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Psychologie · Klasse 11

Ideen für aktives Lernen

Theorien und Komponenten der Emotion

Emotionen sind komplexe Muster aus physiologischer Erregung, kognitiver Bewertung und sichtbarem Verhalten. In diesem Thema analysieren die Schüler, wie Gefühle entstehen und welche Funktionen sie haben. Sie vergleichen klassische Theorien wie die von James-Lange oder Cannon-Bard mit modernen kognitiven Ansätzen wie der Zwei-Faktoren-Theorie von Schachter und Singer.

KMK BildungsstandardsKLP Psychologie NRW, Sachkompetenz 10KLP Psychologie NRW, Methodenkompetenz 5
20–45 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse3 Aktivitäten

Aktivität 01

Museumsgang40 Min. · Partnerarbeit

Museumsgang: Basisemotionen weltweit

Schüler betrachten Fotos von Gesichtsausdrücken aus verschiedenen Kulturen und ordnen sie den Basisemotionen zu. Sie diskutieren die Universalität von Emotionen und die Rolle kultureller Display Rules.

Was sind Basisemotionen?
VerstehenAnwendenAnalysierenErschaffenBeziehungsfähigkeitSozialbewusstsein
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 02

Planspiel45 Min. · Kleingruppen

Planspiel: Das Schachter-Singer Experiment

In einem Gedankenexperiment oder einer vereinfachten Rollenspiel-Simulation erleben Schüler, wie dieselbe körperliche Erregung je nach Kontext als Freude oder Ärger interpretiert werden kann.

Wie entstehen Gefühle in unserem Körper und Geist?
AnwendenAnalysierenBewertenErschaffenSozialbewusstseinEntscheidungsfähigkeit
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 03

Ich-Du-Wir (Denken-Austauschen-Vorstellen): Funktionen von Gefühlen

Schüler überlegen sich, wozu 'negative' Emotionen wie Angst oder Ekel gut sein könnten. Sie tauschen ihre evolutionären Erklärungsansätze mit einem Partner aus und präsentieren sie der Klasse.

Welche Funktion haben Emotionen für unser Überleben?
VerstehenAnwendenAnalysierenSelbstwahrnehmungBeziehungsfähigkeit
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Wir fühlen erst etwas und dann reagiert der Körper.

    Theorien wie die von James-Lange legen nahe, dass die körperliche Reaktion der Emotion vorausgehen kann. Durch Übungen zum 'Power Posing' oder 'Facial Feedback' erfahren Schüler aktiv, wie ihr Körper ihre Gefühle beeinflussen kann.

  • Emotionen sind das Gegenteil von rationalem Denken.

    Emotionen liefern wichtige Informationen für rationale Entscheidungen (Damasios Theorie der somatischen Marker). In Diskussionen über Entscheidungsprozesse lernen Schüler, dass Kopf und Bauchgefühl oft zusammenarbeiten.


In dieser Übersicht verwendete Methoden