Motoren sind die Wandler von Energie in Bewegung. Diese Einheit führt die Schüler durch die Geschichte der Antriebstechnik: von der Dampfmaschine als Motor der Industrialisierung über den Verbrennungsmotor bis hin zum modernen Elektromotor. Die Schüler lernen die grundlegenden Funktionsprinzipien kennen und vergleichen diese hinsichtlich Wirkungsgrad, Umweltbelastung und Einsatzgebieten.
KMK BildungsstandardsBildungsplan Technik Kl. 7: 3.3.3 AntriebstechnikKMK-Rahmenvorgabe: Historische Entwicklung von Maschinen
Schüler betrachten Stationen zur Dampfmaschine, zum Dieselmotor und zum Elektromotor. Sie füllen einen Vergleichsbogen zu den Kriterien 'Kraftstoff', 'Abgase' und 'Einsatzbereich' aus.
Wie funktioniert eine Dampfmaschine und wie veränderte sie die Welt?
Vier Schüler stellen die Takte eines Motors dar (Ansaugen, Verdichten, Arbeiten, Ausstoßen). Die Klasse muss die Bewegungen koordinieren, um den Prozess der Energieumwandlung visuell nachzuvollziehen.
Welche Vor- und Nachteile haben Verbrennungsmotoren?
Schüler recherchieren Argumente für und gegen das Ende von Verbrennungsmotoren. In einer Fischglas-Diskussion debattieren sie über Klimaschutz, Arbeitsplätze in der Autoindustrie und technische Reichweiten.
Warum gelten Elektromotoren als Antrieb der Zukunft?
Schüler betrachten oft nur das Fahrzeug. Durch eine Lebenszyklusanalyse im Unterricht lernen sie, dass die Umweltbilanz stark von der Stromerzeugung und der Batterieherstellung abhängt.
Dampfmaschinen sind veraltete Technik ohne heutige Bedeutung.
Obwohl Kolbendampfmaschinen selten sind, basieren moderne Kraftwerke (Kohle, Kernkraft, Solarthermie) immer noch auf Dampfturbinen. Ein Vergleich der Prinzipien hilft Schülern, die Kontinuität der Technik zu erkennen.