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Wirtschaft und Kommunikation · Klasse 10

Ideen für aktives Lernen

Verbraucherschutz und Kaufverträge

Jeder Einkauf ist rechtlich gesehen ein Vertragsschluss. In dieser Einheit erarbeiten die Schüler die Grundlagen des BGB zum Kaufvertrag. Wir klären Fragen der Geschäftsfähigkeit bei Minderjährigen, den Aufbau von Verträgen und vor allem die Rechte bei Mängeln (Gewährleistung vs. Garantie). Dies ist für Zehntklässler besonders relevant, da sie zunehmend eigenständig online und offline einkaufen.

KMK BildungsstandardsWBS 3.1.6 (1) VertragsrechtWBS 3.1.6 (2) Verbraucherrechte
45–60 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse3 Aktivitäten

Aktivität 01

Simulierte Gerichtsverhandlung60 Min. · Kleingruppen

Simulierte Gerichtsverhandlung: Die kaputte Spielkonsole

Ein Schüler spielt den unzufriedenen Käufer, ein anderer den uneinsichtigen Händler. Ein 'Richter-Team' entscheidet auf Basis der Paragrafen zur Nacherfüllung, wer im Recht ist.

Wann ist ein Kaufvertrag rechtsgültig?
AnalysierenBewertenErschaffenEntscheidungsfähigkeitSozialbewusstsein
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 02

Fallstudienanalyse45 Min. · Kleingruppen

Stationenrotation: Online-Shopping vs. Ladenkauf

Schüler vergleichen an Stationen die Widerrufsrechte. Sie finden heraus, warum man im Internet 14 Tage Rückgaberecht hat, im Laden vor Ort aber auf die Kulanz des Händlers angewiesen ist.

Welche Rechte habe ich bei mangelhafter Ware?
AnalysierenBewertenErschaffenEntscheidungsfähigkeitSelbststeuerung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 03

Forschungskreis45 Min. · Partnerarbeit

Forschungskreis: AGB-Check

In Paaren untersuchen Schüler die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bekannter Online-Shops. Sie suchen gezielt nach Informationen zu Rücksendekosten und Lieferzeiten und fassen diese zusammen.

Wie hilft der Verbraucherschutz?
AnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungSelbstwahrnehmung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Vorlagen

Vorlagen, die zu diesen Wirtschaft und Kommunikation-Aktivitäten passen

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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Man hat immer ein 14-tägiges Umtauschrecht.

    Dieses Recht gilt gesetzlich nur bei Fernabsatzverträgen (z.B. Online-Kauf). Im stationären Handel ist Umtausch bei Nichtgefallen reine Kulanz. Rollenspiele im Laden verdeutlichen diesen wichtigen Unterschied.

  • Garantie und Gewährleistung sind dasselbe.

    Gewährleistung ist gesetzlich vorgeschrieben (24 Monate), Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers. Eine Gegenüberstellung der Begriffe hilft, die eigenen Ansprüche korrekt zu benennen.


In dieser Übersicht verwendete Methoden