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Wirtschaft und Kommunikation · Klasse 10

Ideen für aktives Lernen

Unternehmensformen und ihre Merkmale

Die Wahl der Rechtsform ist eine der wichtigsten Entscheidungen bei einer Unternehmensgründung. In dieser Einheit lernen die Schüler die Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personengesellschaften (wie der GbR) und Kapitalgesellschaften (wie GmbH oder AG) kennen. Der Fokus liegt dabei auf den Kriterien Haftung, Kapitalbeschaffung und Entscheidungsgewalt.

KMK BildungsstandardsWBS 3.1.3 (1) UnternehmensformenWBS 3.1.3 (2) Haftung und Risiko
30–60 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse3 Aktivitäten

Aktivität 01

Entscheidungsmatrix60 Min. · Kleingruppen

Stationenrotation: Die Rechtsform-Berater

An Stationen liegen Fallbeispiele von Gründern (z.B. ein kleiner Kiosk, ein Tech-Start-up, eine Anwaltskanzlei). Schüler analysieren die Bedürfnisse und empfehlen die passende Rechtsform inklusive Begründung.

Welche Rechtsformen gibt es für Unternehmen?
AnalysierenBewertenErschaffenEntscheidungsfähigkeitSelbststeuerung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 02

Ich-Du-Wir (Denken-Austauschen-Vorstellen): Risiko und Haftung

Schüler vergleichen das Risiko eines Einzelunternehmers mit dem eines GmbH-Gesellschafters. In Paaren diskutieren sie, warum jemand trotz höherer Kosten eine GmbH wählen würde, und teilen ihre Erkenntnisse.

Wer haftet bei einer GmbH im Vergleich zur GbR?
VerstehenAnwendenAnalysierenSelbstwahrnehmungBeziehungsfähigkeit
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 03

Forschungskreis45 Min. · Partnerarbeit

Forschungskreis: Wer steckt dahinter?

Schüler suchen im Internet nach dem Impressum bekannter Marken und identifizieren deren Rechtsform. Sie recherchieren, warum diese Unternehmen genau diese Form gewählt haben könnten.

Nach welchen Kriterien wählt man eine Rechtsform?
AnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungSelbstwahrnehmung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Vorlagen

Vorlagen, die zu diesen Wirtschaft und Kommunikation-Aktivitäten passen

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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Eine GmbH kann niemals pleitegehen.

    Eine GmbH kann sehr wohl insolvent werden, aber die Haftung der Gesellschafter ist auf das Gesellschaftsvermögen begrenzt. Rollenspiele zu Insolvenzszenarien verdeutlichen den Schutz des Privatvermögens.

  • Für eine Firmengründung braucht man immer ein riesiges Startkapital.

    Während eine AG 50.000 Euro benötigt, kann eine GbR oder eine UG (haftungsbeschränkt) mit deutlich weniger Kapital gegründet werden. Ein Vergleich der Gründungsvoraussetzungen räumt diese Hürde aus dem Weg.


In dieser Übersicht verwendete Methoden