Unsere technischen Geräte sind das Ergebnis hochkomplexer, globaler Lieferketten. In diesem Modul untersuchen die Schüler den Weg eines Produkts von der Rohstoffgewinnung bis zum Endkonsumenten. Sie analysieren die sozialen und ökologischen Bedingungen in den Produktionsländern und setzen sich mit dem Konzept des fairen Handels im Elektronikbereich auseinander.
Gruppen verfolgen die Bestandteile einer Leiterplatte zurück zu ihren Ursprüngen. Sie dokumentieren Arbeitsbedingungen und Umweltstandards in den jeweiligen Ländern und erstellen eine digitale Storymap.
Unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen werden unsere elektronischen Geräte hergestellt?
Planspiel: Verhandlung über ein Lieferkettengesetz
Schüler schlüpfen in Rollen von Politikern, Lobbyisten, NGOs und Fabrikbesitzern. Sie verhandeln über Mindeststandards für die Produktion von Hardware und versuchen, einen Kompromiss zu finden.
Schüler untersuchen Initiativen wie Fairphone oder Nager IT. Sie präsentieren auf Postern, wie diese Unternehmen versuchen, Lieferketten transparenter und gerechter zu gestalten.
Wie kann gezielter Technologietransfer Entwicklungsländern nachhaltig helfen?
Als einzelner Konsument kann ich sowieso nichts ändern.
Nachfrage steuert den Markt. Durch die Analyse von Marktentwicklungen bei Fair-Trade-Produkten sehen Schüler, dass bewusster Konsum und politischer Druck durchaus Veränderungen in der Industrie bewirken können.
Technologietransfer bedeutet einfach, alte Geräte in arme Länder zu schicken.
Echter Technologietransfer bedeutet Hilfe zur Selbsthilfe und Wissensaustausch. Die Untersuchung von Open-Source-Hardware-Projekten zeigt Schülern nachhaltigere Wege der globalen Zusammenarbeit.