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Datenschutz und Sicherheit im Netz
Wirtschaft und Kommunikation · Klasse 7 · Kommunikation im wirtschaftlichen Alltag · 3.º Período

Datenschutz und Sicherheit im Netz

Die Jugendlichen erwerben Kompetenzen zum Schutz ihrer persönlichen Daten bei Online-Einkäufen und in sozialen Netzwerken. Sie erkennen die wirtschaftliche Bedeutung von Nutzerdaten.

Kurzfassung:In einer digitalisierten Wirtschaft sind Daten das 'neue Öl'. Diese Einheit vermittelt den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des Datenschutzes beim Online-Shopping und in sozialen Netzwerken. Sie lernen, warum Unternehmen so brennend an ihren persönlichen Informationen interessiert sind und wie daraus Profile für gezieltes Marketing erstellt werden.

KMK BildungsstandardsLehrplanPLUS WiK 7 Lernbereich 3: DatenschutzKMK-Strategie: Bildung in der digitalen Welt (Schutz und Sicherheit)

Über dieses Thema

In einer digitalisierten Wirtschaft sind Daten das 'neue Öl'. Diese Einheit vermittelt den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des Datenschutzes beim Online-Shopping und in sozialen Netzwerken. Sie lernen, warum Unternehmen so brennend an ihren persönlichen Informationen interessiert sind und wie daraus Profile für gezieltes Marketing erstellt werden.

Die Jugendlichen erarbeiten praktische Schutzmaßnahmen, wie sichere Passwörter und Privatsphäre-Einstellungen. Sie setzen sich mit den rechtlichen Grundlagen (DSGVO) in kindgerechter Form auseinander. Ziel ist ein kompetenter Umgang mit der eigenen digitalen Identität. Durch das Analysieren von AGBs oder das Simulieren von Datenflüssen erkennen sie die wirtschaftlichen Hintergründe der scheinbar kostenlosen digitalen Dienste.

Leitfragen

  1. Warum sind unsere Daten für Unternehmen wertvoll?
  2. Wie schütze ich meine Privatsphäre im Internet?
  3. Worauf muss ich beim Online-Shopping achten?

Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

Häufige FehlvorstellungKostenlose Apps kosten wirklich gar nichts.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Man bezahlt mit seinen Daten. Eine Diskussion über das Geschäftsmodell von Social-Media-Plattformen verdeutlicht, dass Daten eine wertvolle Währung für Werbetreibende sind.

Häufige FehlvorstellungMeine Daten sind für Unternehmen sowieso uninteressant.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Jeder Datensatz trägt zur Verfeinerung von Algorithmen bei. Durch das Erstellen fiktiver Nutzerprofile im Unterricht sehen Schüler, wie auch kleine Informationen (Likes, Standorte) ein aussagekräftiges Bild ergeben.

Ideen für aktives Lernen

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Häufig gestellte Fragen

Was ist die DSGVO einfach erklärt?
Die Datenschutz-Grundverordnung ist ein Gesetz in der EU, das regelt, wie Unternehmen mit persönlichen Daten umgehen dürfen. Sie gibt Nutzern Rechte, wie das Recht auf Auskunft oder Löschung. Schüler sollten wissen, dass sie die Kontrolle über ihre Daten haben und diese aktiv einfordern können.
Wie erkenne ich eine sichere Website zum Shoppen?
Achten Sie auf das 'https' in der URL, ein gültiges Impressum und anerkannte Gütesiegel wie 'Trusted Shops'. Im Unterricht können Schüler verschiedene Online-Shops anhand einer Sicherheits-Checkliste bewerten, um ein Gespür für seriöse Anbieter zu bekommen.
Warum sollte ich Standortdienste oft ausschalten?
Standortdaten verraten viel über den Tagesablauf und Gewohnheiten. Unternehmen nutzen dies für ortsbezogene Werbung. Das Deaktivieren schützt die Privatsphäre und spart zudem Akku. Eine Analyse der App-Berechtigungen auf dem eigenen Smartphone ist hierfür eine gute Übung.
Warum ist aktives Lernen beim Datenschutz so wirkungsvoll?
Datenschutz wirkt oft abstrakt und trocken. Durch Simulationen, in denen Datenflüsse physisch sichtbar gemacht werden, begreifen Schüler die Tragweite ihrer Klicks. Wenn sie selbst AGBs 'knacken' oder Sicherheitslücken finden, entwickeln sie eine proaktive Schutzhaltung, die weit über das bloße Befolgen von Regeln hinausgeht.

Planungsvorlagen für Wirtschaft und Kommunikation

Edited by Adriana Perusin, Editor-in-Chief, Flip Education