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Grundlagen der Kommunikation
Wirtschaft und Kommunikation · Klasse 7 · Kommunikation im wirtschaftlichen Alltag · 3.º Período

Grundlagen der Kommunikation

Die Schülerinnen und Schüler lernen grundlegende Kommunikationsmodelle kennen und wenden diese auf Alltagssituationen an. Sie üben sachliche und zielgerichtete Ausdrucksweisen.

Kurzfassung:Kommunikation ist die Basis jedes wirtschaftlichen Handelns. In dieser Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler, wie Informationen zwischen Sendern und Empfängern fließen und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen. Sie beschäftigen sich mit verbaler und nonverbaler Kommunikation sowie dem bekannten Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun.

KMK BildungsstandardsLehrplanPLUS WiK 7 Lernbereich 3: KommunikationsgrundlagenKMK-Bildungsstandards: Sprachliche Bildung im Fachunterricht

Über dieses Thema

Kommunikation ist die Basis jedes wirtschaftlichen Handelns. In dieser Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler, wie Informationen zwischen Sendern und Empfängern fließen und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen. Sie beschäftigen sich mit verbaler und nonverbaler Kommunikation sowie dem bekannten Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun.

Besonders im wirtschaftlichen Kontext ist eine klare, sachliche Ausdrucksweise entscheidend. Die Jugendlichen üben, Feedback zu geben und Konflikte konstruktiv zu lösen. Diese Kompetenzen sind nicht nur für den Alltag wichtig, sondern bereiten direkt auf die Anforderungen der Arbeitswelt vor. Da Kommunikation ein praktischer Vorgang ist, bietet sich hier ein Unterricht an, der Raum für Erprobung, Beobachtung und Reflexion des eigenen Verhaltens lässt.

Leitfragen

  1. Wie funktioniert der Kommunikationsprozess?
  2. Welche Störungen können bei der Kommunikation auftreten?
  3. Wie kommuniziere ich erfolgreich im beruflichen Kontext?

Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

Häufige FehlvorstellungKommunikation besteht nur aus Worten.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Über 80% der Kommunikation erfolgt nonverbal durch Körpersprache und Tonfall. Durch Übungen, bei denen Schüler Sätze mit unterschiedlichen Emotionen sprechen müssen, wird die Bedeutung der nonverbalen Ebene sofort klar.

Häufige FehlvorstellungWenn ich mich klar ausdrücke, versteht mich jeder richtig.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Der Empfänger interpretiert Nachrichten basierend auf seinen eigenen Erfahrungen. Das Modell von Sender und Empfänger zeigt, dass 'gesagt' nicht gleich 'gehört' ist, was durch stille Post-Spiele im Unterricht verdeutlicht werden kann.

Ideen für aktives Lernen

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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen verbaler und nonverbaler Kommunikation?
Verbale Kommunikation nutzt gesprochene oder geschriebene Sprache. Nonverbale Kommunikation umfasst alles andere: Mimik, Gestik, Körperhaltung und sogar den Abstand zwischen Personen. Im Wirtschaftsleben ist die Übereinstimmung beider Ebenen wichtig, um glaubwürdig zu wirken.
Wie kann ich Missverständnisse vermeiden?
Aktives Zuhören und Nachfragen sind die besten Mittel. Man kann das Gehörte in eigenen Worten zusammenfassen ('Habe ich dich richtig verstanden, dass...?'). Im Unterricht können Schüler diese Techniken in simulierten Kundengesprächen gezielt trainieren.
Warum sind Ich-Botschaften in Konflikten besser?
Ich-Botschaften beschreiben die eigene Wahrnehmung und Gefühle, ohne den anderen anzugreifen. Das senkt die Verteidigungshaltung des Gegenübers. Schüler können lernen, Sätze wie 'Du hörst nie zu' in 'Ich fühle mich ignoriert, wenn ich rede' umzuwandeln.
Wie profitieren Schüler von aktiven Methoden im Kommunikationstraining?
Kommunikation kann man nicht theoretisch 'erlesen'. Erst durch das Ausprobieren in Rollenspielen und die anschließende Videoanalyse oder das Peer-Feedback bemerken Schüler ihre eigenen Muster. Aktive Methoden schaffen einen sicheren Raum zum Experimentieren, was das Selbstvertrauen in realen Gesprächssituationen massiv stärkt.

Planungsvorlagen für Wirtschaft und Kommunikation

Edited by Adriana Perusin, Editor-in-Chief, Flip Education