Ursprünge der Industrialisierung in England
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Faktoren, die zur frühen Industrialisierung in England führten (Agrarrevolution, Bevölkerungswachstum, Kolonien).
Leitfragen
- Erklären Sie die Rolle der Agrarrevolution als Voraussetzung für die Industrialisierung.
- Analysieren Sie die Bedeutung der Kolonien für die Rohstoffversorgung und Absatzmärkte Englands.
- Vergleichen Sie die englischen Voraussetzungen mit denen anderer europäischer Länder.
KMK Bildungsstandards
Über dieses Thema
Die Soziale Marktwirtschaft ist das Wirtschaftsmodell der Bundesrepublik Deutschland und zielt auf eine Synthese aus Freiheit auf dem Markt und sozialem Ausgleich ab. In der 11. Klasse analysieren die Schüler die konstituierenden Prinzipien wie Wettbewerb, Privateigentum und Vertragsfreiheit, aber auch die regulierenden Prinzipien wie die Sozialbindung des Eigentums und die staatliche Wettbewerbskontrolle. Sie setzen sich mit dem Spannungsfeld zwischen ökonomischer Effizienz und sozialer Gerechtigkeit auseinander.
Die KMK-Standards fordern hier ein tiefes Verständnis von Wirtschaftssystemen und die Fähigkeit zum Systemvergleich. Die Schüler sollen beurteilen können, in welchen Bereichen der Staat intervenieren muss (z.B. bei Marktversagen oder Monopolbildung) und wo staatliches Handeln die Marktfreiheit zu stark einschränkt. Dieses Thema bietet sich für diskursive Formate an, in denen Schüler die Rolle des Staates als 'Schiedsrichter' in der Wirtschaft kritisch hinterfragen und alternative Modelle diskutieren.
Ideen für aktives Lernen
Planspiel: Der Markt-Schiedsrichter
Schüler simulieren eine Sitzung des Bundeskartellamts. Sie müssen entscheiden, ob die Fusion zweier Großunternehmen genehmigt wird oder ob dadurch der Wettbewerb zum Nachteil der Konsumenten ausgeschaltet wird.
Ich-Du-Wir (Denken-Austauschen-Vorstellen): Freiheit vs. Sicherheit
Die Schüler reflektieren einzeln über das Zitat 'So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig'. Im Austausch mit einem Partner suchen sie konkrete Beispiele (z.B. Mindestlohn, Mietpreisbremse) und bewerten diese.
Museumsgang: Wirtschaftsordnungen im Vergleich
Schülergruppen vergleichen die Soziale Marktwirtschaft mit dem Laissez-faire-Kapitalismus und der Planwirtschaft. Sie visualisieren die Unterschiede in Bezug auf Preisbildung, Eigentum und soziale Absicherung auf Postern.
Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen
Häufige FehlvorstellungSoziale Marktwirtschaft ist dasselbe wie Kapitalismus.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Während beide auf Marktmechanismen beruhen, korrigiert die Soziale Marktwirtschaft aktiv unerwünschte Marktergebnisse durch Sozialpolitik. Durch den Vergleich von Gesundheitssystemen (z.B. DE vs. USA) erkennen Schüler die Bedeutung des 'Sozialen' in unserem System.
Häufige FehlvorstellungDer Staat darf in der Marktwirtschaft keine Preise festlegen.
Was Sie stattdessen lehren sollten
In Ausnahmefällen (z.B. Mindestlohn oder Mietpreisbremse) tut er dies doch, um soziale Härten zu vermeiden. In Debatten über diese Instrumente lernen Schüler, die Zielkonflikte zwischen Markteffizienz und Gerechtigkeit zu verstehen.
Vorgeschlagene Methoden
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Häufig gestellte Fragen
Was ist das Besondere an der Sozialen Marktwirtschaft?
Wie kann man Wirtschaftsordnungen schülerzentriert unterrichten?
Was bedeutet 'Sozialbindung des Eigentums'?
Wer war Ludwig Erhard?
Planungsvorlagen für Vom Absolutismus bis zur Moderne: Brüche und Kontinuitäten
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Eine Vorlage für Gesellschaftswissenschaften, die auf Quellenanalyse und historischem Denken basiert. Sie umfasst dokumentenbasierte Aufgaben, Diskussionen und den Wechsel der Perspektiven.
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rubricGeWi Bewertungsraster
Erstellen Sie ein Raster für quellenbasierte Aufgaben, historische Argumentationen, Referate oder Diskussionen, das historisches Denken, Quellenarbeit und Multiperspektivität bewertet.
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