gestufte Verhaltensunterstützung, datenbasierte Entscheidungsfindung und positive Verstärkung nutzt, um Schülerleistungen und Schulklima zu verbessern.
10 Min. LesezeitBewertungPeer Assessment
Peer Assessment ist eine strukturierte Praxis, bei der Schülerinnen und Schüler die Arbeit ihrer Mitschüler anhand definierter Kriterien bewerten und dabei kritisches Denken, Metakognition und Feedback-Kompetenz aufbauen.
9 Min. LesezeitAktives LernenPeer-Tutoring
Peer-Tutoring ist eine strukturierte Unterrichtsstrategie, bei der Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig beim Lernen unterstützen und unterrichten – mit messbaren Lernerfolgen für beide Seiten.
11 Min. LesezeitBewertungPortfolio-Assessment
Portfolio-Assessment sammelt Schülerarbeiten über einen längeren Zeitraum, um Wachstum, Prozesse und Leistungen zu bewerten — und gibt Lehrkräften und Lernenden reichhaltigere Belege, als jeder einzelne Test liefern kann.
9 Min. LesezeitKlassenmanagementPositives Framing
Positives Framing ist die Praxis, die Aufmerksamkeit von Schülerinnen und Schülern auf erwünschte Verhaltensweisen zu lenken statt auf verbotene – das reduziert Widerstand und fördert eine kooperative Lernkultur.
9 Min. LesezeitAktives LernenProblembasiertes Lernen
Problembasiertes Lernen ist eine schülerzentrierte Pädagogik, bei der Lernende komplexe, reale Probleme bearbeiten, bevor sie direkten Unterricht erhalten, und dabei Wissen durch Untersuchung aufbauen.
9 Min. LesezeitMetakognitionProblemlösekompetenz
Problemlösekompetenz umfasst die kognitiven Prozesse, die Lernende befähigen, neuartige Herausforderungen zu erkennen, zu analysieren und zu bewältigen – und sie lässt sich gezielt unterrichten.
9 Min. LesezeitLerntheorieProduktives Ringen
Produktives Ringen ist die bewusste Praxis, Schülerinnen und Schüler lange genug mit anspruchsvollen Problemen ringen zu lassen, um tiefes Verständnis und mathematisches Denken aufzubauen.
9 Min. LesezeitLerntheorieProduktives Scheitern
Produktives Scheitern ist ein Lerndesign, bei dem Schülerinnen und Schüler Aufgaben vor der Instruktion bearbeiten und dabei Fehler erzeugen, die ein tieferes Verständnis des anschließenden Unterrichts vorbereiten.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienProfessionelle Lerngemeinschaften (PLGs)
Professionelle Lerngemeinschaften sind kollaborative Lehrerteams, die gemeinsame Untersuchung, Datenanalyse und kollektive Verantwortung nutzen, um Schülerleistungen zu verbessern.
9 Min. LesezeitAktives LernenProjektbasiertes Lernen (PBL)
Projektbasiertes Lernen ist eine strukturierte Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler komplexe, praxisnahe Fragestellungen untersuchen und authentische Arbeitsergebnisse für ein echtes Publikum erarbeiten.
9 Min. LesezeitR
Recherchekompetenzen für Schülerinnen und Schüler
Recherchekompetenzen befähigen Schülerinnen und Schüler dazu, Informationen selbstständig zu finden, zu bewerten und zu synthetisieren. Erfahren Sie mehr über die Kernkompetenzen, Unterrichtsstrategien und Belege für eine effektive Vermittlung von Recherchefähigkeiten.
