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Psychologie · Klasse 11

Ideen für aktives Lernen

Das Mehrspeichermodell des Gedächtnisses

Wie behalten wir Informationen und warum vergessen wir sie wieder? Das Mehrspeichermodell (Atkinson & Shiffrin) bietet einen strukturellen Rahmen, um das Zusammenspiel von sensorischem Register, Kurzzeitgedächtnis (Arbeitsgedächtnis) und Langzeitgedächtnis zu verstehen. Die Schüler untersuchen Kontrollprozesse wie Aufmerksamkeit, Wiederholung und Elaboration.

KMK BildungsstandardsKLP Psychologie NRW, Sachkompetenz 9KLP Psychologie NRW, Handlungskompetenz 2
40–60 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse3 Aktivitäten

Aktivität 01

Planspiel40 Min. · Partnerarbeit

Planspiel: Das Gedächtnis-Experiment

Schüler führen Tests zur Kapazität des Kurzzeitgedächtnisses durch (z.B. Zahlenreihen merken). Sie probieren 'Chunking' aus und vergleichen, wie sich die Merkfähigkeit durch das Gruppieren von Informationen verbessert.

Wie gelangen Informationen ins Langzeitgedächtnis?
AnwendenAnalysierenBewertenErschaffenSozialbewusstseinEntscheidungsfähigkeit
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Aktivität 02

Erfahrungsorientiertes Lernen60 Min. · Kleingruppen

Stationenrotation: Mnemotechniken

An verschiedenen Stationen lernen und testen Schüler Techniken wie die Loci-Methode, die Ersatzwortmethode oder Mind-Mapping. Sie bewerten die Effektivität für verschiedene Arten von Lernstoff.

Warum vergessen wir Dinge?
AnwendenAnalysierenBewertenSelbstwahrnehmungSelbststeuerungSozialbewusstsein
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 03

Kollaboratives Problemlösen45 Min. · Kleingruppen

Kollaboratives Problemlösen: Warum vergessen wir?

In Gruppen erarbeiten Schüler verschiedene Theorien des Vergessens (Spurenzerfall, Interferenz, Abruffehler) und entwerfen basierend darauf Tipps für eine optimale Prüfungsvorbereitung.

Wie können wir unsere Gedächtnisleistung verbessern?
AnwendenAnalysierenBewertenErschaffenBeziehungsfähigkeitEntscheidungsfähigkeitSelbststeuerung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Das Gedächtnis funktioniert wie eine Festplatte.

    Gedächtnis ist ein rekonstruktiver Prozess, kein passives Speichern. Bei jedem Abruf wird die Information neu zusammengesetzt und kann verändert werden. Durch Experimente zu 'False Memories' erkennen Schüler die Formbarkeit ihrer Erinnerungen.

  • Viel Wiederholen ist die beste Lernmethode.

    Reines Wiederholen (Maintenance Rehearsal) ist weniger effektiv als Elaboration (Verknüpfung mit Vorwissen). Aktive Übungen, bei denen Schüler Stoff in eigene Worte fassen, zeigen den Vorteil tieferer Verarbeitung gegenüber stumpfem Auswendiglernen.


In dieser Übersicht verwendete Methoden