Skip to content
Concept-Mapping

Unterrichten mit Concept-Mapping: Vollständiger Leitfaden für die Klasse

Von Flip Education Team | Aktualisiert am April 2026

Visuelle Darstellung von Begriffsbeziehungen erstellen

2040 min1035 Schüler:innenTische für große Papierformate oder Wandflächen

Concept-Mapping auf einen Blick

Dauer

2040 min

Gruppengröße

1035 Schüler:innen

Raumgestaltung

Tische für große Papierformate oder Wandflächen

Materialien

  • Begriffskarten oder Haftnotizen
  • Plakatpapier
  • Marker
  • Beispiel für eine Concept Map

Bloom’sche Taxonomie

VerstehenAnalysierenErschaffen

Kompetenzen für Soziales und Emotionales Lernen

Uberblick

Das Konzept-Mapping wurde in den 1970er Jahren von Joseph Novak und seinen Kollegen an der Cornell University im Rahmen von Forschungen dazu entwickelt, wie Lernende Wissen konstruieren und repräsentieren. Novaks zentrale Idee stützte sich auf Ausubels Theorie des bedeutungsvollen Lernens: Neues Wissen verankert sich in bestehenden kognitiven Strukturen, und diese Strukturen sichtbar zu machen hilft, das Lernen zu festigen und zu erweitern.

Eine gut aufgebaute Konzeptkarte unterscheidet sich von einer Mind Map. Die Mind Map repräsentiert radiante Assoziationen um ein zentrales Konzept. Die Konzeptkarte repräsentiert ein Netzwerk von Aussagen: Jede Verbindung zwischen zwei Konzepten ist mit einem Satz beschriftet, der die Beziehung beschreibt ('verursacht', 'ist ein Typ von', 'steht im Gegensatz zu', 'produziert'). Diese Beschriftungen sind das Herzstück des Werkzeugs. Sie zwingen dazu, die Natur der Beziehungen zwischen Konzepten explizit zu artikulieren, nicht nur ihre assoziative Nachbarschaft.

Diese Anforderung der expliziten Artikulation von Beziehungen ist es, was das Konzept-Mapping als Lern- und Bewertungswerkzeug so wirkungsvoll macht. Ein Lernender kann die richtigen Konzepte auf einer Karte zusammenstellen, ohne die Beziehungen zwischen ihnen wirklich verstanden zu haben. Aber ein Lernender, der die Verbindungen zwischen den Konzepten einer komplexen Einheit korrekt beschriften kann, demonstriert ein relationales Tiefenverständnis, das wenige andere Bewertungsformate zu messen erlauben.

Querverbindungen – Verbindungen zwischen Konzepten in verschiedenen Teilen der Karte, die nicht hierarchisch verwandt sind – sind das Merkmal, das am zuverlässigsten zwischen oberflächlichem und tiefem Verständnis unterscheidet. Ein Lernender, der einen geordneten hierarchischen Baum von einem zentralen Konzept aus aufbaut, demonstriert organisiertes Wissen. Ein Lernender, der erkennt, dass ein Konzept im Ast der wirtschaftlichen Ursachen auf eine bestimmte Weise mit einem Konzept im Ast der sozialen Folgen verbunden ist, demonstriert ein Verständnis des Themas als System: ein Verständnis davon, wie verschiedene Dimensionen miteinander interagieren und sich gegenseitig beeinflussen. Querverbindungen sind die kognitive Signatur des Systemdenkens, und ihre Entwicklung ist eines der wertvollsten Lernziele dieser Methode.

Die kollaborative Dimension des Konzept-Mappings – wenn Paare oder Gruppen ihre Karten vergleichen und die Unterschiede besprechen – ist pädagogisch ebenso wertvoll wie die individuelle Erstellung. Verschiedene Lernende bauen aus demselben Inhalt verschiedene Karten auf, und die Unterschiede sind keine zufälligen Fehler: Sie spiegeln echte unterschiedliche mentale Modelle davon wider, wie der Inhalt strukturiert ist. Wenn zwei Lernende jeweils die unterschiedliche Platzierung desselben Konzepts verteidigen, erklären sie ihr eigenes Verständnis der Beziehung des Konzepts zu anderen – eine Form der begrifflichen Artikulation, die für beide Lernende produktiv ist.

