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Wirtschaft und Kommunikation · Klasse 10

Ideen für aktives Lernen

Preisbildung auf dem Markt

Die Preisbildung ist das Herzstück der Marktwirtschaft. In dieser Einheit untersuchen die Schüler, wie Angebot und Nachfrage den Gleichgewichtspreis bestimmen und welche Signalfunktion Preise haben. Wir betrachten dabei nicht nur ideale Märkte, sondern auch die Realität von Monopolen oder staatlichen Mindestpreisen. Dies entspricht den Anforderungen der KMK Standards zur ökonomischen Urteilskompetenz.

KMK BildungsstandardsWBS 3.1.2 (1) PreisbildungWBS 3.1.2 (2) Marktmechanismen
45–60 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse3 Aktivitäten

Aktivität 01

Planspiel60 Min. · Ganze Klasse

Planspiel: Der Apfelmarkt

Die Hälfte der Klasse erhält Verkaufs-Limits, die andere Kauf-Limits. In mehreren Runden handeln sie Preise aus. Die Ergebnisse werden in ein Koordinatensystem eingetragen, um die Angebots- und Nachfragekurve organisch entstehen zu lassen.

Wie bildet sich der Gleichgewichtspreis?
AnwendenAnalysierenBewertenErschaffenSozialbewusstseinEntscheidungsfähigkeit
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Aktivität 02

Forschungskreis45 Min. · Kleingruppen

Forschungskreis: Marktformen-Check

Kleingruppen untersuchen verschiedene Branchen wie Mobilfunk, Strom oder lokale Bäckereien. Sie identifizieren die Marktform (Oligopol, Monopol, Polypol) und präsentieren ihre Ergebnisse in einer digitalen Übersicht.

Welche Faktoren beeinflussen Angebot und Nachfrage?
AnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungSelbstwahrnehmung
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Aktivität 03

Debatte45 Min. · Kleingruppen

Debatte: Mindestlohn und Mietpreisbremse

Schüler debattieren über staatliche Eingriffe in die Preisbildung. Sie nehmen Positionen von Ökonomen, Mietern und Vermietern ein, um die Auswirkungen von Höchst- und Mindestpreisen auf das Marktgleichgewicht zu analysieren.

Was passiert bei Marktversagen?
AnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungEntscheidungsfähigkeit
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Vorlagen

Vorlagen, die zu diesen Wirtschaft und Kommunikation-Aktivitäten passen

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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Unternehmen können Preise völlig frei festlegen.

    Schüler übersehen oft die Macht der Nachfrager und des Wettbewerbs. Durch Marktsimulationen lernen sie, dass ein zu hoher Preis zu unverkauften Waren führt, was die Preissenkung erzwingt.

  • Ein hoher Preis bedeutet immer hohe Qualität.

    Preise entstehen durch Knappheit und Nachfrage, nicht nur durch Produktionskosten oder Qualität. Eine Analyse von Markenprodukten vs. No-Name-Produkten hilft, diesen Trugschluss aufzudecken.


In dieser Übersicht verwendete Methoden