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Kunst · Klasse 7

Ideen für aktives Lernen

Raum und Bewegung

Aktive Bewegung hilft Schülerinnen und Schülern, räumliche Dynamik nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern körperlich zu erleben. Durch gezielte Choreografien und Raumexplorationen wird abstraktes Lernen greifbar und nachvollziehbar.

KMK BildungsstandardsAktionProduktion
25–50 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse4 Aktivitäten

Aktivität 01

Erfahrungsorientiertes Lernen45 Min. · Kleingruppen

Gruppenchoreografie: Gefühl ausdrücken

Teilen Sie die Klasse in kleine Gruppen auf. Jede Gruppe wählt ein Gefühl und entwirft eine 30-Sekunden-Sequenz, die den Raum nutzt. Probieren Sie aus, performen Sie vor der Klasse und reflektieren Sie in Plenum die Raumveränderung.

Wie kann Bewegung den Raum definieren und verändern?

ModerationstippBei der Gruppenchoreografie betonen Sie, dass jede Bewegung eine klare Absicht verfolgen muss.

Worauf zu achten istDie Schülerinnen und Schüler führen ihre kurze Bewegungssequenz (max. 30 Sekunden) vor einer Kleingruppe auf. Die Gruppe gibt Feedback anhand von zwei Fragen: 1. Welches Gefühl oder welche Idee wurde am deutlichsten vermittelt? 2. Wie hat die Bewegung den Raum verändert oder genutzt?

AnwendenAnalysierenBewertenSelbstwahrnehmungSelbststeuerungSozialbewusstsein
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Aktivität 02

Erfahrungsorientiertes Lernen30 Min. · Partnerarbeit

Raumexploration: Pfade zeichnen

Schülerinnen und Schüler bewegen sich allein im Raum und zeichnen ihre Pfade mit Kreide auf dem Boden. Dann erweitern Gruppen die Pfade zu gemeinsamen Choreografien. Diskutieren Sie, wie Bewegung den Raum definiert.

Gestalten Sie eine Bewegungssequenz, die ein bestimmtes Gefühl ausdrückt.

ModerationstippFordern Sie die Schülerinnen und Schüler in der Raumexploration auf, ihre Pfade mit klarem Start und Ende zu gestalten.

Worauf zu achten istJede Schülerin und jeder Schüler erhält eine Karte mit einem Bild eines Raumes (z. B. eine enge Gasse, eine weite Halle). Sie sollen eine Bewegungsidee skizzieren oder beschreiben, die in diesem Raum eine bestimmte Wirkung erzielen würde (z. B. Engegefühl verstärken, Weite erkunden).

AnwendenAnalysierenBewertenSelbstwahrnehmungSelbststeuerungSozialbewusstsein
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Aktivität 03

Erfahrungsorientiertes Lernen50 Min. · Kleingruppen

Performance-Stationen: Zeit und Raum

Richten Sie Stationen ein: schnelle vs. langsame Bewegungen, enger vs. weiter Raum. Gruppen rotieren, erstellen Sequenzen und bewerten die Interaktion. Abschließende Präsentation.

Bewerten Sie die Interaktion zwischen Körper, Raum und Zeit in einer Performance.

ModerationstippIn der Spiegelübung achten Sie darauf, dass die Beobachtenden konkrete Rückmeldungen zu Haltung und Dynamik geben.

Worauf zu achten istZeigen Sie einen kurzen Ausschnitt einer Performance-Kunst-Arbeit (z. B. von Trisha Brown). Fragen Sie die Klasse: Wie interagiert der Körper der Künstlerin mit dem vorgegebenen Raum? Welche Wirkung hat die Zeitlichkeit der Bewegung auf die Wahrnehmung des Stücks?

AnwendenAnalysierenBewertenSelbstwahrnehmungSelbststeuerungSozialbewusstsein
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Aktivität 04

Erfahrungsorientiertes Lernen25 Min. · Partnerarbeit

Spiegelübung: Bewegung reflektieren

In Paaren spiegelt eine Person die Bewegungen der anderen, um Raumwahrnehmung zu schärfen. Wechseln Sie Rollen und erweitern Sie zu Gruppenformationen. Reflektieren Sie die gefühlte Raumveränderung.

Wie kann Bewegung den Raum definieren und verändern?

ModerationstippAn den Performance-Stationen stellen Sie sicher, dass die Timer präzise eingesetzt werden, um Zeitlichkeit sichtbar zu machen.

Worauf zu achten istDie Schülerinnen und Schüler führen ihre kurze Bewegungssequenz (max. 30 Sekunden) vor einer Kleingruppe auf. Die Gruppe gibt Feedback anhand von zwei Fragen: 1. Welches Gefühl oder welche Idee wurde am deutlichsten vermittelt? 2. Wie hat die Bewegung den Raum verändert oder genutzt?

AnwendenAnalysierenBewertenSelbstwahrnehmungSelbststeuerungSozialbewusstsein
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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Experienced teachers approach this topic by starting with body awareness exercises before moving to group work. They model how to give constructive feedback and use timers to make time a tangible element. Avoid letting discussions become too abstract; keep the focus on physical experience and its immediate effects. Research shows that students grasp spatial concepts better when they embody them first and reflect afterward.

Erfolgreiches Lernen zeigt sich darin, dass die Schülerinnen und Schüler Räume gezielt durch Bewegung formen, Gefühle präzise ausdrücken und die Wirkung ihrer Performances auf andere reflektieren. Sie nutzen dabei Fachbegriffe wie Spannung, Ausdehnung und Zeitlichkeit.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Während der Gruppenchoreografie glauben einige, dass der Raum unverändert bleibt, solange sich die Gruppe nicht bewegt.

    Beobachten Sie die Gruppen und fragen Sie gezielt: Welche Bewegung hat den Raum am stärksten verändert? Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler ihre Veränderungen im Raum durch Ausdehnung oder Konzentration beschreiben.

  • Während der Performance-Stationen denken einige, dass Bewegung nur das innere Gefühl der Ausführenden zeigt.

    Nutzen Sie die Feedbackrunden nach den Performances, um die Wirkung auf die Zuschauer zu thematisieren: Wie hat sich der Raum durch die Bewegung verändert? Welche Emotionen haben Sie gespürt?

  • Während der Spiegelübung wird Zeit als unwichtig für die Bewegung angesehen.

    Achten Sie darauf, dass die Schülerinnen und Schüler die Dauer ihrer Spiegelbewegungen bewusst steuern. Fragen Sie nach: Welche Wirkung hat eine langsamere oder schnellere Spiegelung auf den Raum?


In dieser Übersicht verwendete Methoden