10 Min. LesezeitMetakognitionReflexion im Lernen
Reflexion im Lernen ist der bewusste kognitive Prozess, Erfahrungen zu untersuchen, um daraus Bedeutung zu konstruieren. Forschungen zeigen, dass sie das Verständnis vertieft und selbstregulierte Lernende hervorbringt.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienReflexive Praxis für Lehrende
Reflexive Praxis ist die disziplinierte Gewohnheit, den eigenen Unterricht zu untersuchen und zu verbessern – verankert bei Dewey und Schön und gestützt durch jahrzehntelange Forschung.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienResponse to Intervention (RTI)
Response to Intervention ist ein mehrstufiges Rahmenkonzept, das kontinuierliche Erhebungsdaten nutzt, um die Förderintensität am individuellen Bedarf auszurichten und Lernschwierigkeiten zu erkennen, bevor sie sich verfestigen.
10 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenResponsive-Classroom-Ansatz
Der Responsive-Classroom-Ansatz integriert sozial-emotionales Lernen mit dem Fachunterricht durch tägliche Praktiken, die Gemeinschaft, Sicherheit und intrinsische Motivation aufbauen.
9 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenRestorative Circles
Restorative Circles sind strukturierte Dialogprozesse, die Gemeinschaft aufbauen, Schaden wiedergutmachen und Konflikte durch gemeinsames Sprechen und tiefes Zuhören bearbeiten.
9 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenRestorative Justice an Schulen
Restorative Justice an Schulen ersetzt strafende Disziplin durch strukturierten Dialog, Verantwortungsübernahme und Gemeinschaftswiederherstellung – Suspendierungen sinken, Vertrauen wächst.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienReziprokes Lehren
Reziprokes Lehren ist eine strukturierte Dialogstrategie, bei der Schülerinnen und Schüler abwechselnd Diskussionen leiten und dabei vier Verständnisstrategien anwenden: Vorhersagen, Fragen stellen, Klären und Zusammenfassen.
8 Min. LesezeitLehrplangestaltungRückwärtsplanung (Understanding by Design)
Rückwärtsplanung ist ein Curriculum-Framework, das mit den angestrebten Lernergebnissen beginnt und von dort aus Leistungsnachweise und Unterricht plant – so dient jede Stunde einem klaren Zweck.
9 Min. LesezeitS
Satzanfänge und Satzrahmen
Satzanfänge und Satzrahmen geben Schülerinnen und Schülern das sprachliche Gerüst, um komplexe Ideen zu formulieren, am akademischen Diskurs teilzunehmen und fachspezifische Sprache zu entwickeln.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienScaffolding in der Bildung
Scaffolding bietet vorübergehende, strukturierte Unterstützung, die Lernenden hilft, Aufgaben jenseits ihrer aktuellen Fähigkeiten zu bewältigen, und wird abgebaut, wenn die Kompetenz wächst.
9 Min. LesezeitBewertungScharnieraufgaben
Scharnieraufgaben sind diagnostische Fragen, die an Wendepunkten einer Stunde platziert werden und so gestaltet sind, dass die Antworten der Schülerinnen und Schüler spezifische Fehlvorstellungen aufdecken und der Lehrkraft signalisieren, ob sie weitermachen oder den Stoff wiederholen soll.
9 Min. LesezeitLerntheorieSchematheorie
Die Schematheorie erklärt, wie das Gehirn Wissen in mentale Rahmenstrukturen organisiert. Das Verständnis von Schemata hilft Lehrkräften, Vorwissen zu aktivieren und nachhaltiges Verständnis aufzubauen.
11 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienSchrittweise Übertragung der Verantwortung
Die schrittweise Übertragung der Verantwortung verlagert die kognitive Arbeit durch vier Phasen vom Lehrenden zum Lernenden: gezielte Instruktion, angeleitete Übung, kollaboratives Arbeiten und eigenständige Anwendung.
11 Min. LesezeitBewertungSchüler-Konferenzen
Schüler-Konferenzen sind strukturierte Einzelgespräche zwischen Lehrkraft und Schüler, die Lernprozesse sichtbar machen, Ziele setzen und die Reflexionsgewohnheiten fördern, die akademisches Wachstum antreiben.
