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Ich und meine Welt: Porträt und Identität · 1. Halbjahr

Das bin ich im Spiegel

Selbstporträts unter Berücksichtigung von Proportionen und Merkmalen.

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Leitfragen

  1. Schau dich im Spiegel an und beschreibe die Form deines Gesichts — rund, oval, schmal?
  2. Erkläre, wo deine Augen auf deinem Gesicht sitzen — oben, in der Mitte oder unten?
  3. Zeige, was dein Lächeln besonders macht — Grübchen, Zähne, breite Mundwinkel?

KMK Bildungsstandards

KMK: Grundschule - WahrnehmenKMK: Grundschule - Bildnerische Mittel
Klasse: Klasse 1
Fach: Farbenwelt und Formenspiel: Kreativer Einstieg in die Kunst
Einheit: Ich und meine Welt: Porträt und Identität
Zeitraum: 1. Halbjahr

Über dieses Thema

In diesem Thema erstellen Schüler Selbstporträts, indem sie Proportionen und individuelle Merkmale ihres Gesichts genau wahrnehmen. Sie schauen in den Spiegel, beschreiben die Gesichtsform als rund, oval oder schmal, lokalisieren die Augen in der Mitte des Gesichts und heben besondere Lächelnmerkmale wie Grübchen, Zähne oder breite Mundwinkel hervor. Diese Übungen stärken die Wahrnehmungsfähigkeit und den bewussten Einsatz bildnerischer Mittel, wie es die KMK-Standards für die Grundschule fordern.

Die Aktivität passt in die Unit 'Ich und meine Welt: Porträt und Identität' und verbindet Kunst mit Themen der Persönlichkeitsbildung. Schüler lernen, sich selbst realistisch darzustellen, was Selbstvertrauen fördert und den Übergang zu Porträts anderer erleichtert. Proportionen verstehen hilft, kindliche Zeichnungen zu präziseren Bildern zu entwickeln und bildnerische Prinzipien wie Symmetrie und Maßstab anzuwenden.

Aktives Lernen eignet sich hervorragend, weil es sensorische Erfahrungen mit sozialem Austausch verbindet. Wenn Schüler in Paaren Spiegelbeobachtungen teilen oder Modelle aus Ton formen, werden abstrakte Proportionen greifbar. Solche hands-on Ansätze machen Lernen spielerisch, fördern Peer-Feedback und sorgen für bleibende Lernerfolge.

Lernziele

  • Die Schülerinnen und Schüler identifizieren die Hauptmerkmale ihres eigenen Gesichts (Augen, Nase, Mund, Ohren) und deren relative Positionen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Form ihres Gesichts und ihres Kopfes anhand geometrischer Begriffe (rund, oval, eckig).
  • Die Schülerinnen und Schüler erstellen ein Selbstporträt, das die Proportionen und erkennbaren Merkmale des eigenen Gesichts wiedergibt.
  • Die Schülerinnen und Schüler vergleichen ihre eigenen Beobachtungen mit denen von Mitschülern, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Gesichtszügen festzustellen.

Bevor es losgeht

Grundlagen der Farbwahrnehmung

Warum: Ein grundlegendes Verständnis von Farben ist hilfreich, bevor man sich mit der Darstellung von Hauttönen in Selbstporträts beschäftigt.

Einführung in Formen und Linien

Warum: Die Fähigkeit, grundlegende Formen (Kreis, Oval) und Linien zu erkennen und zu benennen, ist essenziell für die Beschreibung von Gesichtsformen und das Zeichnen.

Schlüsselvokabular

GesichtsformDie äußere Kontur des Gesichts, die als rund, oval, eckig oder schmal beschrieben werden kann.
ProportionenDas Verhältnis der Größe verschiedener Teile zueinander, zum Beispiel wie weit die Augen auseinander sind oder wo die Nase im Verhältnis zum Mund sitzt.
MerkmaleBesondere Kennzeichen im Gesicht, wie zum Beispiel Grübchen, eine bestimmte Nasenform oder die Form der Lippen.
SymmetrieDie Eigenschaft, dass etwas auf beiden Seiten einer Mittellinie gleich ist, wie zum Beispiel die beiden Gesichtshälften.

Ideen für aktives Lernen

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Bezüge zur Lebenswelt

Gesichtsform und -merkmale sind wichtig für professionelle Porträtmaler und Illustratoren, die darauf achten, die individuellen Züge einer Person genau darzustellen, um eine lebensechte Wiedergabe zu erzielen.

