David Hume und das Problem der Induktion
Untersuchung von David Humes Skepsis gegenüber der Kausalität und dem Induktionsprinzip.
Leitfragen
- Erklären Sie Humes Argument, dass Kausalität nicht empirisch beweisbar ist.
- Analysieren Sie das Induktionsproblem und seine Herausforderung für die wissenschaftliche Erkenntnis.
- Beurteilen Sie die Konsequenzen von Humes Skepsis für unser Alltagsverständnis von Ursache und Wirkung.
KMK Bildungsstandards
Über dieses Thema
Armut in einem reichen Land wie Deutschland ist oft unsichtbar und wird meist als relative Armut definiert. In der 11. Klasse setzen sich die Schüler mit den Ursachen und Folgen von prekären Lebenslagen auseinander. Sie untersuchen, was es bedeutet, am gesellschaftlichen Leben nicht voll teilhaben zu können, und analysieren die Mechanismen der sozialen Ausgrenzung. Dabei werden Themen wie Kinderarmut, Altersarmut und die Situation von Alleinerziehenden in den Fokus gerückt.
Die KMK-Standards fordern hier eine ethische Reflexion und die Analyse sozialer Ungleichheit. Die Schüler sollen lernen, Armut nicht nur als individuelles Schicksal, sondern als strukturelles Problem zu begreifen. Durch die Arbeit mit dem Warenkorb-Modell oder die Analyse von Lebensläufen in prekären Verhältnissen entwickeln die Schüler ein tieferes Verständnis für die Bedeutung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Aktive Methoden wie die Gestaltung von Kampagnen oder die Durchführung von Experteninterviews fördern die Empathie und die Fähigkeit zur fundierten Sozialkritik.
Ideen für aktives Lernen
Planspiel: Das Budget-Experiment
Schüler erhalten den Regelsatz des Bürgergeldes für einen Monat und müssen einen detaillierten Ausgabenplan für eine fiktive Familie erstellen. Sie erleben dabei die Schwierigkeit, Grundbedürfnisse und soziale Teilhabe (Kino, Sportverein) zu finanzieren.
Museumsgang: Gesichter der Armut
Schüler recherchieren verschiedene Formen von Armut (z.B. Bildungsarmut, verdeckte Armut) und präsentieren ihre Ergebnisse auf Postern. Die Klasse diskutiert im Anschluss über die psychologischen Folgen von Stigmatisierung.
Forschungskreis: Armutsbericht der Bundesregierung
In Kleingruppen analysieren Schüler Auszüge aus dem aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht. Sie identifizieren Risikogruppen und erarbeiten politische Forderungen zur Armutsbekämpfung, die sie in einem 'Elevator Pitch' vorstellen.
Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen
Häufige FehlvorstellungWer in Deutschland arm ist, ist selbst schuld, weil er nicht arbeitet.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Viele Arme sind 'Working Poor' oder können aufgrund von Krankheit, Pflege von Angehörigen oder fehlender Kinderbetreuung nicht voll arbeiten. Durch Fallstudien erkennen Schüler, dass Armut oft das Ergebnis einer Kette unglücklicher Umstände und struktureller Hürden ist.
Häufige FehlvorstellungArmut bedeutet in Deutschland, dass man verhungern muss.
Was Sie stattdessen lehren sollten
In Deutschland herrscht meist relative Armut, also ein Leben deutlich unter dem Durchschnittsniveau. Peer-Diskussionen über den Begriff 'Teilhabe' helfen Schülern zu verstehen, dass Armut auch soziale Isolation und mangelnde Chancen bedeutet.
Vorgeschlagene Methoden
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Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen absoluter und relativer Armut?
Wie kann man das Thema Armut sensibel im Unterricht behandeln?
Welche Gruppen sind in Deutschland besonders armutsgefährdet?
Was bedeutet 'soziale Teilhabe' konkret?
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