9 Min. LesezeitAktives LernenSchüler*innenstimme und Wahlfreiheit
Schüler*innenstimme und Wahlfreiheit geben Lernenden Handlungsmacht darüber, was, wie und warum sie lernen — und steigern so Engagement, Motivation und Eigenverantwortung für schulische Ergebnisse.
10 Min. LesezeitAktives LernenSchülerautonomie
Schülerautonomie bezeichnet das Ausmaß, in dem Lernende ihr eigenes Lernen selbst steuern – indem sie Ziele, Methoden und Tempo wählen – und ist in der Selbstbestimmungstheorie sowie jahrzehntelanger Motivationsforschung verankert.
10 Min. LesezeitKlassenmanagementSchülerbeteiligung
Schülerbeteiligung bezeichnet das Ausmaß, in dem Schülerinnen und Schüler kognitive, emotionale und verhaltensbezogene Energie in ihr Lernen investieren. Forschungsergebnisse zeigen, dass sie schulische Leistung, Ausdauer und Wohlbefinden vorhersagt.
10 Min. LesezeitAktives LernenSchülerzentriertes Lernen
Schülerzentriertes Lernen verlagert die Lehrautorität von der Lehrkraft zur lernenden Person und nutzt evidenzbasierte Strukturen, die Handlungsfähigkeit aufbauen, Verständnis vertiefen und Motivation aufrechterhalten.
9 Min. LesezeitLerntheorieSelbstbestimmungstheorie
Die Selbstbestimmungstheorie erklärt menschliche Motivation durch drei universelle Grundbedürfnisse: Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit. Wenn Schulen diese Bedürfnisse erfüllen, lernen Schülerinnen und Schüler mit echtem Engagement.
10 Min. LesezeitBewertungSelbstbeurteilung
Selbstbeurteilung ist die Praxis, bei der Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Lernen anhand expliziter Kriterien bewerten und dabei metakognitive Fähigkeiten entwickeln, die nachhaltiges akademisches Wachstum fördern.
9 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenSelbstregulation beim Lernen
Selbstregulation beim Lernen ist die Fähigkeit, das eigene Denken, Verhalten und die eigene Motivation auf schulische Ziele auszurichten – eine Kompetenz, die den Lernerfolg besser vorhersagt als der IQ.
10 Min. LesezeitMetakognitionSelbstreguliertes Lernen
Selbstreguliertes Lernen ist der Prozess, durch den Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ihr eigenes Lernen übernehmen – durch Zielsetzung, Strategieeinsatz und Selbstreflexion.
9 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenSelbstwahrnehmung (SEL-Kompetenz)
Selbstwahrnehmung ist die grundlegende SEL-Kompetenz: die Fähigkeit, eigene Emotionen, Werte und deren Einfluss auf das Verhalten zu verstehen. Erfahren Sie mehr über die Forschungslage und die Unterrichtspraxis.
9 Min. LesezeitAktives LernenService-Learning
Service-Learning verbindet bedeutungsvolles gesellschaftliches Engagement mit akademischem Unterricht und Reflexion – es fördert staatsbürgerliche Verantwortung und vertieft gleichzeitig das Fachwissen.
9 Min. LesezeitLerntheorieSituiertes Lernen
Situiertes Lernen besagt, dass Wissen untrennbar mit dem Kontext verbunden ist, in dem es angewendet wird. Lernen gelingt am besten, wenn es in authentische Aktivitäten, Kultur und Gemeinschaft eingebettet ist.
10 Min. LesezeitKlassenmanagementSitzordnungen im Klassenzimmer
Sitzordnungen im Klassenzimmer beeinflussen Beteiligung, Zusammenarbeit und Verhalten. Erfahren Sie, wie die räumliche Anordnung das Lernen beeinflusst und welche Konfigurationen am besten funktionieren.
8 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienSokratisches Fragen
Sokratisches Fragen ist eine disziplinierte Befragungstechnik, die Annahmen hinterfragt, Lücken im Denken aufdeckt und konzeptuelles Verständnis durch strukturierten Dialog vertieft.
