Merkantilismus: Wirtschaftspolitik im Absolutismus
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Prinzipien des Merkantilismus unter Colbert und bewerten dessen Auswirkungen auf die französische Wirtschaft und Gesellschaft.
Leitfragen
- Analysieren Sie die Ziele und Instrumente des Merkantilismus unter Ludwig XIV.
- Bewerten Sie die langfristigen ökonomischen und sozialen Folgen des Merkantilismus für Frankreich.
- Vergleichen Sie den Merkantilismus mit heutigen protektionistischen Wirtschaftspolitiken.
KMK Bildungsstandards
Über dieses Thema
Die Gewaltenteilung und der Prozess der Gesetzgebung bilden das funktionale Rückgrat der deutschen Demokratie. In der 11. Klasse vertiefen die Schüler ihr Verständnis darüber, wie Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung zusammenwirken, um Gesetze zu verabschieden. Dabei steht nicht nur das formale Verfahren im Vordergrund, sondern auch die Frage, wie Macht effektiv kontrolliert und Missbrauch verhindert wird. Das Zusammenspiel von Exekutive, Legislative und Judikative wird hier als dynamisches System der 'Checks and Balances' begriffen.
Gemäß den KMK-Standards entwickeln die Schüler ein tiefes Systemverständnis und reflektieren die Spannungen zwischen politischer Effizienz und demokratischer Kontrolle. Sie lernen, dass Gesetzgebung oft ein mühsamer Kompromissprozess ist, der verschiedene Interessen ausgleichen muss. Dieser komplexe Prozess wird für Lernende greifbar, wenn sie ihn durch Simulationen oder die Analyse realer Gesetzesvorhaben selbst durchspielen und die Hürden der Konsensfindung erleben.
Ideen für aktives Lernen
Planspiel: Der Weg eines Gesetzes
Die Klasse simuliert den Durchlauf eines Gesetzentwurfs vom Kabinettsbeschluss über die Lesungen im Bundestag bis hin zum Vermittlungsausschuss. Schüler übernehmen Rollen als Minister, Abgeordnete und Ländervertreter, um die strategischen Verhandlungen nachzuvollziehen.
Lernen an Stationen: Die drei Gewalten in Aktion
An verschiedenen Stationen untersuchen Schüler konkrete Beispiele für die gegenseitige Kontrolle, wie etwa eine Normenkontrollklage beim Verfassungsgericht oder eine parlamentarische Anfrage. Jede Station beleuchtet eine andere Schnittstelle der Gewaltenteilung.
Forschungskreis: Lobby-Check
Schüler untersuchen in Kleingruppen ein aktuelles Gesetz und recherchieren, welche Interessengruppen im Vorfeld Einfluss genommen haben. Sie präsentieren ihre Ergebnisse in Form eines digitalen Posters, das die Einflüsse auf die Legislative visualisiert.
Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen
Häufige FehlvorstellungDie Regierung bestimmt allein, welche Gesetze gemacht werden.
Was Sie stattdessen lehren sollten
In Deutschland ist die Regierung zwar oft Initiator, aber das Parlament (Legislative) muss zustimmen und der Bundesrat vertritt die Interessen der Länder. Durch das Nachspielen des Gesetzgebungsweges erkennen Schüler, dass die Regierung auf Mehrheiten und Kompromisse angewiesen ist.
Häufige FehlvorstellungGewaltenteilung bedeutet, dass die Gewalten völlig getrennt voneinander arbeiten.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Tatsächlich gibt es eine Gewaltenverschränkung, besonders zwischen Regierung und Parlamentsmehrheit. Peer-Diskussionen über die Rolle der Opposition helfen Schülern zu verstehen, dass die eigentliche Kontrolle oft zwischen Regierungsfraktionen und Opposition stattfindet.
Vorgeschlagene Methoden
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Häufig gestellte Fragen
Warum ist der Gesetzgebungsprozess so kompliziert?
Wie können Schüler die Gewaltenteilung praktisch erfahren?
Welche Rolle spielt der Bundesrat bei der Gesetzgebung?
Was ist der Unterschied zwischen strikter Gewaltentrennung und Gewaltenverschränkung?
Planungsvorlagen für Vom Absolutismus bis zur Moderne: Brüche und Kontinuitäten
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