Novaks eigene Forschung zeigte, dass Konzeptkarten, die am Anfang, in der Mitte und am Ende einer Unterrichtseinheit erstellt werden, eine zuverlässige Geschichte der konzeptuellen Entwicklung erzählen: Frühe Karten zeigen spärliche, unverbundene, oft hierarchisch flache Strukturen; spätere Karten zeigen dichtere Verbindungen, ausgefeiltere Verbindungsphrasen und mehr Querverbindungen zwischen weit entfernten Teilen der Karte. Dieses Entwicklungsmuster kann formativ genutzt werden – um zu erkennen, welche Beziehungen Lernende noch nicht verstanden haben – und summativ, als Alternative zu herkömmlichen Tests, die eine andere und ebenso wichtige Dimension des Verständnisses erfassen.

In Deutschland findet das Konzept-Mapping Anwendungen in allen Fächern, die Netzwerke interdependenter Konzepte umfassen: Naturwissenschaften, Geschichte, Philosophie, Wirtschafts- und Sozialkunde. Es ist besonders wirkungsvoll als Werkzeug der strukturierten Wiederholung vor Prüfungen, das Lernenden ermöglicht, Verbindungen zwischen Begriffen zu sehen, die sie separat studiert haben.

Was ist das?

Was ist Concept-Mapping?

Concept-Mapping ist eine visuelle pädagogische Strategie, bei der Lernende ihre mentalen Modelle externalisieren, indem sie verwandte Begriffe mit beschrifteten, gerichteten Pfeilen verbinden. Die Methode ist effektiv, da sie sinnvolles Lernen erleichtert – den Prozess der Verankerung neuer Informationen in bestehenden kognitiven Strukturen – anstatt bloßes Auswendiglernen zu fördern. Durch die explizite Definition von Beziehungen zwischen Ideen mittels Verbindungsphrasen betreiben Lernende eine anspruchsvolle Synthese und Wissensorganisation. Diese Methodik dient sowohl als formatives Beurteilungsinstrument als auch als metakognitive Übung, die es Lehrkräften ermöglicht, Fehlvorstellungen und Wissenslücken sofort zu erkennen. Über einfaches Brainstorming hinaus erzwingt Concept-Mapping eine hierarchische Struktur, die der Speicherung komplexer Informationen im Gehirn entspricht. Studien zeigen, dass das Erstellen dieser Maps die langfristige Behaltensleistung und den Wissenstransfer verbessert. Besonders wirksam ist dies in den MINT- und Sozialwissenschaften, wo Systemdenken und Ursache-Wirkungs-Beziehungen zentral sind. Letztlich macht Concept-Mapping Lernende zu Architekten ihres eigenen Wissens, da sie die Logik hinter jeder Verbindung begründen müssen.

Ideal für

Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge verstehenThemen über verschiedene Epochen hinweg verknüpfenVorbereitung von Aufsätzen (Pre-Writing)Wissenslücken identifizieren

Einsatz

Wann Concept-Mapping im Unterricht einsetzen

Altersstufen

Kl. 1–2Kl. 3–5Kl. 6–8Kl. 9–12

Schritte

Durchführung von Concept-Mapping

1

Die Fokusfrage definieren

Identifizieren Sie ein spezifisches Problem oder Wissensgebiet, das kartiert werden soll, wie etwa: 'Wie beeinflusst der Wasserkreislauf das lokale Wetter?'

2

Einen 'Parkplatz' erstellen

Geben Sie eine Liste von 10 bis 20 Schlüsselbegriffen vor oder lassen Sie die Lernenden diese sammeln, die für die Fokusfrage relevant sind.

3

Hierarchie etablieren

Weisen Sie die Lernenden an, die allgemeinsten und umfassendsten Konzepte oben in der Map und die spezifischeren weiter unten zu platzieren.

4

Konzepte mit Verbindungswörtern verknüpfen

Lassen Sie Linien zwischen den Begriffen ziehen und diese mit Verben oder kurzen Phrasen (z. B. 'führt zu', 'besteht aus', 'erfordert') beschriften, um Aussagen zu bilden.

5

Querverbindungen identifizieren

Fordern Sie die Lernenden auf, Verbindungen zwischen Konzepten aus verschiedenen Bereichen der Map zu finden und zu benennen, um komplexe Wechselbeziehungen aufzuzeigen.