9 Min. LesezeitLerntheorieSoziale Lerntheorie (Bandura)
Albert Banduras soziale Lerntheorie besagt, dass Menschen durch Beobachtung anderer lernen, nicht nur durch direkte Erfahrung – ein Ansatz, der das pädagogische Denken über Modellierung und Peer-Einfluss grundlegend verändert hat.
9 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenSoziales Bewusstsein (SEL-Kompetenz)
Soziales Bewusstsein ist die SEL-Kompetenz zum Verstehen der Perspektiven anderer, zur Anerkennung sozialer Normen und zur Einfühlung in unterschiedliche Hintergründe – eine Grundlage für ethische, verbundene Klassenräume.
10 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenSoziales und emotionales Lernen (SEL)
Soziales und emotionales Lernen lehrt Schülerinnen und Schüler, Emotionen zu verstehen, Beziehungen aufzubauen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen – Kompetenzen, die schulischen Erfolg und lebenslanges Wohlbefinden vorhersagen.
10 Min. LesezeitAktives LernenSpielbasiertes Lernen
Spielbasiertes Lernen nutzt Spiele als primäres Unterrichtsmittel und bettet akademische Inhalte in strukturiertes Spielen ein, um Motivation, Behaltensleistung und tiefes Verständnis zu fördern.
10 Min. LesezeitLehrplangestaltungSpiralcurriculum
Ein Ansatz zur Lehrplangestaltung, bei dem Kernkonzepte wiederholt über Jahrgangsstufen hinweg unterrichtet werden, jedes Mal mit größerer Tiefe und Komplexität, aufbauend auf Vorwissen.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienStationsrotationsmodell
Das Stationsrotationsmodell führt Schülerinnen und Schüler nach einem festen Zeitplan durch verschiedene Lernstationen und verbindet lehrerzentrierte, kollaborative und digitale Lernphasen innerhalb einer einzigen Unterrichtsstunde.
9 Min. LesezeitKlassenmanagementStrategien zum Verhaltensmanagement
Strategien zum Verhaltensmanagement sind evidenzbasierte Techniken, die Lehrkräfte einsetzen, um Erwartungen zu etablieren, Störungen zu verhindern und auf das Verhalten von Schülerinnen und Schülern so zu reagieren, dass das Lernen gefördert wird.
11 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienStretch It
Stretch It ist eine Fragetechnik, die Schülerinnen und Schüler über eine korrekte Antwort hinausführt. Gezielte Folgefragen fördern Argumentation, Analyse und tieferes Verständnis.
8 Min. LesezeitAktives LernenStrukturierte akademische Kontroverse (SAC)
Die Strukturierte Akademische Kontroverse ist ein kooperatives Lernprotokoll, bei dem Schülerpaare gegensätzliche Positionen zu einem komplexen Thema vertreten und anschließend durch strukturierten Dialog einen Konsens erarbeiten.
9 Min. LesezeitKlassenmanagementStundeneinstieg und Aufwärmaktivitäten
Stundeneinsteige sind kurze, strukturierte Aufgaben, die Schülerinnen und Schüler in dem Moment beginnen, in dem der Unterricht startet. Sie reduzieren Unruhe beim Übergang, aktivieren Vorwissen und bereiten das Arbeitsgedächtnis auf neues Lernen vor.
9 Min. LesezeitBewertungSummative Beurteilung
Summative Beurteilung misst, was Schülerinnen und Schüler am Ende einer Einheit, eines Kurses oder eines Lernabschnitts gelernt haben — und wenn sie gut gestaltet ist, fördert sie tieferes Denken als jede herkömmliche Prüfung.
10 Min. LesezeitT
Theorie der Multiplen Intelligenzen
Howard Gardners Theorie schlägt acht verschiedene Intelligenzen jenseits des IQ vor und verändert damit grundlegend, wie Lehrende das Potenzial von Schülerinnen und Schülern verstehen und Lernerfahrungen gestalten.
