Unterrichtsplaner für Mathematikeinheiten

Planen Sie eine konzeptuell kohärente Mathematikeinheit: vom intuitiven Verständnis über prozedurale Sicherheit zur Anwendung im Kontext. Jede Stunde baut auf der vorherigen auf in einer logisch verbundenen Lernsequenz.

MathematikGrundschule (Kl. 1-4)Sekundarstufe I (Kl. 5-10)Sekundarstufe II (Oberstufe)

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  • Mit pädagogischen Hinweisen und Tipps von Flip
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Wann diese Vorlage einsetzen

  • Planung einer mehrwöchigen Unterrichtseinheit zu einem mathematischen Leitidee
  • Sicherstellung der Balance zwischen Verständnis und Rechenfertigkeit
  • Strukturierung von fachsprachlichen Lernprozessen und Mathe-Gesprächen
  • Entwurf von anwendungsorientierten Aufgabenstellungen im Mathematikunterricht
  • Ausrichtung der Unterrichtsplanung an kompetenzorientierten Bildungsstandards

Abschnitte der Vorlage

Benennen Sie das mathematische Konzept, die Bildungsstandards und den roten Faden der Einheit.

Konzept oder Inhaltsbereich:

Klassenstufe und Lehrplanbezug:

Zentrale mathematische Ideen (Welches Verständnis wird entwickelt?):

Notwendiges Vorwissen:

Verknüpfung mit künftigen Themen:

Planen Sie den Fortschritt vom Einstieg über die Erarbeitung bis hin zur Anwendung und Sicherung.

Stunde 1 (Einstieg/Problemstellung):

Stunden 2–5 (Erarbeitung durch Repräsentationen):

Stunden 6–8 (Festigung prozeduraler Sicherheit):

Stunden 9–10 (Anwendung und Problemlösen):

Stunde 11 (Synthese und Reflexion):

Planen Sie den Einsatz von konkreten, bildlichen und abstrakten Darstellungen (EIS-Prinzip).

Enaktive Medien (Anschauungsmaterial):

Ikonische Modelle (Zahlenstrahl, Flächenmodell, Diagramme):

Symbolische Darstellungen:

Wie werden die Ebenen explizit miteinander verknüpft?

Planen Sie die Kommunikation: Argumentieren, Begründen und das Reflektieren über Lösungswege.

Diskurs-Methoden (Ich-Du-Wir, Mathe-Konferenzen, Gallery Walk):

Satzbausteine und Sprachhilfen (Scaffolding):

Fachvokabular:

Umgang mit Fehlern im gemeinsamen Gespräch:

Planen Sie formative Checks und die abschließende Überprüfung inklusive einer Transferaufgabe.

Lernprozessbeobachtung (formativ):

Beschreibung der Transferaufgabe (Anwendung im Kontext):

Summative Leistungsbewertung:

Differenzierung innerhalb der Leistungsfeststellung:

Planen Sie Unterstützungsangebote für schwächere Lernende und Herausforderungen für leistungsstarke Schüler.

Scaffolding für Schüler mit Förderbedarf:

Vertiefung und Enrichment:

Sprachliche Unterstützung (DaZ):

Inklusive Maßnahmen:

Flips Perspektive

Mathematikeinheiten sind dann erfolgreich, wenn Konzepte und Verfahren Hand in Hand gehen und Lernende ständig Verbindungen zwischen visuellen, symbolischen und kontextuellen Darstellungen ziehen. Dieser Planer unterstützt Sie dabei, eine Sequenz zu entwerfen, in der jede Stunde auf echtes Verständnis statt auf bloßes Auswendiglernen abzielt.

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Diese Vorlage anpassen

Für Mathematik

Nutzen Sie die Struktur von Matheeinheit, um Problemlösesequenzen zu gestalten und Schüler:innen Beispiele bearbeiten zu lassen, bevor Verfahren formalisiert werden.

Über das Matheeinheit-Rahmenwerk

Eine starke Mathematikeinheit ist mehr als eine lose Sammlung von Stunden zu einem Thema. Es ist eine kohärente Sequenz, in der sich konzeptuelles Verständnis und prozedurale Geläufigkeit gemeinsam entwickeln. Jede Stunde baut auf der vorherigen auf, und Anwendungsaufgaben zeigen den Lernenden, dass die Mathematik reale Phänomene erklärt.

Konzept vor Verfahren: Der häufigste Fehler in der Planung ist das Lehren von Algorithmen, bevor die Schüler das zugrunde liegende Konzept verstehen. Wenn Lernende das „Warum“ verstehen, können sie Verfahren rekonstruieren und Fehler selbst korrigieren. Ohne dieses Fundament führt jede kleine Wissenslücke in eine Sackgasse.

