Brücken sind Meisterwerke der Ingenieurskunst und spiegeln den technologischen Stand ihrer Zeit wider. In dieser Einheit untersuchen Schüler die Entwicklung von der einfachen Balkenbrücke über römische Rundbogenbrücken bis hin zu modernen Hänge- und Schrägseilbrücken. Sie analysieren, wie verschiedene Brückentypen mit den wirkenden Kräften umgehen und welche Spannweiten sie ermöglichen.
Schüler versuchen in Gruppen, eine Brücke aus Holzstäben ohne Leim oder Nägel nur durch Stecken und Reibung zu bauen. Sie dokumentieren, wie die Last der Stäbe die Konstruktion zusammenhält.
An Stationen werden verschiedene Brücken (z.B. Golden Gate Bridge, Aquädukt von Segovia) präsentiert. Schüler ordnen die Brücken Typen zu und bewerten deren Vor- und Nachteile für die Umgebung.
Schüler bauen aus Holzklötzen einen Rundbogen mit einem Schlussstein. Sie testen, wie viel Gewicht der Bogen tragen kann und was passiert, wenn man den Schlussstein oder die seitlichen Stützen entfernt.
Hängebrücken sind instabil, weil sie im Wind schwanken.
Flexibilität ist bei großen Spannweiten eine Notwendigkeit, um Energie abzubauen. Durch Videos von Brückenschwingungen und Experimente mit flexiblen Modellen lernen Schüler, dass Stabilität nicht immer Starrheit bedeutet.
Eine Balkenbrücke ist die beste Lösung für alle Flüsse.
Balkenbrücken brauchen viele Pfeiler, was bei tiefen oder breiten Flüssen schwierig ist. Durch den Vergleich von Spannweiten-Diagrammen erkennen Schüler, warum für verschiedene geografische Gegebenheiten unterschiedliche Brückentypen nötig sind.