10 Min. LesezeitKlassenmanagementToken Economy im Unterricht
Eine Token Economy nutzt symbolische Belohnungen, um erwünschtes Verhalten zu verstärken. Erfahren Sie mehr über die Forschungslage, Einrichtungsschritte und häufige Fallstricke im K-12-Unterricht.
8 Min. LesezeitLerntheorieTransfer des Lernens
Transfer des Lernens ist die Fähigkeit, in einem Kontext erworbenes Wissen oder erlernte Fähigkeiten auf eine neue Situation anzuwenden – das übergeordnete Ziel von Bildung.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienTranslanguaging
Translanguaging ist ein pädagogischer Ansatz, der das gesamte sprachliche Repertoire mehrsprachiger Lernender als Ressource – nicht als Hindernis – für tieferes Verstehen betrachtet.
9 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenTraumasensibles Unterrichten
Traumasensibles Unterrichten deutet Verhalten durch die Linse von Belastungserfahrungen um und schafft Klassenräume, in denen Sicherheit und Vertrauen vor akademischen Anforderungen stehen.
10 Min. LesezeitAktives LernenTurn and Talk
Turn and Talk ist eine strukturierte Diskussionstechnik, bei der Schülerinnen und Schüler eine Fragestellung kurz mit einer Partnerin oder einem Partner besprechen und dabei Textverständnis und mündliches Denken in Echtzeit aufbauen.
10 Min. LesezeitU
Universelles Design für das Lernen (UDL)
Universelles Design für das Lernen ist ein forschungsbasierter Rahmen zur Entwicklung flexibler Lehrkonzepte, der Barrieren von Anfang an beseitigt und alle Lernenden unterstützt.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienUnterrichtsgespräche führen
Unterrichtsgespräche fördern kritisches Denken, vertiefen das Verständnis und bauen akademische Diskursfähigkeiten auf. Lernen Sie die forschungsgestützten Prinzipien für eine effektive Gesprächsführung kennen.
9 Min. LesezeitLehrplangestaltungUnterrichtsplanung
Unterrichtsplanung ist der bewusste Prozess, Lehrsequenzen zu gestalten, die Lernziele, Aktivitäten und Beurteilung zu einem kohärenten Ganzen verbinden.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienUnterrichtsstrategien
Unterrichtsstrategien sind die gezielten didaktischen Techniken, die Lehrkräfte einsetzen, um Schülerinnen und Schüler beim Lernen zu unterstützen. Erfahren Sie, welche Ansätze am wirksamsten sind und warum.
10 Min. LesezeitV
Venn-Diagramme im Unterricht
Venn-Diagramme helfen Schülerinnen und Schülern, Beziehungen zwischen Konzepten durch überlappende Kreise zu visualisieren, vergleichendes Denken zu fördern und konzeptuelles Verständnis zu vertiefen.
10 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenVerantwortungsvolles Entscheiden (SEL-Kompetenz)
Verantwortungsvolles Entscheiden ist die CASEL-Kompetenz, die Schülerinnen und Schüler lehrt, Optionen zu bewerten, Konsequenzen zu bedenken und ethisch zu handeln – eine Fähigkeit mit messbaren schulischen und lebenspraktischen Auswirkungen.
10 Min. LesezeitLerntheorieVerteiltes Üben (Distributed Practice)
Verteiltes Üben verteilt Lerneinheiten über die Zeit, anstatt sie vor einer Deadline zu konzentrieren – eine der robustesten Gedächtnisverbesserungstechniken der Kognitionswissenschaft.
10 Min. LesezeitLehrplangestaltungVertikale Abstimmung im Lehrplan
Vertikale Abstimmung stellt sicher, dass Lehrplaninhalte systematisch über Jahrgangsstufen hinweg aufgebaut werden, sodass jedes Lernjahr die Schülerinnen und Schüler auf das nächste vorbereitet. Hier sind die Belege dafür.