6

Überprüfen und Verfeinern

Lassen Sie die Lernenden ihre Maps präsentieren, um Feedback zu erhalten, den logischen Fluss zu prüfen und ungenaue Aussagen zu korrigieren.

Stolperfallen

Häufige Fehler bei Concept-Mapping und wie Sie sie vermeiden

Konzeptkarten ohne explizite Verbindungsaussagen

Konzepte mit einfachen Linien ohne Beschriftungen zu verbinden, erzeugt kein Denken. Verlangen Sie, dass jede Verbindung mit einer präzisen Aussage beschriftet ist ('verursacht', 'erklärt', 'steht im Gegensatz zu', 'produziert'), um relationales Denken zu erzwingen.

Zu lineare Karten, die wie Listen aussehen

Konzeptkarten, die ein Konzept nur in Unterkonzepte aufteilen, zeigen keine Querverbindungen. Bitten Sie Lernende, mindestens drei Querverbindungen zwischen verschiedenen Ästen ihrer Karte zu identifizieren.

Mit zu vielen Konzepten beginnen

Lernenden 30 Konzeptkarten zu geben und sie zu bitten, diese zu kartieren, erzeugt oberflächliche Anordnungen auf der Basis von Vertrautheit statt Verständnis. Beginnen Sie mit 8–12 Kernkonzepten. Lernende können weitere hinzufügen, sobald sie die Kernbeziehungen etabliert haben.

Allein arbeiten ohne Konfrontation

Eine Konzeptkarte, die individuell erstellt wurde und nie mit der eines Peers verglichen wird, verliert ihren diagnostischen Hauptwert. Planen Sie eine Vergleichs- und Abweichungsdiskussionsphase ein.

Dichte statt Qualität bewerten

Karten mit vielen Konzepten und Verbindungen können oberflächliches Verständnis verbergen. Bewerten Sie die Korrektheit der Verbindungsaussagen und die Fähigkeit, jede Verbindung mündlich zu erklären.

Karte nach dem Lernen nicht überarbeiten

Eine Karte am Anfang einer Einheit zu erstellen und nie darauf zurückzukommen verschwendet die metakognitive Kraft des Werkzeugs. Bitten Sie Lernende, ihre Anfangskarte in der Mitte und am Ende der Einheit zu überarbeiten und zu annotieren.

Beispiele

Echte Beispiele für Concept-Mapping im Unterricht

Geschichte/Sozialkunde

Ursachen des Amerikanischen Bürgerkriegs (8. Klasse)

Nachdem die Schüler der 8. Klasse die Zeit vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg behandelt haben, erhalten sie eine Liste wichtiger Begriffe (z.B. Kompromiss von 1850, Kansas-Nebraska Act, Dred Scott Entscheidung, Abolitionismus, Staatenrechte, wirtschaftliche Unterschiede). In Kleingruppen schreiben sie jeden Begriff auf einen separaten Haftzettel. Auf einem großen Bogen Packpapier ordnen sie die Haftzettel an, zeichnen Pfeile zwischen ihnen und beschriften die Pfeile mit Phrasen, die die Beziehung erklären (z.B. 'führte zu', 'war ein Faktor bei', 'angeheizt durch'). Ziel ist es, die komplexe Kette von Ereignissen und Ideologien, die zum Ausbruch des Bürgerkriegs beitrugen, visuell darzustellen und so ihr Verständnis von Ursache und Wirkung sichtbar zu machen.

Naturwissenschaften

Der Wasserkreislauf (5. Klasse)

Fünftklässler arbeiten, nachdem sie den Wasserkreislauf kennengelernt haben, einzeln an der Erstellung eines Concept Maps. Sie beginnen mit dem zentralen Konzept 'Wasserkreislauf' in der Mitte ihres Blattes. Von dort verzweigen sie sich zu Schlüsselprozessen wie 'Verdunstung', 'Kondensation', 'Niederschlag' und 'Sammlung', wobei sie jeden in einen Knoten setzen. Anschließend zeichnen sie Pfeile, die diese Knoten verbinden, und beschriften die Pfeile mit Beschreibungen, wie ein Prozess zum nächsten führt (z.B. 'bildet Wolken durch', 'fällt als'). Dies hilft ihnen, den kontinuierlichen Fluss und die Vernetzung des Wassers auf der Erde zu visualisieren und ihr wissenschaftliches Verständnis zu festigen.

