Das bin ich im Spiegel
Selbstporträts unter Berücksichtigung von Proportionen und Merkmalen.
Brauchen Sie einen Unterrichtsplan für Farbenwelt und Formenspiel: Kreativer Einstieg in die Kunst?
Leitfragen
- Schau dich im Spiegel an und beschreibe die Form deines Gesichts — rund, oval, schmal?
- Erkläre, wo deine Augen auf deinem Gesicht sitzen — oben, in der Mitte oder unten?
- Zeige, was dein Lächeln besonders macht — Grübchen, Zähne, breite Mundwinkel?
KMK Bildungsstandards
Über dieses Thema
In diesem Thema erstellen Schüler Selbstporträts, indem sie Proportionen und individuelle Merkmale ihres Gesichts genau wahrnehmen. Sie schauen in den Spiegel, beschreiben die Gesichtsform als rund, oval oder schmal, lokalisieren die Augen in der Mitte des Gesichts und heben besondere Lächelnmerkmale wie Grübchen, Zähne oder breite Mundwinkel hervor. Diese Übungen stärken die Wahrnehmungsfähigkeit und den bewussten Einsatz bildnerischer Mittel, wie es die KMK-Standards für die Grundschule fordern.
Die Aktivität passt in die Unit 'Ich und meine Welt: Porträt und Identität' und verbindet Kunst mit Themen der Persönlichkeitsbildung. Schüler lernen, sich selbst realistisch darzustellen, was Selbstvertrauen fördert und den Übergang zu Porträts anderer erleichtert. Proportionen verstehen hilft, kindliche Zeichnungen zu präziseren Bildern zu entwickeln und bildnerische Prinzipien wie Symmetrie und Maßstab anzuwenden.
Aktives Lernen eignet sich hervorragend, weil es sensorische Erfahrungen mit sozialem Austausch verbindet. Wenn Schüler in Paaren Spiegelbeobachtungen teilen oder Modelle aus Ton formen, werden abstrakte Proportionen greifbar. Solche hands-on Ansätze machen Lernen spielerisch, fördern Peer-Feedback und sorgen für bleibende Lernerfolge.
Lernziele
- Die Schülerinnen und Schüler identifizieren die Hauptmerkmale ihres eigenen Gesichts (Augen, Nase, Mund, Ohren) und deren relative Positionen.
- Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Form ihres Gesichts und ihres Kopfes anhand geometrischer Begriffe (rund, oval, eckig).
- Die Schülerinnen und Schüler erstellen ein Selbstporträt, das die Proportionen und erkennbaren Merkmale des eigenen Gesichts wiedergibt.
- Die Schülerinnen und Schüler vergleichen ihre eigenen Beobachtungen mit denen von Mitschülern, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Gesichtszügen festzustellen.
Bevor es losgeht
Warum: Ein grundlegendes Verständnis von Farben ist hilfreich, bevor man sich mit der Darstellung von Hauttönen in Selbstporträts beschäftigt.
Warum: Die Fähigkeit, grundlegende Formen (Kreis, Oval) und Linien zu erkennen und zu benennen, ist essenziell für die Beschreibung von Gesichtsformen und das Zeichnen.
Schlüsselvokabular
| Gesichtsform | Die äußere Kontur des Gesichts, die als rund, oval, eckig oder schmal beschrieben werden kann. |
| Proportionen | Das Verhältnis der Größe verschiedener Teile zueinander, zum Beispiel wie weit die Augen auseinander sind oder wo die Nase im Verhältnis zum Mund sitzt. |
| Merkmale | Besondere Kennzeichen im Gesicht, wie zum Beispiel Grübchen, eine bestimmte Nasenform oder die Form der Lippen. |
| Symmetrie | Die Eigenschaft, dass etwas auf beiden Seiten einer Mittellinie gleich ist, wie zum Beispiel die beiden Gesichtshälften. |
Ideen für aktives Lernen
Alle Aktivitäten ansehenPaararbeit: Spiegelbeschreibung
Schüler arbeiten paarweise mit einem Spiegel. Jeder beschreibt der Partnerin oder dem Partner Gesichtsform, Augenposition und Lächelnmerkmale. Die Partner notiert und skizziert dann grob nach. Abschließend vergleichen sie mit dem echten Spiegelbild.