Fotografen, insbesondere Porträtfotografen, nutzen ihr Wissen über Gesichtsproportionen und Lichtführung, um schmeichelhafte Bilder zu erstellen, die die besten Seiten einer Person hervorheben.

Charakterdesigner in der Animations- und Spieleindustrie entwerfen Figuren, indem sie übertriebene oder realistische Gesichtszüge und Proportionen verwenden, um Persönlichkeit und Identität zu vermitteln.

Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

Häufige FehlvorstellungDie Augen sitzen oben im Gesicht.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Viele Kinder zeichnen Augen zu hoch, weil sie das Gesicht von oben betrachten. Aktive Spiegelarbeit hilft, die tatsächliche Mitte zu spüren. Peer-Vergleiche in Gruppen korrigieren dies durch Diskussion und Nachzeichnen.

Häufige FehlvorstellungAlle Gesichter sind gleich geformt.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Kinder übersehen individuelle Formen wie rund oder oval. Beschreibungsspiele in Paaren fördern differenzierte Wahrnehmung. Gemeinsame Ausstellungen zeigen Vielfalt und machen die Korrektur spürbar.

Häufige FehlvorstellungGrübchen oder Zähne sind unwichtig.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Schüler ignorieren persönliche Merkmale zugunsten simpler Formen. Fokussierte Beobachtungsstationen mit Fotos regen an, Details einzubauen. Feedback-Runden stärken das Bewusstsein für Einzigartigkeit.

Ideen zur Lernstandserhebung

Lernstandskontrolle

Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Blatt mit einer einfachen Vorlage eines Kopfes. Sie sollen zwei Hauptmerkmale ihres Gesichts (z.B. Augen, Mund) eintragen und die Form ihres Gesichts (rund, oval, schmal) daneben schreiben. Der Lehrer prüft, ob die eingetragenen Merkmale und die beschriebene Form korrekt sind.

Kurze Überprüfung

Der Lehrer hält ein Spiegelbild eines Kindes hoch (mit dessen Erlaubnis) oder zeigt ein neutrales Porträtfoto. Die Klasse wird gefragt: 'Wo sitzen die Augen auf diesem Gesicht? Sind sie eher weit auseinander oder nah beieinander?' Dies wird für Nase und Mund wiederholt, um das Verständnis von Proportionen zu überprüfen.

Gegenseitige Bewertung

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paaren. Jedes Kind zeichnet ein einfaches Selbstporträt und zeigt es dann dem Partner. Der Partner gibt Feedback, indem er auf ein bestimmtes Merkmal zeigt und fragt: 'Ist das deine Nase so?' oder 'Sind deine Augen so geformt?' Der zeichnende Schüler kann dann kleine Korrekturen vornehmen.

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Häufig gestellte Fragen

Wie fördert das Thema Selbstporträts die Wahrnehmung bei Klasse 1?
Durch Spiegelarbeit lernen Schüler, Proportionen wie Augenposition und Gesichtsform präzise zu erfassen. Beschreibungen und Skizzen verbinden visuelle Wahrnehmung mit bildnerischem Ausdruck. Dies entspricht KMK-Standards und baut Grundlage für realistische Zeichnungen auf. Regelmäßige Übung macht Beobachtungen zu einer natürlichen Fähigkeit.
Wie kann aktives Lernen bei Selbstporträts helfen?
Aktive Methoden wie Paarbeschreibungen oder Knetmodelle machen Proportionen haptisch erlebbar. Schüler teilen Beobachtungen, erhalten Peer-Feedback und korrigieren Fehler sofort. Solche Ansätze steigern Motivation, da sie spielerisch sind und Erfolge sichtbar machen. Im Vergleich zu reiner Anleitung bleibt das Wissen länger haften.
Welche Materialien brauche ich für Proportionenübungen?
Spiegel, Knetmasse, Papierstreifen, Maßbänder und Bleistifte reichen aus. Digitale Tablets mit Selfie-Funktion ergänzen für Gruppen. Wichtig: Große Spiegel für Paare und Wandfläche für Ausstellungen. Günstige Materialien fördern Alltagsnähe und Kreativität ohne hohen Aufwand.
Wie verbinde ich das Thema mit Identitätsbildung?
Selbstporträts laden ein, Einzigartigkeit zu feiern, z. B. durch Hervorhebung von Grübchen oder Lächeln. Diskussionen über Ähnlichkeiten und Unterschiede bauen Empathie auf. Dies stärkt Selbstbewusstsein und passt zur Unit 'Ich und meine Welt'. Ergänzende Geschichten über berühmte Porträts vertiefen den kulturellen Bezug.