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Sinn des Lebens und Metaphysik · 2. Halbjahr

Sartre: Existenz geht der Essenz voraus

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Jean-Paul Sartres Existentialismus, dem Konzept der 'Geworfenheit' und der absoluten Freiheit des Menschen auseinander.

Leitfragen

  1. Erklären Sie Sartres These 'Die Existenz geht der Essenz voraus' und ihre Implikationen für die menschliche Natur.
  2. Analysieren Sie die Konzepte von 'Angst', 'Verlassenheit' und 'Verzweiflung' bei Sartre.
  3. Beurteilen Sie, welche Konsequenzen die absolute Freiheit für die moralische Verantwortung des Einzelnen hat.

KMK Bildungsstandards

Klasse: Klasse 13
Fach: Grenzfragen des Menschseins: Philosophie in der gymnasialen Oberstufe
Einheit: Sinn des Lebens und Metaphysik
Zeitraum: 2. Halbjahr

Über dieses Thema

Umweltzerstörung und Ressourcenknappheit sind zunehmend Motoren für politische Instabilität und Flucht. Dieses Thema beleuchtet den Zusammenhang zwischen Wasserknappheit, Landdegradierung und bewaffneten Konflikten. Die Schüler untersuchen Fallbeispiele wie den Nil-Konflikt oder die Austrocknung des Tschadsees und deren Auswirkungen auf Migrationsbewegungen.

Im Kontext der KMK-Standards zur Friedenssicherung analysieren die Lernenden, wie präventive Umweltpolitik zur Konfliktvermeidung beitragen kann. Es geht um die Frage, ob es ein Menschenrecht auf Wasser gibt und welche Verpflichtungen die Weltgemeinschaft gegenüber Klimaflüchtlingen hat. Durch die Arbeit mit Kartenmaterial und die Analyse von Konfliktdynamiken entwickeln die Schüler ein Bewusstsein für die ökologischen Grundlagen globaler Sicherheit.

Ideen für aktives Lernen

Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

Häufige FehlvorstellungRessourcenkonflikte entstehen nur durch Gier nach Gold oder Öl.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Existenzielle Ressourcen wie Wasser und fruchtbares Land sind heute häufigere Konfliktursachen. Die Analyse von Umweltkarten hilft Schülern, die ökologischen Treiber von Gewalt zu erkennen.

Häufige FehlvorstellungKlimaflüchtlinge können einfach in das nächste sichere Land ziehen.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Oft fehlen rechtliche Anerkennung und Ressourcen für eine geordnete Migration, was zu Elend und Instabilität führt. Durch Fallbeispiele begreifen Schüler die Komplexität dieser Wanderungsbewegungen.

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Häufig gestellte Fragen

Wird es im 21. Jahrhundert 'Wasserkriege' geben?
Experten warnen, dass Wasserknappheit bestehende Spannungen verschärfen kann. Während totale Kriege um Wasser selten sind, führen lokale Konflikte und zwischenstaatliche Spannungen (z.B. am Nil oder Indus) zu erheblichen Risiken.
Sind Klimaflüchtlinge rechtlich anerkannt?
Bisher gibt es keinen offiziellen Status als 'Klimaflüchtling' im Völkerrecht. Die Genfer Flüchtlingskonvention bezieht sich nur auf Verfolgung durch Menschen, nicht auf Umweltkatastrophen, was eine große Schutzlücke darstellt.
Wie hängen Umweltschutz und Friedenssicherung zusammen?
Nachhaltiges Ressourcenmanagement nimmt Konflikten die Grundlage. Umweltschutz ist daher eine Form der Krisenprävention, die soziale Stabilität fördert und die Lebensgrundlagen sichert, bevor Gewalt entsteht.
Wie kann man Ressourcenkonflikte im Unterricht visualisieren?
Durch die Arbeit mit GIS-Daten oder interaktiven Karten, die Dürregebiete und Konfliktherde übereinanderlegen. Wenn Schüler diese Korrelationen selbst entdecken, verstehen sie die systemischen Zusammenhänge besser als durch rein textbasierte Informationen.

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