Deutsch

Charakterbeziehungen in Romeo und Julia (10. Klasse)

Nach der Lektüre des zweiten Aktes von 'Romeo und Julia' erstellen Zehntklässler paarweise ein Concept Map, das sich auf die Charakterbeziehungen und deren Motivationen konzentriert. Sie platzieren 'Romeo' und 'Julia' als zentrale Figuren und fügen dann andere Charaktere wie 'Tybalt', 'Mercutio', 'Bruder Lorenzo' und 'Amme' in umgebende Knoten ein. Pfeile verbinden die Charaktere und sind mit ihrer Beziehung (z.B. 'ist Cousin von', 'heiratet heimlich', 'ist Rivale von') beschriftet und beschreiben ihren Einfluss oder ihre Gefühle zueinander. Diese Aktivität hilft den Schülern, die komplexen sozialen Dynamiken und die Andeutungen im Stück zu analysieren, und bereitet sie auf das Verfassen von Aufsätzen vor.

Mathematik

Eigenschaften von Vierecken (7. Klasse)

Im Geometrieunterricht der 7. Klasse sollen die Schüler die Eigenschaften von Vierecken abbilden. Sie beginnen mit dem übergeordneten Konzept 'Vierecke' oben. Darunter verzweigen sie sich zu 'Parallelogrammen', 'Trapezen', 'Drachen' sowie 'Rechtecken', 'Quadraten' und 'Rauten'. Sie verbinden diese Formen und beschriften die Pfeile mit definierenden Eigenschaften (z.B. 'hat 4 gleiche Seiten', 'hat gegenüberliegende Seiten parallel', 'hat genau ein Paar paralleler Seiten'). Diese visuelle Organisation hilft ihnen, die hierarchischen Beziehungen zwischen verschiedenen Arten von Vierecken und deren einzigartigen Eigenschaften zu verstehen, wodurch ihr geometrisches Vokabular und ihre Denkfähigkeiten gestärkt werden.

Forschung

Forschungsergebnisse zu Concept-Mapping

Novak, J. D., Cañas, A. J.

2010 · IHMC Technical Report IHMC CmapTools 2006-01 Rev 01-2008

Concept-Maps erleichtern sinnvolles Lernen, indem sie neue Konzepte durch hierarchische Organisation und Querverbindungen in bestehende kognitive Strukturen integrieren.

Nesbit, J. C., Adesope, O. O.

2006 · Review of Educational Research, 76(3), 413–448

Eine Meta-Analyse von 55 Studien ergab, dass Concept-Mapping für die Wissensretention effektiver ist als das Lesen von Texten, das Hören von Vorträgen oder die Teilnahme an Klassendiskussionen.

Schroeder, N. L., Nesbit, J. C., Anguiano, C. J., Adesope, O. O.

2018 · Educational Psychology Review, 30(2), 431–455

Die Studie bestätigte, dass sowohl das Studium von Experten-Maps als auch das Erstellen eigener Maps die Lernergebnisse über verschiedene Bildungsstufen hinweg signifikant verbessert.

Flip hilft

So hilft Flip Education

Konzeptkarten und Vorlagen für Verbindungstypen

Flip erstellt Karten mit Schlüsselbegriffen Ihres Themas sowie Menüs für Verbindungsetiketten, um Beziehungen zu beschreiben. Diese Materialien helfen Schülern, die Struktur ihres Wissens visuell darzustellen. Alles ist für den sofortigen Einsatz und Zuschnitt vorbereitet.

Standardbasierte Begriffe für visuelle Struktur

Die KI wählt Begriffe aus, die für Ihre Bildungsstandards und Ihr Thema essenziell sind, um eine anspruchsvolle Aktivität zu gewährleisten. Die Methode konzentriert sich auf die Beziehungen zwischen Ideen in einer Sitzung. So bleibt der Fokus konsequent auf Ihren Lernzielen.

Moderationsskript und Mapping-Phasen

Folgen Sie dem Skript zur Einführung in den Mapping-Prozess und nutzen Sie die Schritte zur Steuerung der Aktivität. Der Plan enthält Tipps zur Förderung komplexer Verbindungen und Hinweise für Gruppen, denen das Strukturieren schwerfällt. Dies sorgt für eine geordnete Lernumgebung.

