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Rechte und Pflichten in der Ausbildung
Wirtschaft und Kommunikation · Klasse 10 · Unternehmen und Arbeitswelt · 2.º Período

Rechte und Pflichten in der Ausbildung

Die rechtlichen Rahmenbedingungen des Berufsausbildungsvertrags und des Jugendarbeitsschutzgesetzes werden analysiert. Die Schüler lernen ihre Rechte und Pflichten als zukünftige Auszubildende kennen.

Kurzfassung:Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für Zehntklässler ein zentrales Lebensereignis. In diesem Thema vermitteln wir die rechtlichen Grundlagen der Berufsausbildung. Die Schüler setzen sich mit dem Ausbildungsvertrag, dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) und dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) auseinander. Es geht darum, sie zu befähigen, ihre Rechte einzufordern, aber auch ihre Pflichten als Azubis zu verstehen.

KMK BildungsstandardsWBS 3.1.4 (1) BerufsausbildungWBS 3.1.4 (2) Arbeitsschutz

Über dieses Thema

Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für Zehntklässler ein zentrales Lebensereignis. In diesem Thema vermitteln wir die rechtlichen Grundlagen der Berufsausbildung. Die Schüler setzen sich mit dem Ausbildungsvertrag, dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) und dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) auseinander. Es geht darum, sie zu befähigen, ihre Rechte einzufordern, aber auch ihre Pflichten als Azubis zu verstehen.

Besonderes Augenmerk liegt auf Schutzbestimmungen wie Arbeitszeiten, Pausenregelungen und Urlaubsanspruch für Minderjährige. Die KMK Standards betonen hier die Vorbereitung auf die Arbeitswelt. Durch die Arbeit mit Originaltexten und realen Konfliktfällen aus dem Ausbildungsalltag entwickeln die Schüler eine rechtliche Orientierungskompetenz, die sie vor Ausbeutung schützt und ihre Professionalität fördert.

Leitfragen

  1. Was steht in einem Berufsausbildungsvertrag?
  2. Wie schützt das Jugendarbeitsschutzgesetz Auszubildende?
  3. Welche Pflichten hat ein Azubi?

Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

Häufige FehlvorstellungEin Azubi ist nur eine billige Hilfskraft für alle anfallenden Arbeiten.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Die Ausbildung dient dem Erlernen des Berufs. Ausbildungsfremde Tätigkeiten (wie ständiges Kaffeekochen) sind rechtlich nicht zulässig. Die Analyse des Ausbildungsrahmenplans hilft, den Lernzweck zu verstehen.

Häufige FehlvorstellungIn der Probezeit hat man die gleichen Kündigungsfristen wie danach.

Was Sie stattdessen lehren sollten

In der Probezeit kann das Verhältnis von beiden Seiten ohne Angabe von Gründen und ohne Frist gekündigt werden. Ein Zeitstrahl zur Ausbildung verdeutlicht die verschiedenen Phasen und Rechte.

Ideen für aktives Lernen

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Häufig gestellte Fragen

Welche Pflichten hat ein Auszubildender?
Zu den wichtigsten Pflichten gehören die Lernpflicht, die Gehorsamspflicht, die Sorgfaltspflicht und die Schweigepflicht über Betriebsgeheimnisse sowie das Führen des Berichtshefts.
Dürfen 16-jährige Azubis am Wochenende arbeiten?
Grundsätzlich gilt die Fünf-Tage-Woche. Wochenendarbeit ist nur in Ausnahmen (z.B. Gastronomie, Krankenhäuser) erlaubt, wobei ein Freizeitausgleich in derselben Woche gewährt werden muss.
Wie bereitet man Schüler am besten auf rechtliche Fragen in der Ausbildung vor?
Durch fallbasiertes Lernen. Wenn Schüler konkrete Verstöße gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz in Szenarien lösen müssen, prägen sie sich die Regeln viel besser ein als durch reines Lesen der Paragrafen.
Was passiert, wenn ein Azubi die Berufsschule schwänzt?
Der Besuch der Berufsschule ist Teil der Ausbildungspflicht. Schwänzen gilt als Verletzung des Ausbildungsvertrags und kann nach Abmahnungen zur Kündigung führen.

Planungsvorlagen für Wirtschaft und Kommunikation

Edited by Adriana Perusin, Editor-in-Chief, Flip Education