Sartre: Existenz geht der Essenz voraus
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Jean-Paul Sartres Existentialismus, dem Konzept der 'Geworfenheit' und der absoluten Freiheit des Menschen auseinander.
Leitfragen
- Erklären Sie Sartres These 'Die Existenz geht der Essenz voraus' und ihre Implikationen für die menschliche Natur.
- Analysieren Sie die Konzepte von 'Angst', 'Verlassenheit' und 'Verzweiflung' bei Sartre.
- Beurteilen Sie, welche Konsequenzen die absolute Freiheit für die moralische Verantwortung des Einzelnen hat.
KMK Bildungsstandards
Über dieses Thema
Umweltzerstörung und Ressourcenknappheit sind zunehmend Motoren für politische Instabilität und Flucht. Dieses Thema beleuchtet den Zusammenhang zwischen Wasserknappheit, Landdegradierung und bewaffneten Konflikten. Die Schüler untersuchen Fallbeispiele wie den Nil-Konflikt oder die Austrocknung des Tschadsees und deren Auswirkungen auf Migrationsbewegungen.
Im Kontext der KMK-Standards zur Friedenssicherung analysieren die Lernenden, wie präventive Umweltpolitik zur Konfliktvermeidung beitragen kann. Es geht um die Frage, ob es ein Menschenrecht auf Wasser gibt und welche Verpflichtungen die Weltgemeinschaft gegenüber Klimaflüchtlingen hat. Durch die Arbeit mit Kartenmaterial und die Analyse von Konfliktdynamiken entwickeln die Schüler ein Bewusstsein für die ökologischen Grundlagen globaler Sicherheit.
Ideen für aktives Lernen
Fallstudienanalyse: Der Nil-Konflikt
Schüler analysieren in Gruppen die Positionen von Äthiopien, Sudan und Ägypten zum Bau des Grand-Ethiopian-Renaissance-Staudamms. Sie entwerfen einen Kooperationsvertrag, der die Wasserrechte aller Anrainer sichert.
Museumsgang: Klima und Flucht
An Stationen werden Schicksale von Menschen gezeigt, die aufgrund von Umweltveränderungen ihre Heimat verlassen mussten. Schüler diskutieren die rechtliche Lücke, da 'Klimaflüchtlinge' bisher nicht unter die Genfer Konvention fallen.
Ich-Du-Wir (Denken-Austauschen-Vorstellen): Wasser als Ware oder Gut?
Schüler reflektieren über die Privatisierung von Wasserquellen. Sie wägen ökonomische Effizienz gegen das Menschenrecht auf Wasser ab und präsentieren ihre Argumente im Plenum.
Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen
Häufige FehlvorstellungRessourcenkonflikte entstehen nur durch Gier nach Gold oder Öl.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Existenzielle Ressourcen wie Wasser und fruchtbares Land sind heute häufigere Konfliktursachen. Die Analyse von Umweltkarten hilft Schülern, die ökologischen Treiber von Gewalt zu erkennen.
Häufige FehlvorstellungKlimaflüchtlinge können einfach in das nächste sichere Land ziehen.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Oft fehlen rechtliche Anerkennung und Ressourcen für eine geordnete Migration, was zu Elend und Instabilität führt. Durch Fallbeispiele begreifen Schüler die Komplexität dieser Wanderungsbewegungen.
Vorgeschlagene Methoden
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Häufig gestellte Fragen
Wird es im 21. Jahrhundert 'Wasserkriege' geben?
Sind Klimaflüchtlinge rechtlich anerkannt?
Wie hängen Umweltschutz und Friedenssicherung zusammen?
Wie kann man Ressourcenkonflikte im Unterricht visualisieren?
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