Die drei Säulen des Lernens: Finden Sie die Balance zwischen konzeptuellem Verständnis (warum es funktioniert), prozeduraler Sicherheit (wie man es präzise ausführt) und Anwendung (wann man es nutzt). Viele Einheiten vernachlässigen die Anwendung und das Verständnis zugunsten reiner Rechenfertigkeit.

Kohärente Stundenfolgen: Eine Einheit sollte eine Geschichte erzählen. Die erste Stunde weckt Neugier oder wirft ein Problem auf. Jede weitere Stunde entwickelt diese Ideen weiter. Die abschließende Leistungsfeststellung erfordert die Integration aller Teilaspekte, nicht nur das Abrufen isolierter Verfahren.

Mathematischer Diskurs: Mathematik ist keine stille Einzelarbeit. Effektive Einheiten bieten Raum, um Lösungswege zu erklären, Ansätze anderer zu kritisieren und Strategien zu debattieren. Dies fördert sowohl das Verständnis als auch die fachsprachliche Kompetenz.

Fachspezifische Komponenten: Dieser Planer berücksichtigt Zahlverständnis, visuelle Repräsentationen, Sachaufgaben und Protokolle für Mathe-Gespräche, um die Qualität Ihres Unterrichts nachhaltig zu sichern.

Matheeinheit

Planen Sie eine konzeptuell kohärente Mathematikeinheit: vom intuitiven Verständnis über prozedurale Sicherheit zur Anwendung im Kontext. Jede Stunde baut auf der vorherigen auf in einer logisch verbundenen Lernsequenz.

Kompetenzorientierte Einheit

Planen Sie Ihre Unterrichtseinheit so, dass die Verbindung zwischen Bildungsstandards, Lernzielen und Aktivitäten explizit sichtbar wird. Lücken zwischen Unterricht und Bewertung zeigen sich vor Beginn der Einheit und nicht danach.

Rückwärts geplante Einheit

Planen Sie Ihre Unterrichtseinheit vom Ergebnis her. Zuerst werden die Lernziele und Kompetenzen festgelegt, dann die Leistungsnachweise und schließlich die Lernsequenz. Jede Stunde arbeitet von Anfang an auf ein klares Ziel hin.

Analytisches Bewertungsraster

Erstellen Sie ein analytisches Bewertungsraster, das Schülerarbeiten anhand mehrerer Kriterien mit differenzierten Leistungsstufen bewertet. Lernende erhalten spezifisches Feedback darüber, was gelungen ist und was in jeder Dimension verbessert werden kann.

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Häufig gestellte Fragen

Die meisten Einheiten umfassen 2 bis 4 Wochen. Komplexe Themen wie Bruchrechnung oder Funktionen benötigen oft mehr Zeit. Kürzere Sequenzen sind meist nur Themenblöcke; Schüler brauchen Zeit, um echtes Verständnis zu entwickeln.
Als Faustregel gilt: Nutzen Sie die erste Hälfte der Einheit für die konzeptuelle Erarbeitung durch Entdecken und Visualisieren. Gehen Sie erst zur Automatisierung über, wenn das Prinzip verstanden wurde. Anwendung sollte stetig erfolgen.
Schüler erklären Partnern ihre Denkweise, vergleichen verschiedene Strategien auf ihre Effizienz und stellen Rückfragen. Die Lehrkraft moderiert diesen Prozess, anstatt nur Ergebnisse als richtig oder falsch zu validieren.
Planen Sie niederschwellige Einstiege ein. Formate wie Schätzaufgaben oder „Welches passt nicht?“ ermöglichen Erfolgserlebnisse ohne den Druck des einen richtigen Ergebnisses. Etablieren Sie eine positive Fehlerkultur.
Identifizieren Sie die nötigen Basiskompetenzen und planen Sie 1 bis 2 Tage Wiederholung zu Beginn ein. Nutzen Sie diagnostische Tests am ersten Tag, um gezielte Fördergruppen für die Einheit zu bilden.
Ja, das verändert oft die gesamte Einstellung zum Fach. Aktives Lernen bedeutet, dass Schüler argumentieren, Strategien debattieren und Probleme lösen, statt nur Rechenwege zu kopieren. Flip-Missionen bieten strukturierte Aktivitäten, in denen Lernende gemeinsam forschen und ihre Ansätze verteidigen. Lehrer nutzen diesen Planer für die Struktur und Flip für die Gestaltung einzelner Stunden mit hoher kognitiver Aktivierung.
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