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Kunst · Klasse 7

Ideen für aktives Lernen

Performance Art: Geschichte und Beispiele

Aktive Auseinandersetzung mit Performance Art ermöglicht Schülern, die Verbindung zwischen Körper, Konzept und gesellschaftlicher Wirkung direkt zu erleben. Durch eigenes Handeln verstehen sie besser, warum diese Kunstform seit den 1960ern als Gegenentwurf zur kommerziellen Kunst gilt und welche Fragen sie stellt.

KMK BildungsstandardsAktionKunstgeschichte
20–45 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse4 Aktivitäten

Aktivität 01

Lernen an Stationen45 Min. · Kleingruppen

Lernen an Stationen: Berühmte Performances

Richten Sie vier Stationen ein: Eine zu Abramović (Video 'Rhythm 0' analysieren), eine zu Beuys (Konzept skizzieren), eine zu Ono (Instruktionen nachstellen), eine zu Schneemann (Diskussion zur Körpernutzung). Gruppen rotieren alle 10 Minuten und notieren Absichten. Abschließende Plenumrunde.

Analysieren Sie die Absicht hinter einer ausgewählten Performance.

ModerationstippStellen Sie bei Stationenlernen klare Arbeitsaufträge mit Zeitvorgaben bereit und legen Sie Materialien wie Videos, Texte und Bilder so aus, dass Schüler selbstständig Zusammenhänge zwischen den Epochen erkennen können.

Worauf zu achten istDie Schüler erhalten eine Karte mit dem Namen eines Performance-Künstlers (z.B. Marina Abramović, Joseph Beuys). Sie notieren eine zentrale Absicht des Künstlers und ein Merkmal seiner Performance Art, das sie besonders beeindruckt.

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 02

Gruppenpuzzle30 Min. · Partnerarbeit

Paararbeit: Performance-Planung

In Paaren wählen Schüler ein Werk aus und planen eine 2-minütige Nachstellung: Absicht definieren, Requisiten sammeln, proben. Präsentation vor der Klasse mit Erklärung der Konzepte. Reflexion: Was ändert sich durch Vergänglichkeit?

Vergleichen Sie die Rolle des Künstlers in der Performance Art mit der traditionellen Malerei.

ModerationstippAchten Sie bei der Paararbeit darauf, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Rollen klar definieren und nach der Performance gemeinsam über die Erfahrung reflektieren.

Worauf zu achten istStellen Sie die Frage: 'Warum ist die Vergänglichkeit für die Performance Art wichtig?' Lassen Sie die Schüler in Kleingruppen diskutieren und anschließend ihre wichtigsten Argumente im Plenum vorstellen.

VerstehenAnalysierenBewertenBeziehungsfähigkeitSelbststeuerung
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Aktivität 03

Gruppenpuzzle35 Min. · Ganze Klasse

Ganzklassendiskussion: Vergleichstabelle

Erstellen Sie gemeinsam eine Tabelle: Spalten für Performance Art und traditionelle Malerei (Rolle des Künstlers, Materialien, Dauer). Schüler füllen mit Beispielen aus und diskutieren Unterschiede. Bewertung der Vergänglichkeit.

Bewerten Sie die Bedeutung von Vergänglichkeit in der Performance Art.

ModerationstippFühren Sie die Ganzklassendiskussion mit einer vorbereiteten Vergleichstabelle an der Tafel oder digital durch, um die Beiträge der Schülerinnen und Schüler sichtbar und diskutierbar zu machen.

Worauf zu achten istZeigen Sie ein kurzes Video oder eine Bilderserie einer Performance. Bitten Sie die Schüler, drei Adjektive aufzuschreiben, die ihrer Meinung nach die gezeigte Aktion am besten beschreiben, und begründen Sie kurz, warum.

VerstehenAnalysierenBewertenBeziehungsfähigkeitSelbststeuerung
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Aktivität 04

Gruppenpuzzle20 Min. · Einzelarbeit

Individuelle Reflexion: Eigene Idee

Jeder Schüler entwirft eine Mini-Performance zu einem Thema wie 'Identität'. Skizze mit Absicht und Materialien notieren. Freiwillige Aufführung und Feedbackrunde.

Analysieren Sie die Absicht hinter einer ausgewählten Performance.

ModerationstippFordern Sie bei der individuellen Reflexion eine klare Trennung zwischen Beschreibung, Analyse und eigener Meinung, um die Qualität der Schülertexte zu steigern.

Worauf zu achten istDie Schüler erhalten eine Karte mit dem Namen eines Performance-Künstlers (z.B. Marina Abramović, Joseph Beuys). Sie notieren eine zentrale Absicht des Künstlers und ein Merkmal seiner Performance Art, das sie besonders beeindruckt.

VerstehenAnalysierenBewertenBeziehungsfähigkeitSelbststeuerung
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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Performance Art lebt von der direkten Erfahrung und der körperlichen Präsenz, daher ist aktives Lernen unersetzbar. Vermeiden Sie zu lange theoretische Einführungen, sondern lassen Sie die Schülerinnen und Schüler von Anfang an mit den Werken arbeiten. Nutzen Sie die emotionale Wirkung der Performances, um Fragen nach Identität und Vergänglichkeit zu stellen. Forschung zeigt, dass Schülerinnen und Schüler durch eigenes Handeln nachhaltiger lernen und komplexe Zusammenhänge besser verstehen.

Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Absichten hinter Performance-Kunst, analysieren die Rolle des Körpers als Medium und vergleichen diese mit traditionellen Kunstformen. Sie planen eigene Ideen, diskutieren gesellschaftliche Normen und dokumentieren ihre Erkenntnisse strukturiert in Reflexionen und Tabellen.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Während Stationenlernen zur Geschichte der Performance Art hören einige Schülerinnen und Schüler, dass 'Performance Art nur Chaos ohne Plan ist'.

    Fordern Sie die Schülerinnen und Schüler auf, bei der Station zu Joseph Beuys gezielt nach den rituellen Elementen und der vorbereiteten Symbolik in 'Wie man Kunst besiegt' zu suchen, um die geplante Struktur zu erkennen.

  • Während der Paararbeit zur Performance-Planung äußern manche Schülerinnen und Schüler, dass 'der Künstler in Performance Art unwichtig ist und nur die Handlung zählt'.

    Beobachten Sie, wie die Schülerinnen und Schüler ihre Rollen einnehmen und körperlich agieren, und lenken Sie ihre Aufmerksamkeit auf die körperliche Präsenz, die Marina Abramović in 'Rhythm 0' eingesetzt hat.

  • Während des Vergleichs mit traditioneller Kunst in der Ganzklassendiskussion wird behauptet, dass 'Performance Art eine moderne Erfindung ohne Geschichte ist'.

    Nutzen Sie die vorbereiteten historischen Videos und Bilder in der Vergleichstabelle, um gezielt Verbindungen zum Dadaismus und Fluxus herzustellen und die Epochen durch aktive Zuordnung zu verknüpfen.


In dieser Übersicht verwendete Methoden