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Grundlagen der geschäftlichen Kommunikation
Wirtschaft und Kommunikation · Klasse 8 · Berufliche Orientierung und Kommunikation · 4.º Período

Grundlagen der geschäftlichen Kommunikation

Die Schülerinnen und Schüler üben formelle Kommunikationsformen, wie das Verfassen von E-Mails und Geschäftsbriefen. Sie lernen die Bedeutung von Höflichkeit und Klarheit im beruflichen Kontext.

Kurzfassung:Geschäftliche Kommunikation unterscheidet sich grundlegend von der privaten Kommunikation in sozialen Netzwerken. In diesem Thema lernen die Schülerinnen und Schüler die formalen Regeln für E-Mails, Geschäftsbriefe und Telefonate kennen. Sie erfahren, wie wichtig ein professionelles Auftreten für den ersten Eindruck bei potenziellen Arbeitgebern ist.

KMK BildungsstandardsLehrplanPLUS WiK 8.8: Schriftliche KommunikationMedienkompetenzrahmen NRW: Kommunizieren und Kooperieren

Über dieses Thema

Geschäftliche Kommunikation unterscheidet sich grundlegend von der privaten Kommunikation in sozialen Netzwerken. In diesem Thema lernen die Schülerinnen und Schüler die formalen Regeln für E-Mails, Geschäftsbriefe und Telefonate kennen. Sie erfahren, wie wichtig ein professionelles Auftreten für den ersten Eindruck bei potenziellen Arbeitgebern ist.

Bezugnehmend auf den LehrplanPLUS WiK 8.8 und den Medienkompetenzrahmen trainieren die Jugendlichen die adressatengerechte Formulierung. Sie lernen den Aufbau eines Geschäftsbriefs nach DIN 5008 und die Etikette im digitalen Schriftverkehr (Netiquette). Ein Fokus liegt auf Klarheit, Höflichkeit und der korrekten Verwendung von Anreden und Grußformeln.

Kommunikation lernt man nur durch Handeln. Daher sind praktische Übungen, in denen Schüler echte Anliegen formulieren oder Gespräche simulieren, unverzichtbar.

Leitfragen

  1. Wie ist eine formelle E-Mail aufgebaut?
  2. Welche Umgangsformen gelten in der Geschäftswelt?
  3. Wie formuliere ich ein Anliegen klar und höflich?

Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

Häufige FehlvorstellungE-Mails sind im Berufsleben genauso locker wie Chats.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Schüler nutzen oft Emojis oder Kleinschreibung. Durch den Vergleich mit offiziellen Antwortschreiben von Firmen lernen sie, dass Seriosität im Beruf durch Einhaltung formaler Standards signalisiert wird.

Häufige FehlvorstellungMan muss sich am Telefon nicht vorbereiten.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Viele Jugendliche sind am Telefon unsicher und verhaspeln sich. Ein 'Telefon-Leitfaden' mit Stichpunkten hilft ihnen zu verstehen, dass Vorbereitung Sicherheit gibt und professioneller wirkt.

Ideen für aktives Lernen

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Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet DIN 5008?
Die DIN 5008 ist eine Schreib- und Gestaltungsregel für die Textverarbeitung. Sie legt fest, wo Anschrift, Datum, Betreffzeile und Grußformel in einem Geschäftsbrief stehen müssen, damit dieser übersichtlich und normgerecht ist.
Wie lautet die korrekte Anrede, wenn ich den Namen nicht kenne?
In diesem Fall nutzt man die neutrale Formel 'Sehr geehrte Damen und Herren'. Es ist jedoch immer besser, vorher zu recherchieren oder kurz anzurufen, um einen konkreten Ansprechpartner nennen zu können.
Darf ich in einer geschäftlichen E-Mail Emojis verwenden?
In der Regel sollte man in der ersten Kontaktaufnahme (Bewerbung, Anfrage) komplett auf Emojis verzichten. Erst wenn eine längere Geschäftsbeziehung besteht und das Gegenüber sie nutzt, kann man sie sehr sparsam einsetzen.
Warum sind Rollenspiele für die Kommunikation so effektiv?
Kommunikation ist eine soziale Fertigkeit. Im Rollenspiel spüren Schüler die Wirkung ihrer Worte und ihrer Stimme. Das unmittelbare Feedback des Partners hilft ihnen, Hemmungen abzubauen und die Theorie in eine natürliche Verhaltensweise zu überführen.

Planungsvorlagen für Wirtschaft und Kommunikation

Edited by Adriana Perusin, Editor-in-Chief, Flip Education