9 Min. LesezeitLerntheorieVisible Learning (Hattie)
John Hatties Synthese von über 800 Meta-Analysen, die jene Einflussfaktoren identifiziert, welche den Lernfortschritt von Schülerinnen und Schülern am stärksten beschleunigen, sowie die Unterrichtspraktiken, die Lernen sichtbar machen.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienVisuelle Lernstrategien
Visuelle Lernstrategien nutzen Bilder, Diagramme, räumliche Anordnung und Farbe, um abstrakte Informationen greifbar und einprägsam zu machen. Evidenzbasierte Techniken für jeden Unterricht.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienVorwissen aktivieren
Das Aktivieren von Vorwissen bereitet die vorhandenen mentalen Schemata der Schülerinnen und Schüler vor neuem Unterricht vor und beschleunigt so das Verstehen und die langfristige Behaltensleistung.
9 Min. LesezeitW
Wachstumsorientiertes Feedback
Wachstumsorientiertes Feedback richtet den Fokus auf Anstrengung, Strategie und Fortschritt statt auf feste Fähigkeiten und hilft Schülerinnen und Schülern, Resilienz und ein tieferes Verständnis ihres eigenen Lernens zu entwickeln.
10 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienWartezeit beim Fragestellen
Die Wartezeit ist die bewusste Pause, die eine Lehrperson nach dem Stellen einer Frage oder nach einer Schülerantwort einhält. Forschungsergebnisse zeigen: 3 Sekunden verändern alles.
10 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenWohlbefinden von Schülerinnen und Schülern
Das Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern umfasst die physischen, emotionalen, sozialen und kognitiven Gesundheitsdimensionen, die Kinder befähigen, in der Schule und im Leben aufzublühen.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienWortwände
Wortwände sind organisierte Klassenzimmer-Displays mit wichtigem Vokabular, die als dauerhaftes Referenzwerkzeug dienen und Worterkennung, Rechtschreibung und inhaltliches Verständnis auf allen Klassenstufen unterstützen.
9 Min. LesezeitUnterrichtsstrategienWriting-Workshop-Modell
Das Writing-Workshop-Modell ist ein strukturierter Unterrichtsrahmen, in dem Schülerinnen und Schüler täglich schreiben, gezielte Mini-Lektionen erhalten und sich durch Konferenzen und Peer-Feedback als Autorinnen und Autoren entwickeln.
10 Min. LesezeitZ
Zone der nächsten Entwicklung (ZNE)
Vygotskys Zone der nächsten Entwicklung beschreibt die Lücke zwischen dem, was ein Lernender allein leisten kann, und dem, was er mit kompetenter Begleitung erreichen kann – der ideale Bereich, in dem echtes Lernen stattfindet.
10 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenZones of Regulation
Zones of Regulation ist ein Curriculum-Rahmenwerk, das Schülerinnen und Schüler lehrt, emotionale Zustände zu identifizieren und Selbstregulationsstrategien mithilfe von vier farbcodierten Zonen zu entwickeln.
10 Min. LesezeitSEL & WohlbefindenZugehörigkeit im Klassenzimmer
Zugehörigkeit im Klassenzimmer bezeichnet das Gefühl der Schülerinnen und Schüler, akzeptiert, wertgeschätzt und einbezogen zu werden. Die Forschung verbindet es direkt mit Motivation, Leistung und Wohlbefinden.
10 Min. LesezeitLerntheorieZwei-Kanal-Theorie (Dual Coding Theory)
Die Zwei-Kanal-Theorie erklärt, wie die Kombination verbaler und visueller Informationen stärkere Gedächtnisrepräsentationen erzeugt als jeder Kanal allein — ein Befund mit unmittelbaren Konsequenzen für die Unterrichtsplanung.
10 Min. Lesezeit