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Wirtschaft und Kommunikation · Klasse 10

Ideen für aktives Lernen

Rechte und Pflichten in der Ausbildung

Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für Zehntklässler ein zentrales Lebensereignis. In diesem Thema vermitteln wir die rechtlichen Grundlagen der Berufsausbildung. Die Schüler setzen sich mit dem Ausbildungsvertrag, dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) und dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) auseinander. Es geht darum, sie zu befähigen, ihre Rechte einzufordern, aber auch ihre Pflichten als Azubis zu verstehen.

KMK BildungsstandardsWBS 3.1.4 (1) BerufsausbildungWBS 3.1.4 (2) Arbeitsschutz
45–60 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse3 Aktivitäten

Aktivität 01

Forschungskreis45 Min. · Kleingruppen

Forschungskreis: Der Vertrags-Check

Schüler erhalten geschwärzte Muster-Ausbildungsverträge und prüfen in Kleingruppen, ob alle gesetzlich vorgeschriebenen Inhalte vorhanden sind. Sie markieren unzulässige Klauseln mit Textmarkern.

Was steht in einem Berufsausbildungsvertrag?
AnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungSelbstwahrnehmung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 02

Rollenspiel45 Min. · Partnerarbeit

Rollenspiel: Das Gespräch mit dem Ausbilder

In Rollenspielen üben Schüler, wie sie Überstunden oder fehlende Unterweisung höflich aber bestimmt ansprechen. Die Klasse gibt Feedback zur Argumentationsweise basierend auf dem JArbSchG.

Wie schützt das Jugendarbeitsschutzgesetz Auszubildende?
AnwendenAnalysierenBewertenSozialbewusstseinSelbstwahrnehmung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 03

Fallstudienanalyse60 Min. · Kleingruppen

Stationenrotation: Jugendarbeitsschutz in der Praxis

An verschiedenen Stationen werden Fallbeispiele präsentiert (z.B. Nachtarbeit in der Gastro, schwere Lasten auf dem Bau). Schüler entscheiden anhand von Gesetzestexten, ob die Situation zulässig ist.

Welche Pflichten hat ein Azubi?
AnalysierenBewertenErschaffenEntscheidungsfähigkeitSelbststeuerung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Vorlagen

Vorlagen, die zu diesen Wirtschaft und Kommunikation-Aktivitäten passen

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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Ein Azubi ist nur eine billige Hilfskraft für alle anfallenden Arbeiten.

    Die Ausbildung dient dem Erlernen des Berufs. Ausbildungsfremde Tätigkeiten (wie ständiges Kaffeekochen) sind rechtlich nicht zulässig. Die Analyse des Ausbildungsrahmenplans hilft, den Lernzweck zu verstehen.

  • In der Probezeit hat man die gleichen Kündigungsfristen wie danach.

    In der Probezeit kann das Verhältnis von beiden Seiten ohne Angabe von Gründen und ohne Frist gekündigt werden. Ein Zeitstrahl zur Ausbildung verdeutlicht die verschiedenen Phasen und Rechte.


In dieser Übersicht verwendete Methoden