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Deutsch · Klasse 13

Ideen für aktives Lernen

Performance Art und Theater der Bilder

Performance Art und Theater der Bilder leben von der aktiven Auseinandersetzung. Durch Methoden wie den Gallery Walk und World Café können Schülerinnen und Schüler die visuelle und körperliche Sprache des postdramatischen Theaters direkt erfahren und eigene Interpretationen entwickeln, anstatt nur passiv zuzuhören.

KMK BildungsstandardsKMK: Sekundarstufe II - MedienkritikKMK: Sekundarstufe II - Gegenwartsliteratur
45–60 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse3 Aktivitäten

Aktivität 01

Lernen an Stationen60 Min. · Kleingruppen

Lernen an Stationen: Postdramatische Elemente erforschen

An verschiedenen Stationen werden kurze Videoclips von Performance-Kunst und postdramatischen Inszenierungen gezeigt. Die Schülerinnen und Schüler analysieren jeweils einen spezifischen Aspekt wie Körpersprache, Raumnutzung oder den Einsatz von Objekten und dokumentieren ihre Beobachtungen.

Erklären Sie, was geschieht, wenn die Handlung im Drama an Bedeutung verliert und Bilder in den Vordergrund treten.

ModerationstippBeim Gallery Walk, ermutigen Sie die Lernenden, bei jeder Station gezielt auf die spezifischen visuellen und performativen Elemente zu achten und Notizen zu machen, bevor sie weitergehen.

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 02

Museumsgang45 Min. · Partnerarbeit

Körperbild-Collage: Visuelle Erzählung ohne Worte

Die Lernenden erstellen im Team eine Collage aus vorgegebenen Bildern, die eine Geschichte oder ein Gefühl ohne explizite Handlung oder Dialog vermitteln soll. Anschließend präsentieren sie ihre Collage und erklären die gewählten Bildelemente und deren intendierte Wirkung.

Analysieren Sie die Rolle des Körpers und des Raumes in postdramatischen Inszenierungen.

ModerationstippWährend des World Cafés, stellen Sie sicher, dass die Gesprächsleitfragen die Lernenden dazu anregen, auf den Ideen der vorherigen Gruppe aufzubauen und die Diskussion über verschiedene Dimensionen des Themas zu vertiefen.

VerstehenAnwendenAnalysierenErschaffenBeziehungsfähigkeitSozialbewusstsein
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 03

Museumsgang50 Min. · Kleingruppen

Raumintervention: Bühnenbild als Akteur

Mit einfachen Mitteln (Stühle, Tücher, Alltagsgegenstände) gestalten die Gruppen einen Ausschnitt des Klassenraums neu, um eine bestimmte Atmosphäre oder eine abstrakte Idee darzustellen. Sie erläutern anschließend, wie der Raum selbst zum „Darsteller“ wird.

Bewerten Sie die ästhetischen und inhaltlichen Herausforderungen für den Zuschauer.

ModerationstippBei der Stationenlernen-Aktivität, bieten Sie klare Ankerpunkte für die Analyse der kurzen Videoclips, damit die Schülerinnen und Schüler die postdramatischen Elemente strukturiert erfassen können.

VerstehenAnwendenAnalysierenErschaffenBeziehungsfähigkeitSozialbewusstsein
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Vorlagen

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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Die Vermittlung von postdramatischem Theater erfordert einen Fokus auf Erfahrung und Analyse statt auf die Wiedergabe von Texten. Gehen Sie von konkreten Beispielen aus und leiten Sie die Schülerinnen und Schüler an, die visuellen und körperlichen Ausdrucksformen selbst zu entschlüsseln. Vermeiden Sie es, zu früh Deutungsangebote zu machen, sondern fördern Sie exploratives Denken und die Entwicklung eigener Interpretationsansätze.

Erfolgreiches Lernen zeigt sich darin, dass Lernende die Bedeutung von nonverbalen Elementen wie Körper, Raum und Bild in postdramatischen Inszenierungen erkennen und analysieren können. Sie sind in der Lage, eigene visuelle oder räumliche Interpretationen zu entwickeln und diese zu kommunizieren.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Während der Stationenlernen-Aktivität "Postdramatische Elemente erforschen", achten Sie darauf, dass die Lernenden nicht den Eindruck gewinnen, die scheinbare Abwesenheit von Handlung bedeute Sinnlosigkeit.

    Leiten Sie die Lernenden an, bei den Videoclips gezielt auf die Konstruktion von Bedeutung durch Bilder, Körper und Raum zu achten und dies im Anschluss zu diskutieren, um die neuen Bedeutungsebenen zu erkennen.

  • Bei der Körperbild-Collage und der Raumintervention, beobachten Sie, ob die Schülerinnen und Schüler den Körper oder die Raumgestaltung nur als Beiwerk betrachten und nicht als eigenständiges Ausdrucksmittel.

    Ermutigen Sie die Gruppen, bei der Collage bewusst Bilder auszuwählen, die den Körper als Träger von Bedeutung inszenieren, und bei der Raumintervention die Objekte so zu arrangieren, dass sie eine eigene Aussagekraft entwickeln, die über ihre reine Funktion hinausgeht.


In dieser Übersicht verwendete Methoden