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Kunst · Klasse 7 · Körper und Aktion: Performance Art · 2. Halbjahr

Tableau Vivant: Lebende Bilder

Die Schülerinnen und Schüler stellen berühmte Gemälde durch lebende Bilder nach und reflektieren die Wirkung.

KMK BildungsstandardsAktionRezeption

Über dieses Thema

Das Tableau Vivant führt Schülerinnen und Schüler dazu an, berühmte Gemälde mit ihren eigenen Körpern nachzustellen. Sie analysieren Komposition, Farben, Posen und Ausdrücke des Originals, um es durch lebende Bilder erkennbar zu machen. Dabei üben sie Rezeption, indem sie Kunstwerke betrachten und interpretieren, und Aktion, indem sie sich selbst einsetzen. Dies entspricht den KMK-Standards für Perspektiven und Ausdruck in der Kunst.

Im Rahmen der Unit Körper und Aktion: Performance Art erkunden die Schüler, wie sich der dreidimensionale Körper vom zweidimensionalen Bild unterscheidet. Die Leitfragen Wie fühlt es sich an, Teil eines Kunstwerks zu werden?, Welche Details sind entscheidend, um ein Bild erkennbar zu machen? und Wie verändert die Dreidimensionalität des Körpers die Komposition des Originals? fördern tiefe Reflexion. Schüler entdecken, dass Bewegung und Perspektive die Wirkung verändern und eigene Interpretationen entstehen.

Active Learning eignet sich hervorragend für dieses Thema, da Schüler durch körperliche Nachstellung abstrakte Konzepte wie Komposition und Ausdruck spüren. Kollaboratives Planen und Präsentieren stärkt Beobachtungsfähigkeiten und Gruppendynamik, während Reflexionsrunden Verständnis festigen und kreative Prozesse nachhaltig machen. (178 Wörter)

Leitfragen

  1. Wie fühlt es sich an, Teil eines Kunstwerks zu werden?
  2. Welche Details sind entscheidend, um ein Bild erkennbar zu machen?
  3. Wie verändert die Dreidimensionalität des Körpers die Komposition des Originals?

Lernziele

  • Analysieren Sie die Komposition, Farbgebung und Körpersprache ausgewählter Gemälde, um ihre wesentlichen Elemente für die Nachstellung zu identifizieren.
  • Demonstrieren Sie durch die Nachstellung eines Gemäldes als Tableau Vivant, wie dreidimensionale Körper die zweidimensionale Bildkomposition beeinflussen.
  • Erklären Sie, wie die Wahl der Pose und des Ausdrucks die Interpretation eines historischen oder berühmten Gemäldes durch das Tableau Vivant verändert.
  • Vergleichen Sie die Wirkung des Originalgemäldes mit der eigenen Tableau Vivant-Interpretation und begründen Sie die Unterschiede.
  • Entwerfen Sie eine eigene Tableau Vivant-Inszenierung basierend auf einem vorgegebenen Gemälde unter Berücksichtigung von Raum, Licht und Gruppierung.

Bevor es losgeht

Grundlagen der Bildanalyse: Farbe, Form und Linie

Warum: Schüler müssen grundlegende visuelle Elemente eines Bildes erkennen und benennen können, um sie für die Nachstellung zu analysieren.

Darstellung von Emotionen und Charakteren in der Kunst

Warum: Ein Verständnis dafür, wie Künstler Emotionen und Charaktere durch visuelle Mittel darstellen, ist notwendig, um diese in einem Tableau Vivant nachzuempfinden.

Schlüsselvokabular

Tableau VivantEine lebende Darstellung eines bekannten Kunstwerks, bei der Personen und Requisiten verwendet werden, um ein Gemälde oder eine Skulptur nachzubilden.
KompositionDie Anordnung der Elemente innerhalb eines Kunstwerks, einschließlich Linien, Formen, Farben und des Raumes, um Harmonie oder Spannung zu erzeugen.
PoseDie Haltung oder Stellung des Körpers einer Person, die oft dazu dient, eine Emotion, eine Handlung oder einen Charakter darzustellen.
AusdruckDie Darstellung von Emotionen oder Gedanken durch Gesichtszüge, Körpersprache und Gestik.
RaumtiefeDie Illusion von Distanz und Dreidimensionalität in einem zweidimensionalen Bild oder einer Inszenierung.

Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

Häufige FehlvorstellungTableau Vivant ist nur einfaches Kopieren des Gemäldes.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Es geht um Interpretation und Anpassung an Körper und Raum. Active Learning hilft, da Schüler durch Probieren spüren, wie Posen angepasst werden müssen. Gruppendiskussionen klären, dass 3D-Raum die Komposition verändert.

