Skip to content
Geschichte · Klasse 6

Ideen für aktives Lernen

Alexander der Große und der Hellenismus

Aktives Lernen ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, Alexanders strategische Entscheidungen und die kulturellen Verschmelzungen des Hellenismus direkt nachzuvollziehen. Durch Bewegung, Rollenspiele und Quellenarbeit werden abstrakte Konzepte wie Phalanx oder Diadochenstreit greifbar und bleiben besser im Gedächtnis.

KMK BildungsstandardsSachkompetenzOrientierungskompetenz
35–50 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse4 Aktivitäten

Aktivität 01

Zeitstrahl-Challenge45 Min. · Kleingruppen

Kartenstationen: Alexanders Feldzüge

Richten Sie Stationen mit Karten ein: Schülerinnen und Schüler zeichnen Routen nach, markieren Schlachten und notieren Strategien. Jede Gruppe wechselt nach 10 Minuten und vergleicht Ergebnisse. Abschließend präsentieren sie eine Route.

Analysieren Sie die militärischen Strategien, die Alexander dem Großen zum Erfolg verhalfen.

ModerationstippStellen Sie bei den Kartenstationen klar definierte Aufgaben pro Station, damit die Schüler gezielt nach Reichweite, Schlachten und Gründungsorten suchen.

Worauf zu achten istGeben Sie jedem Schüler eine Karte mit einem Begriff (z.B. Phalanx, Diadochen, Hellenismus). Bitten Sie die Schüler, auf der Rückseite eine kurze Definition in eigenen Worten zu schreiben und ein Beispiel zu nennen, wie dieser Begriff mit Alexander dem Großen zusammenhängt.

ErinnernVerstehenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 02

Rollenspiel50 Min. · Kleingruppen

Rollenspiel: Diadochenstreit

Teilen Sie Rollen als Diadochen aus, die das Reich aufteilen. Gruppen planen Argumente für Territorien und verhandeln. Diskutieren Sie danach Folgen für den Hellenismus.

Erklären Sie, wie der Hellenismus eine Synthese aus griechischer und orientalischer Kultur darstellte.

ModerationstippBegrenzen Sie das Rollenspiel auf 15 Minuten, damit alle Gruppen ihre Positionen vorbereiten und präsentieren können.

Worauf zu achten istStellen Sie die Frage: 'Inwiefern war die Kultur des Hellenismus mehr als nur die Verbreitung griechischer Ideen?' Ermutigen Sie die Schüler, Beispiele für die Verschmelzung von griechischen und orientalischen Elementen zu nennen und die Rolle Alexanders dabei zu diskutieren.

AnwendenAnalysierenBewertenSozialbewusstseinSelbstwahrnehmung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 03

Zeitstrahl-Challenge35 Min. · Partnerarbeit

Quellenjagd: Hellenistische Synthese

Verteilen Sie Artefaktbeschreibungen und Bilder. Paare klassifizieren griechische, orientalische und gemischte Elemente. Erstellen Sie ein Plakat zur kulturellen Vermischung.

Beurteilen Sie die langfristigen Auswirkungen von Alexanders Reich auf die politische und kulturelle Landkarte der Antike.

ModerationstippGeben Sie bei der Quellenjagd gezielt Hinweise zu Kunstwerken oder Inschriften, um die Suche zu fokussieren und Überforderung zu vermeiden.

Worauf zu achten istZeigen Sie eine Karte des Alexanderreiches und bitten Sie die Schüler, drei wichtige Regionen zu identifizieren, die er eroberte. Fragen Sie anschließend: 'Welche zwei Kulturen trafen sich hauptsächlich in diesem Reich?'

ErinnernVerstehenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 04

Zeitstrahl-Challenge40 Min. · Ganze Klasse

Zeitstrahl-Challenge: Vor und nach Alexander

Whole class erstellt einen gemeinsamen Zeitstrahl. Jeder Schüler trägt ein Ereignis bei, verbindet militärische mit kulturellen Entwicklungen. Diskussion der langfristigen Effekte.

Analysieren Sie die militärischen Strategien, die Alexander dem Großen zum Erfolg verhalfen.

Worauf zu achten istGeben Sie jedem Schüler eine Karte mit einem Begriff (z.B. Phalanx, Diadochen, Hellenismus). Bitten Sie die Schüler, auf der Rückseite eine kurze Definition in eigenen Worten zu schreiben und ein Beispiel zu nennen, wie dieser Begriff mit Alexander dem Großen zusammenhängt.

ErinnernVerstehenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Vorlagen

Vorlagen, die zu diesen Geschichte-Aktivitäten passen

Nutzen, bearbeiten, drucken oder teilen.

Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Erfahrene Lehrkräfte setzen auf Multiperspektivität: Sie verbinden militärische Strategien mit kulturellen Folgen und vermeiden eine reine Heldenverehrung Alexanders. Wichtig ist, Quellen kritisch zu hinterfragen und die Rolle des Zufalls oder lokaler Widerstände bei den Eroberungen zu thematisieren. Vermeiden Sie es, den Hellenismus als bloße 'griechische Ausbreitung' darzustellen – betonen Sie stattdessen die wechselseitige Durchdringung der Kulturen.

Erfolgreiches Lernen zeigt sich darin, dass die Schülerinnen und Schüler Alexanders Feldzüge auf Karten erklären, im Rollenspiel die Interessen der Diadochen verhandeln und hybride Kulturelemente im Hellenismus identifizieren können. Sie sollten zudem die Instabilität seines Reiches im Zeitverlauf erkennen.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Während der Kartenstationen 'Alexanders Feldzüge' wird oft angenommen, Alexander sei ein willkürlicher Eroberer gewesen.

    Händigen Sie den Schülern eine Tabelle mit seinen strategischen Entscheidungen aus, z.B. Stadtgründungen oder Bündnissen, und lassen Sie sie diese auf der Karte markieren und begründen.

  • Während der Quellenjagd 'Hellenistische Synthese' wird der Hellenismus als rein griechisch wahrgenommen.

    Fordern Sie die Schüler auf, in den Quellen nach hybriden Begriffen wie 'griechisch-ägyptisch' oder Darstellungen mit östlichen Motiven zu suchen und diese zu kategorisieren.

  • Während des Zeitstrahls 'Vor und nach Alexander' wird angenommen, das Reich sei stabil geblieben.

    Lassen Sie die Schüler die Grenzen des Reiches vor und nach Alexanders Tod farblich markieren und die Aufteilung unter den Diadochen beschreiben.


In dieser Übersicht verwendete Methoden