Kleingruppen: Proportionen-Tempel
In Gruppen bauen Schüler mit Knetmasse oder Papierstreifen ein Modell des Gesichts auf, markieren Augen-, Nase- und Mundposition. Sie testen Proportionen, indem sie Maßbänder anlegen. Jede Gruppe präsentiert und diskutiert Abweichungen.
Ganzer Unterricht: Selbstporträt-Wand
Jeder Schüler malt ein Selbstporträt unter Berücksichtigung der Proportionen. Die Werke werden an die Wand gehängt. Gemeinsam suchen sie Ähnlichkeiten und Unterschiede in Merkmalen und geben positives Feedback.
Individuell: Merkmals-Tagebuch
Schüler führen ein kleines Heft, in dem sie täglich ein Merkmal skizzieren und beschreiben, z. B. das Lächeln. Am Ende entsteht daraus ein vollständiges Porträt. Lehrer gibt individuelle Tipps.
Bezüge zur Lebenswelt
Gesichtsform und -merkmale sind wichtig für professionelle Porträtmaler und Illustratoren, die darauf achten, die individuellen Züge einer Person genau darzustellen, um eine lebensechte Wiedergabe zu erzielen.
Fotografen, insbesondere Porträtfotografen, nutzen ihr Wissen über Gesichtsproportionen und Lichtführung, um schmeichelhafte Bilder zu erstellen, die die besten Seiten einer Person hervorheben.
Charakterdesigner in der Animations- und Spieleindustrie entwerfen Figuren, indem sie übertriebene oder realistische Gesichtszüge und Proportionen verwenden, um Persönlichkeit und Identität zu vermitteln.
Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen
Häufige FehlvorstellungDie Augen sitzen oben im Gesicht.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Viele Kinder zeichnen Augen zu hoch, weil sie das Gesicht von oben betrachten. Aktive Spiegelarbeit hilft, die tatsächliche Mitte zu spüren. Peer-Vergleiche in Gruppen korrigieren dies durch Diskussion und Nachzeichnen.
Häufige FehlvorstellungAlle Gesichter sind gleich geformt.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Kinder übersehen individuelle Formen wie rund oder oval. Beschreibungsspiele in Paaren fördern differenzierte Wahrnehmung. Gemeinsame Ausstellungen zeigen Vielfalt und machen die Korrektur spürbar.
Häufige FehlvorstellungGrübchen oder Zähne sind unwichtig.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Schüler ignorieren persönliche Merkmale zugunsten simpler Formen. Fokussierte Beobachtungsstationen mit Fotos regen an, Details einzubauen. Feedback-Runden stärken das Bewusstsein für Einzigartigkeit.
Ideen zur Lernstandserhebung
Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Blatt mit einer einfachen Vorlage eines Kopfes. Sie sollen zwei Hauptmerkmale ihres Gesichts (z.B. Augen, Mund) eintragen und die Form ihres Gesichts (rund, oval, schmal) daneben schreiben. Der Lehrer prüft, ob die eingetragenen Merkmale und die beschriebene Form korrekt sind.
Der Lehrer hält ein Spiegelbild eines Kindes hoch (mit dessen Erlaubnis) oder zeigt ein neutrales Porträtfoto. Die Klasse wird gefragt: 'Wo sitzen die Augen auf diesem Gesicht? Sind sie eher weit auseinander oder nah beieinander?' Dies wird für Nase und Mund wiederholt, um das Verständnis von Proportionen zu überprüfen.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paaren. Jedes Kind zeichnet ein einfaches Selbstporträt und zeigt es dann dem Partner. Der Partner gibt Feedback, indem er auf ein bestimmtes Merkmal zeigt und fragt: 'Ist das deine Nase so?' oder 'Sind deine Augen so geformt?' Der zeichnende Schüler kann dann kleine Korrekturen vornehmen.
Vorgeschlagene Methoden
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Wie fördert das Thema Selbstporträts die Wahrnehmung bei Klasse 1?
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