Reflexion der Struktur und Ergebnissicherung

Beenden Sie die Stunde mit Fragen, bei denen Schüler ihre wichtigsten Verknüpfungen rechtfertigen müssen. Ein Exit-Ticket dient der Überprüfung des individuellen Verständnisses der Wissensstruktur. Die Vorlage schließt mit einer Verknüpfung zur nächsten Stunde ab.

Checkliste

Checkliste für Werkzeuge und Materialien für Concept-Mapping

Große Blätter Papier (Packpapier, Plakatkarton)
Filzstifte oder Buntstifte
Haftzettel oder Karteikarten
Whiteboard oder interaktives Display(optional)
Digitale Concept-Mapping-Software (z.B. Coggle, MindMeister, Canva)(optional)
Beamer (für digitale Tools)(optional)
Timer

Ressourcen

Unterrichtsmaterialien fur Concept-Mapping

Kostenlose druckbare Materialien fur Concept-Mapping. Herunterladen, ausdrucken und im Unterricht verwenden.

Grafischer Organizer

Concept-Map Erstellungsbogen

Schüler/innen identifizieren Schlüsselkonzepte, definieren Beziehungen zwischen ihnen und planen die Struktur ihrer Concept-Map, bevor sie diese erstellen.

PDF herunterladen
Schülerreflexion

Concept-Mapping Reflexion

Schüler/innen bewerten, wie das Erstellen einer visuellen Karte von Beziehungen zwischen Ideen ihr Verständnis des Themas vertieft hat.

PDF herunterladen
Rollenkarten

Kooperative Concept-Mapping Rollen

Weise Rollen für Gruppen-Concept-Mapping zu, damit das Identifizieren von Konzepten, Definieren von Beziehungen und Prüfen der Genauigkeit gemeinsame Aufgaben sind.

PDF herunterladen
Fragensammlung

Concept-Mapping Leitfragen

Leitfragen, die Schüler/innen durch das Erstellen, Analysieren und Verfeinern von Concept-Maps führen.

PDF herunterladen
SEL-Karte

SEL-Fokus: Selbstwahrnehmung

Eine Karte zum Erkennen, was du verstehst, was nicht, und wo dein Denken beim Concept-Mapping überarbeitet werden muss.

PDF herunterladen

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu Concept-Mapping

Was ist der Unterschied zwischen einer Mind-Map und einer Concept-Map?
Concept-Maps konzentrieren sich auf die Beziehungen zwischen mehreren Begriffen mittels beschrifteter Linien, während Mind-Maps meist von einer zentralen Idee ausgehen. Mind-Maps eignen sich gut für Brainstorming, Concept-Maps besser für komplexe Systeme und hierarchisches Wissen.
Wie setze ich Concept-Mapping im Unterricht ein?
Beginnen Sie mit einer Fokusfrage und einer Liste von 10-15 Fachbegriffen. Lassen Sie die Lernenden paarweise Verbindungen ziehen und – ganz wichtig – Verbindungswörter auf die Linien schreiben, um die Beziehung zu erklären.
Welche Vorteile bietet Concept-Mapping für Lernende?
Es fördert das kritische Denken, da Informationen synthetisiert statt nur auswendig gelernt werden. Als metakognitives Werkzeug hilft es Lernenden zudem zu erkennen, was sie an einem Thema bereits verstanden haben und was nicht.
Kann Concept-Mapping zur Leistungsbewertung genutzt werden?
Ja, Concept-Maps können mit Rastern bewertet werden, welche die Korrektheit der Aussagen, die Tiefe der Hierarchie und die Qualität der Querverbindungen prüfen. Sie bieten ein differenzierteres Bild des Verständnisses als Multiple-Choice-Tests.
Wie unterstützt Concept-Mapping heterogene Lerngruppen?
Es bietet ein visuelles Gerüst, das die sprachliche Hürde für Lernende mit geringeren Sprachkenntnissen oder Lernschwierigkeiten senkt. Durch den Fokus auf räumliche Beziehungen und Schlüsselwörter können komplexe Zusammenhänge ohne lange Texte dargestellt werden.

Eine Mission mit Concept-Mapping erstellen

Nutzen Sie Flip Education, um einen vollständigen Concept-Mapping-Unterrichtsentwurf zu erstellen – abgestimmt auf Ihren Lehrplan und bereit für den Einsatz in der Klasse.