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Funktionenvielfalt und Transformationen · 1. Halbjahr

Differenzierbarkeit von zusammengesetzten Funktionen

Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Differenzierbarkeit von abschnittsweise definierten Funktionen an den Nahtstellen.

Leitfragen

  1. Begründen Sie die Bedingungen für die Differenzierbarkeit einer Funktion an einer bestimmten Stelle.
  2. Analysieren Sie den Unterschied zwischen Stetigkeit und Differenzierbarkeit an den Nahtstellen.
  3. Konstruieren Sie eine abschnittsweise definierte Funktion, die stetig, aber nicht differenzierbar ist.

KMK Bildungsstandards

KMK: Sekundarstufe II - AnalysisKMK: Sekundarstufe II - Argumentieren
Klasse: Klasse 11
Fach: Analysis und Analytische Geometrie: Grundlagen der Oberstufe
Einheit: Funktionenvielfalt und Transformationen
Zeitraum: 1. Halbjahr

Über dieses Thema

Der Transformator ist das Schlüsselbauteil für den Transport elektrischer Energie über weite Strecken. Schüler lernen das Prinzip der gegenseitigen Induktion kennen: Ein wechselnder Strom in der Primärspule erzeugt ein wechselndes Magnetfeld, das in der Sekundärspule eine Spannung induziert. Dies ermöglicht das Hoch- und Herunterspannen von Wechselspannungen.

In der 11. Klasse werden die idealen Transformatorgesetze (Spannungs- und Stromübersetzung) sowie die Verluste im realen Transformator (Wirbelströme, Ohmsche Wärme) thematisiert. Die KMK-Standards fordern die Anwendung physikalischer Prinzipien auf technische Systeme und die Diskussion ökologischer Aspekte der Energieübertragung (Hochspannungsleitungen).

Ideen für aktives Lernen

Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

Häufige FehlvorstellungEin Transformator funktioniert auch mit einer Batterie (Gleichspannung).

Was Sie stattdessen lehren sollten

Gleichstrom erzeugt ein konstantes Magnetfeld. Ohne Feldänderung gibt es keine Induktion in der Sekundärspule. Ein Experiment mit einem Taster (Induktion nur beim Drücken/Loslassen) verdeutlicht dies.

Häufige FehlvorstellungEin Transformator erhöht die Energie oder Leistung.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Ein Transformator kann nur Spannung oder Strom wandeln. Die Leistung bleibt (ideal) gleich: P1 = P2. Da reale Trafos warm werden, ist die Ausgangsleistung immer etwas geringer als die Eingangsleistung.

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Häufig gestellte Fragen

Wie hängen Windungszahlen und Spannungen zusammen?
Beim idealen Transformator verhalten sich die Spannungen wie die Windungszahlen der Spulen: U1 / U2 = n1 / n2. Möchte man die Spannung verdoppeln, braucht die Sekundärspule doppelt so viele Windungen.
Warum ist der Kern eines Transformators aus dünnen, isolierten Blechen?
Um Wirbelströme zu minimieren. Ein massiver Eisenkern würde durch induzierte Ströme sehr heiß werden und Energie verlieren. Die Lamellierung unterbricht die Strompfade und erhöht den Wirkungsgrad.
Was passiert mit dem Strom, wenn die Spannung hochtransformiert wird?
Da die Leistung P = U * I (ideal) konstant bleibt, sinkt die Stromstärke im gleichen Verhältnis, in dem die Spannung steigt. Das ist der Hauptgrund für die verlustarme Fernübertragung.
Wie kann man das Prinzip des Transformators aktiv entdecken lassen?
Indem Schüler selbst Transformatoren aus Spulen und Eisenkernen zusammenbauen. Wenn sie mit verschiedenen Kernformen (offen vs. geschlossen) experimentieren, verstehen sie die Bedeutung der magnetischen Feldführung für die Effizienz.

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