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Kunst · Klasse 7

Ideen für aktives Lernen

Logogestaltung: Identität im Zeichen

Aktive Logogestaltung hilft Schülerinnen und Schülern, die Wirkung von Zeichen bewusst zu erleben, da sie selbst gestalterisch tätig werden. Durch das praktische Arbeiten mit Skizzen und Materialien verstehen sie schneller, wie Reduktion und klare Formen Identität transportieren, als durch theoretische Erklärungen allein.

KMK BildungsstandardsMedienGrafik
30–50 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse4 Aktivitäten

Aktivität 01

Projektbasiertes Lernen30 Min. · Partnerarbeit

Paararbeit: Logo-Brainstorming

Paare wählen eine Marke oder Schule als Thema und listen Kernideen auf. Sie skizzieren drei Varianten mit Fokus auf Einfachheit. Nach 10 Minuten tauschen sie Skizzen und notieren Stärken.

Welche Elemente sind entscheidend, damit ein Logo einprägsam ist?

ModerationstippBegrenzen Sie die Paararbeit beim Logo-Brainstorming auf 10 Minuten Skizzenphase, um Überladung direkt zu vermeiden.

Worauf zu achten istDie Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Logo-Entwürfe in Kleingruppen. Jeder Schüler gibt Feedback zu zwei Logos seiner Mitschüler, indem er beantwortet: 'Welches Element macht das Logo besonders einprägsam?' und 'Ist das Logo für die angenommene Zielgruppe passend? Warum?'

AnwendenAnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeitEntscheidungsfähigkeit
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Aktivität 02

Lernen an Stationen45 Min. · Kleingruppen

Lernen an Stationen: Logo-Prinzipien

Richten Sie Stationen ein: Reduktion (Komplexes vereinfachen), Skalierbarkeit (Vergrößern/Verkleinern), Farbe (Tests auf Graustufen). Gruppen rotieren, testen Logos und protokollieren Ergebnisse.

Reduzieren Sie eine komplexe Idee auf ein einfaches, visuelles Zeichen.

ModerationstippBereiten Sie für die Stationenarbeit konkrete Beispiele vor, die entweder gelungene oder überladene Logos zeigen, um den Vergleich zu erleichtern.

Worauf zu achten istJeder Schüler erhält ein Blatt mit drei Logos. Sie sollen für jedes Logo in einem Satz erklären, welches Prinzip guter Logogestaltung (z.B. Reduktion, Einprägsamkeit, Zielgruppenorientierung) hier besonders gut umgesetzt ist.

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 03

Projektbasiertes Lernen40 Min. · Ganze Klasse

Klassenrunde: Peer-Bewertung

Jede Schülerin und jeder Schüler präsentiert ein Logo. Die Klasse bewertet anonym nach Kriterien (Einprägsamkeit, Zielgruppe) auf Plakaten. Diskutieren Sie Top- und Verbesserungsvorschläge.

Bewerten Sie die Effektivität eines Logos in Bezug auf seine Zielgruppe.

ModerationstippFordern Sie in der Klassenrunde zur Peer-Bewertung auf, dass die Schüler konkret benennen, welches Element im Logo sie besonders ansprechen oder stören.

Worauf zu achten istDer Lehrer zeigt ein bekanntes Logo (z.B. das der Deutschen Bahn). Die Schüler schreiben auf einen Zettel: 'Ein Wort, das dieses Logo beschreibt' und 'Eine Sache, die man verbessern könnte'. Dies dient als schnelle Überprüfung des Verständnisses von Markenidentität und Kritikfähigkeit.

AnwendenAnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeitEntscheidungsfähigkeit
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Aktivität 04

Projektbasiertes Lernen50 Min. · Einzelarbeit

Individuell: Finales Logo

Schüler überarbeiten ihr Logo basierend auf Feedback, digitalisieren es optional mit Tools wie Canva. Sie schreiben eine kurze Reflexion zu Prinzipien.

Welche Elemente sind entscheidend, damit ein Logo einprägsam ist?

Worauf zu achten istDie Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Logo-Entwürfe in Kleingruppen. Jeder Schüler gibt Feedback zu zwei Logos seiner Mitschüler, indem er beantwortet: 'Welches Element macht das Logo besonders einprägsam?' und 'Ist das Logo für die angenommene Zielgruppe passend? Warum?'

AnwendenAnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeitEntscheidungsfähigkeit
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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Lehrkräfte sollten den Prozess des Reduzierens betonen, indem sie häufig zwischen komplexen Entwürfen und finalen Logos vergleichen. Vermeiden Sie es, eigene ästhetische Vorlieben vorzugeben, sondern lenken Sie die Aufmerksamkeit auf die Funktion des Logos für die Zielgruppe. Forschung zeigt, dass iterative Überarbeitung und Peer-Feedback die Qualität der Entwürfe deutlich steigern.

Erfolgreich ist die Einheit, wenn alle Schülerinnen und Schüler ein Logo entwerfen, das auf 1-2 Kernformen reduziert ist und klar erkennbar bleibt, auch wenn es stark verkleinert wird. Sie sollen in der Lage sein, ihre Entwürfe mit Kriterien wie Zielgruppenpassung und Einprägsamkeit zu begründen.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Während der Stationenarbeit zu Logo-Prinzipien beobachten Sie, dass Schüler Details und Farben hinzufügen, um ein Logo einprägsamer zu machen.

    Nutzen Sie die vorbereiteten Beispiele, um den Vergleich anzuregen: Lassen Sie die Schüler skizzieren, wie das Logo aussähe, wenn es in 1 cm Größe gedruckt würde. So wird sichtbar, dass Reduktion auf 1-2 Elemente und klare Linien entscheidend sind.

  • Während des Logo-Brainstormings in der Paararbeit gehen einige davon aus, dass Logos immer realistische Details enthalten müssen.

    Fordern Sie die Schüler auf, ihre ersten Entwürfe in Gruppen zu drehen und nur die Umrisse zu betrachten. So erkennen sie, dass abstrakte Formen wie ein stilisiertes Haus oder ein Kreis oft besser funktionieren als detaillierte Darstellungen.

  • Während der Peer-Bewertung in der Klassenrunde äußern Schüler, dass die Wirkung eines Logos nur Geschmackssache ist.

    Lenken Sie die Diskussion mit den Kriterien aus der Stationenarbeit: Fragen Sie konkret, ob das Logo zur Zielgruppe passt und ob es auch in Graustufen erkennbar bleibt. So wird die Bewertung auf objektive Fakten gestützt.


In dieser Übersicht verwendete Methoden