Häufige FehlvorstellungNur Farben und Kostüme machen das Bild erkennbar.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Entscheidend sind Posen, Proportionen und Ausdrücke. Praktische Nachstellungen zeigen, dass Körperhaltung die Wirkung trägt. Peer-Feedback in Aktivitäten stärkt das Verständnis für Kompositionsdetails.

Häufige FehlvorstellungEmotionen des Originals lassen sich nicht nachfühlen.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Körperliche Einsetzung weckt ähnliche Gefühle. Reflexionsgespräche nach Performances helfen Schülern, subjektive Empfindungen mit dem Kunstwerk zu verknüpfen.

Ideen für aktives Lernen

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Bezüge zur Lebenswelt

  • Theaterbühnenbildner und Regisseure nutzen das Prinzip des Tableau Vivant, um dramatische Szenen zu inszenieren und visuelle Schwerpunkte zu setzen, ähnlich wie bei der Erstellung von Bühnenbildern für Opern oder Theaterstücke.
  • Museen und Galerien wie der Louvre oder die Alte Pinakothek nutzen lebende Bilder für pädagogische Programme oder Sonderausstellungen, um Besuchern Kunstwerke auf interaktive Weise näherzubringen.
  • Filmemacher und Fotografen verwenden Kompositionstechniken, die an Tableaux Vivants erinnern, um bestimmte Stimmungen zu erzeugen oder die Erzählung durch statische, aber aussagekräftige Bilder zu unterstützen.

Ideen zur Lernstandserhebung

Gegenseitige Bewertung

Nach der Präsentation der Tableaux Vivants tauschen sich die Schüler in Kleingruppen aus. Jeder Schüler erhält ein Arbeitsblatt mit den Namen der präsentierenden Gruppen. Die Aufgabe lautet: 'Nenne zwei Elemente (z.B. Pose, Kleidung, Hintergrund), die das Tableau Vivant gut wiedergegeben hat. Gib einen konkreten Vorschlag, wie die Erkennbarkeit des Originals noch verbessert werden könnte.'

Lernstandskontrolle

Die Schüler erhalten eine Karte mit der Frage: 'Welches Detail des Originalgemäldes war am schwierigsten als Tableau Vivant umzusetzen und warum?' Sie sollen eine kurze schriftliche Antwort geben, die sich auf die physische Herausforderung oder die Interpretation des Details bezieht.

Kurze Überprüfung

Der Lehrer zeigt eine Auswahl von Detailaufnahmen aus berühmten Gemälden. Die Schüler schreiben auf einen Zettel, um welches Gemälde es sich handelt und welche Rolle die dargestellte Pose oder der Ausdruck im Gesamtbild spielt. Dies dient der Überprüfung der analytischen Fähigkeiten vor der eigenen Inszenierung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Tableau Vivant in der Kunstunterricht?
Tableau Vivant bedeutet lebende Bilder: Schüler stellen Gemälde mit Körpern nach. Sie analysieren Komposition und Posen, passen sie an 3D-Raum an und reflektieren Wirkungen. Dies verbindet Rezeption und Performance, fördert Beobachtung und Kreativität. Ideal für Klasse 7, um Kunst greifbar zu machen. (62 Wörter)
Wie bereite ich Tableau Vivant für Klasse 7 vor?
Wählen Sie zugängliche Gemälde wie Die Wanderer über dem Nebelmeer. Drucken Sie Abbildungen aus, listen Sie Elemente auf. Planen Sie 20 Minuten Analyse, 20 Minuten Proben. Materialien: Spiegel für Posen, einfache Kostüme. Schüler rotieren Rollen für Inklusion. (58 Wörter)
Wie fördert Tableau Vivant die Reflexion?
Nach der Performance diskutieren Gruppen Leitfragen: Gefühle als Kunstteil, entscheidende Details, 3D-Veränderungen. Schüler vergleichen Fotos von Original und Nachstellung. Das vertieft Verständnis für Komposition und Ausdruck. Schreibaufgaben festigen Gedanken. (56 Wörter)
Wie hilft Active Learning beim Tableau Vivant?
Active Learning macht abstrakte Kunst konkret: Schüler spüren Posen und Wirkungen selbst. Kollaboratives Nachstellen trainiert Teamarbeit und Beobachtung. Präsentationen und Feedbackrunden bauen Selbstvertrauen auf. Im Vergleich zu reiner Betrachtung bleibt Wissen durch Bewegung länger haften und motiviert kreativ. (68 Wörter)