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Prävention und psychische Gesundheit
Psychologie · Klasse 13 · Klinische Psychologie und psychische Störungen · 1.º Período

Prävention und psychische Gesundheit

Erarbeitung von Konzepten zur Förderung der Resilienz und Prävention psychischer Erkrankungen. Analyse von Stressbewältigungsstrategien.

Kurzfassung:Prävention und Gesundheitsförderung rücken die Stärken des Menschen in den Mittelpunkt. Die Schüler beschäftigen sich mit dem Konzept der Resilienz und der Frage, warum manche Menschen trotz schwerer Belastungen gesund bleiben. Sie analysieren Schutzfaktoren auf individueller und sozialer Ebene und lernen das Salutogenese-Modell von Antonovsky kennen.

KMK BildungsstandardsKLP Psychologie NRW: Klinische Psychologie - PräventionEPA Psychologie: Anwendung - Gesundheitsförderung

Über dieses Thema

Prävention und Gesundheitsförderung rücken die Stärken des Menschen in den Mittelpunkt. Die Schüler beschäftigen sich mit dem Konzept der Resilienz und der Frage, warum manche Menschen trotz schwerer Belastungen gesund bleiben. Sie analysieren Schutzfaktoren auf individueller und sozialer Ebene und lernen das Salutogenese-Modell von Antonovsky kennen.

Ein praktischer Teil umfasst das Stressmanagement. Die Lernenden untersuchen das transaktionale Stressmodell nach Lazarus und erarbeiten Strategien zur Bewältigung (Coping). In der 13. Klasse, kurz vor dem Abitur, ist dieses Thema von hoher persönlicher Relevanz. Aktive Lernformen, bei denen Schüler eigene Präventionskonzepte entwickeln oder Stressoren analysieren, fördern nicht nur das Fachwissen, sondern auch die Selbstregulationskompetenz.

Leitfragen

  1. Was macht Menschen psychisch widerstandsfähig?
  2. Wie können präventive Maßnahmen im Alltag integriert werden?
  3. Welche Rolle spielt Stressmanagement?

Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

Häufige FehlvorstellungResilienz ist eine angeborene Eigenschaft, die man hat oder nicht.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Resilienz ist ein dynamischer Prozess und kann durch Training und soziale Unterstützung gefördert werden. Die Analyse von Schutzfaktoren zeigt Schülern, dass Widerstandskraft entwickelbar ist.

Häufige FehlvorstellungStress ist immer schädlich und muss vermieden werden.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Kurzzeitiger Stress (Eustress) kann leistungsfördernd wirken. Erst chronischer Stress ohne Erholung führt zu Krankheiten. Die Unterscheidung gelingt durch die Anwendung des Lazarus-Modells auf verschiedene Szenarien.

Ideen für aktives Lernen

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Häufig gestellte Fragen

Was ist Resilienz?
Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandsfähigkeit, also die Fähigkeit, Krisen ohne langfristige Beeinträchtigung zu bewältigen und sogar an ihnen zu wachsen. Sie basiert auf Faktoren wie Optimismus, Akzeptanz und Lösungsorientierung.
Wie funktioniert das Stressmodell nach Lazarus?
Lazarus sieht Stress als Interaktion: Zuerst wird die Situation bewertet (Gefahr?), dann die eigenen Ressourcen (Schaffe ich das?). Wenn die Anforderungen die Ressourcen übersteigen, entsteht Stress.
Wie profitieren Schüler von aktiven Methoden bei der Stressprävention?
Durch die Anwendung der Modelle auf den eigenen Alltag (z.B. Abiturstress) wird das Wissen unmittelbar nutzbar. Aktive Methoden fördern die Selbstreflexion und ermöglichen den Austausch über Bewältigungsstrategien, was den sozialen Rückhalt stärkt.
Was ist der Unterschied zwischen Prävention und Intervention?
Prävention setzt an, bevor eine Störung entsteht, um die Gesundheit zu erhalten. Intervention ist die gezielte Behandlung einer bereits bestehenden Störung oder Krise.
Edited by Adriana Perusin, Editor-in-Chief, Flip Education