Die Täuschung der Sinne: Skeptizismus
Untersuchung optischer Täuschungen und skeptischer Argumente von Platon bis Descartes.
Leitfragen
- Analysiere Platons Höhlengleichnis als Metapher für die Täuschung der Sinne.
- Erkläre Descartes' Traumargument und den 'bösen Dämon'.
- Beurteile, inwiefern unsere Sinneswahrnehmungen eine verlässliche Grundlage für Wissen bilden.
KMK Bildungsstandards
Über dieses Thema
Die Kürgestaltung am Boden in der 9. Klasse verbindet sportliche Leistung mit künstlerischem Ausdruck. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eine individuelle oder gruppenspezifische Choreografie, die akrobatische Elemente (wie Rollen, Räder oder Handstände) mit tänzerischen Übergängen und Musik verknüpft. Gemäß den KMK-Standards steht hier die Gestaltungskompetenz im Vordergrund.
Die Jugendlichen lernen, Bewegungen rhythmisch zu strukturieren und den Raum bewusst zu nutzen. Es geht darum, eine ästhetische Wirkung zu erzielen und technische Fertigkeiten flüssig zu präsentieren. Dabei spielt auch die gegenseitige Bewertung eine Rolle, wobei Kriterien wie Schwierigkeitsgrad, Ausführung und Originalität objektiv beurteilt werden müssen.
Durch Peer-Feedback-Schleifen und das gemeinsame Sichten von Videobeispielen entwickeln die Schüler ein Gespür für Ästhetik und lernen, konstruktive Kritik an künstlerischen Prozessen zu üben.
Ideen für aktives Lernen
Ich-Du-Wir (Denken-Austauschen-Vorstellen): Musik und Bewegung
Schüler hören drei kurze Musikbeispiele unterschiedlicher Dynamik. Sie überlegen einzeln, welche Turnelemente dazu passen würden, tauschen sich aus und probieren eine kurze Sequenz praktisch aus.
Stationen-Rotation: Übergangs-Werkstatt
An Stationen werden verschiedene 'Verbindungselemente' (Drehungen, Sprünge, Posen) geübt. Die Schüler wählen pro Station ein Element aus, das sie in ihre eigene Kür integrieren möchten.
Peer-Feedback: Die Generalprobe
Zwei Paare zeigen sich gegenseitig ihren aktuellen Stand der Kür. Mithilfe eines Bewertungsbogens geben sie sich Tipps zur Raumausnutzung und zur Synchronität mit der Musik.
Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen
Häufige FehlvorstellungEine gute Kür braucht nur möglichst schwere Elemente.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Die Harmonie zwischen Musik, Übergängen und Ausführung zählt oft mehr als die reine Schwierigkeit. Schüler erkennen durch den Vergleich von Beispielvideos, dass eine sauber geturnte einfache Kür besser wirkt als eine wackelige schwere.
Häufige FehlvorstellungDie Musik ist nur Hintergrundgeräusch.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Die Bewegung muss auf Akzente der Musik reagieren. Aktives Experimentieren mit Rhythmuswechseln hilft den Schülern, die Musik als strukturgebendes Element zu begreifen.
Vorgeschlagene Methoden
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Häufig gestellte Fragen
Wie lang sollte eine Bodenkür in der Schule sein?
Wie hilft aktives Lernen bei der Gestaltung einer Kür?
Was mache ich, wenn ich nicht tanzen kann?
Darf man die Kür auch zu zweit turnen?
Mehr in Wahrheit und Schein: Was können wir wissen?
Einführung in die Erkenntnistheorie
Die Schülerinnen und Schüler definieren grundlegende Begriffe der Erkenntnistheorie und identifizieren verschiedene Quellen des Wissens.
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Rationalismus vs. Empirismus
Gegenüberstellung der erkenntnistheoretischen Positionen des Rationalismus (Descartes) und Empirismus (Locke, Hume).
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Kants Synthese: Wie ist Erkenntnis möglich?
Einführung in Kants transzendentale Erkenntnistheorie als Versuch, Rationalismus und Empirismus zu verbinden.
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Mediale Konstruktion von Realität
Analyse von Fake News und Filterblasen aus erkenntnistheoretischer Sicht.
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Wissenschaft und Methode
Einführung in die Logik und die Kriterien für wissenschaftliche Erkenntnis.
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