Zwei-Punkt-Perspektive: Ecken und Kanten
Die Schülerinnen und Schüler wenden die Zwei-Punkt-Perspektive an, um komplexere Objekte und Gebäudeecken darzustellen.
Leitfragen
- Analysieren Sie, wie zwei Fluchtpunkte die räumliche Darstellung von Objekten beeinflussen.
- Konstruieren Sie ein Gebäude in Zwei-Punkt-Perspektive und begründen Sie Ihre Fluchtpunktwahl.
- Vergleichen Sie die Wirkung eines Objekts in Zentral- und Zwei-Punkt-Perspektive.
KMK Bildungsstandards
Über dieses Thema
Die Einführung der Flop-Technik in Klasse 7 markiert einen Übergang von einfachen Sprungformen zu einer technisch anspruchsvollen Disziplin. Nach den KMK-Standards geht es hierbei nicht nur um die erzielte Höhe, sondern vor allem um das Wagnis und die Körperbeherrschung. Die Schüler setzen sich mit der Kurvenführung im Anlauf und der Bogenspannung über der Latte auseinander.
Ein zentraler Aspekt ist die Überwindung der Hemmung, rücklings auf die Matte zu fallen. Dies erfordert eine schrittweise Heranführung und ein hohes Maß an gegenseitiger Absicherung. Die physikalischen Prinzipien der Fliehkraft und des Körperschwerpunkts werden hier direkt am eigenen Leib erfahren. Schüler begreifen die Komplexität dieser Bewegung am besten, wenn sie die Technik in Stationen selbst erproben und die Flugphasen ihrer Mitschüler kriteriengeleitet beobachten.
Ideen für aktives Lernen
Stationenrotation: Vom Hop zum Flop
Schüler durchlaufen Stationen zur Kurvenläufer-Vorbereitung, zur Bogenspannung am Boden und zum Rückwärtsfall auf die Matte. Jede Station wird von einem 'Experten-Schüler' betreut, der die Sicherheitsregeln überwacht.
Kollaborative Untersuchung: Die Kurven-Physik
In Paaren experimentieren Schüler mit verschiedenen Anlaufkurven. Sie markieren ihre Laufwege mit Kreide und vergleichen, wie die Fliehkraft sie beim Absprung nach oben katapultiert.
Museumsgang: Fehlerbilder analysieren
An der Hallenwand hängen Fotos von typischen Fehlern beim Flop (z.B. zu frühes Eindrehen). Schüler wandern in Gruppen umher, identifizieren die Fehler und notieren Korrekturhinweise auf Post-its.
Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen
Häufige FehlvorstellungMan springt beim Flop mit dem Rücken zur Latte ab.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Der Absprung erfolgt fast frontal aus der Kurve; die Drehung in die Rückenlage geschieht erst in der Flugphase. Durch Zeitlupen-Videos erkennen Schüler, dass der Impuls aus der Kurve die Drehung einleitet.
Häufige FehlvorstellungJe schneller der Anlauf, desto höher der Sprung.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Zu viel Tempo kann oft nicht in Höhe umgesetzt werden. Gezielte Übungen zum Stemmschritt zeigen, dass die Umwandlung von horizontaler in vertikale Energie wichtiger ist als reine Sprintgeschwindigkeit.
Vorgeschlagene Methoden
Projektbasiertes Lernen
Langfristige Projekte mit praxisnahen Ergebnissen
45–60 min
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Häufig gestellte Fragen
Wie gehe ich mit der Angst der Schüler vor der Rückenlandung um?
Welche Sicherheitsaspekte sind beim Hochsprung in der Schule kritisch?
Können Schüler die Flop-Technik auch ohne Vorkenntnisse lernen?
Welche Vorteile bietet studentenzentriertes Lernen beim Hochsprung?
Mehr in Raum und Tiefe: Die Entdeckung der Perspektive
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