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Erkenntnis und Wahrheit: Was können wir wissen? · 1. Halbjahr

David Hume und das Problem der Induktion

Untersuchung von David Humes Skepsis gegenüber der Kausalität und dem Induktionsprinzip.

Leitfragen

  1. Erklären Sie Humes Argument, dass Kausalität nicht empirisch beweisbar ist.
  2. Analysieren Sie das Induktionsproblem und seine Herausforderung für die wissenschaftliche Erkenntnis.
  3. Beurteilen Sie die Konsequenzen von Humes Skepsis für unser Alltagsverständnis von Ursache und Wirkung.

KMK Bildungsstandards

Erkenntnistheoretische GrundlagenProblemorientierung
Klasse: Klasse 11
Fach: Einführung in das philosophische Denken: Mensch, Moral und Erkenntnis
Einheit: Erkenntnis und Wahrheit: Was können wir wissen?
Zeitraum: 1. Halbjahr

Über dieses Thema

Armut in einem reichen Land wie Deutschland ist oft unsichtbar und wird meist als relative Armut definiert. In der 11. Klasse setzen sich die Schüler mit den Ursachen und Folgen von prekären Lebenslagen auseinander. Sie untersuchen, was es bedeutet, am gesellschaftlichen Leben nicht voll teilhaben zu können, und analysieren die Mechanismen der sozialen Ausgrenzung. Dabei werden Themen wie Kinderarmut, Altersarmut und die Situation von Alleinerziehenden in den Fokus gerückt.

Die KMK-Standards fordern hier eine ethische Reflexion und die Analyse sozialer Ungleichheit. Die Schüler sollen lernen, Armut nicht nur als individuelles Schicksal, sondern als strukturelles Problem zu begreifen. Durch die Arbeit mit dem Warenkorb-Modell oder die Analyse von Lebensläufen in prekären Verhältnissen entwickeln die Schüler ein tieferes Verständnis für die Bedeutung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Aktive Methoden wie die Gestaltung von Kampagnen oder die Durchführung von Experteninterviews fördern die Empathie und die Fähigkeit zur fundierten Sozialkritik.

Ideen für aktives Lernen

Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

Häufige FehlvorstellungWer in Deutschland arm ist, ist selbst schuld, weil er nicht arbeitet.

Was Sie stattdessen lehren sollten

Viele Arme sind 'Working Poor' oder können aufgrund von Krankheit, Pflege von Angehörigen oder fehlender Kinderbetreuung nicht voll arbeiten. Durch Fallstudien erkennen Schüler, dass Armut oft das Ergebnis einer Kette unglücklicher Umstände und struktureller Hürden ist.

Häufige FehlvorstellungArmut bedeutet in Deutschland, dass man verhungern muss.

Was Sie stattdessen lehren sollten

In Deutschland herrscht meist relative Armut, also ein Leben deutlich unter dem Durchschnittsniveau. Peer-Diskussionen über den Begriff 'Teilhabe' helfen Schülern zu verstehen, dass Armut auch soziale Isolation und mangelnde Chancen bedeutet.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen absoluter und relativer Armut?
Absolute Armut bedroht das physische Überleben (Mangel an Nahrung, Wasser). Relative Armut bezieht sich auf das soziale Umfeld: Man hat deutlich weniger als der Durchschnitt der Bevölkerung. In Deutschland ist relative Armut das zentrale Thema, da sie die Teilhabe an der Gesellschaft verhindert.
Wie kann man das Thema Armut sensibel im Unterricht behandeln?
Wichtig ist die Abstraktion durch fiktive Fallbeispiele oder Rollenkarten, um betroffene Schüler nicht bloßzustellen. Aktive Methoden wie das Budget-Experiment ermöglichen eine sachliche Auseinandersetzung mit den Zwängen prekärer Lebenslagen, ohne persönlich zu werden.
Welche Gruppen sind in Deutschland besonders armutsgefährdet?
Besonders betroffen sind Alleinerziehende, kinderreiche Familien, Menschen mit geringer Qualifikation und Menschen mit Migrationshintergrund. Schüler untersuchen die statistischen Zusammenhänge, um die Ursachen für diese Risiken zu verstehen.
Was bedeutet 'soziale Teilhabe' konkret?
Teilhabe bedeutet, am normalen gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können – vom Kinobesuch bis zum Schulausflug. Schüler diskutieren, warum das Existenzminimum mehr als nur Essen und Wohnen abdecken muss, um die Würde des Menschen zu wahren.

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