Aktivität 01
Molekülmodellbau: Benzol-Mesomerie
Schüler bauen Benzol mit Kugeln und Stäben auf, markieren π-Elektronen farbig und verschieben sie für Resonanzformen. In der Gruppe diskutieren sie, warum keine feste Doppelbindung existiert. Abschließend vergleichen sie mit Cyclohexadien-Modell.
Begründen Sie, warum Benzol trotz Doppelbindungen eine hohe Stabilität aufweist.
ModerationstippWährend der Molekülmodellbauphase sollten Sie gezielt Schülergruppen mit den verschiedenen Darstellungen von Benzol (Kekulé-Formel, Mesomeriepfeile, delokalisierte Elektronenwolke) arbeiten lassen, um die statischen Grenzen der Zeichnung zu überwinden.
Worauf zu achten istGeben Sie jedem Schüler ein Arbeitsblatt mit drei Strukturen: Benzol, Cyclohexen und Cyclopentadienyl-Anion. Lassen Sie die Schüler für jede Struktur die Anzahl der π-Elektronen bestimmen und entscheiden, ob sie aromatisch ist, und begründen Sie ihre Entscheidung kurz.