Unterrichtsplaner für Naturwissenschaften

Gestalten Sie eine naturwissenschaftliche Einheit, die in einem beobachtbaren Phänomen verankert ist. Lernende nutzen Erkenntnismethoden, um zu untersuchen, zu erklären und anzuwenden. Die Leitfrage zieht sich durch jede Stunde.

NaturwissenschaftenBiologieChemiePhysikGrundschule (Kl. 1-4)Sekundarstufe I (Kl. 5-10)Sekundarstufe II (Oberstufe)

Das komplette Toolkit herunterladen

  • Strukturiertes PDF mit Leitfragen pro Abschnitt
  • Druckfreundliches Layout, funktioniert am Bildschirm oder auf Papier
  • Mit pädagogischen Hinweisen und Tipps von Flip
4.3|207+ Downloads

Wann diese Vorlage einsetzen

  • Planung einer mehrwöchigen Einheit, die auf einem realen Phänomen basiert
  • Umsetzung kompetenzorientierter Lehrpläne in den Naturwissenschaften
  • Förderung von Erkenntnismethoden parallel zur Vermittlung von Fachwissen
  • Gestaltung eines Unterrichts, in dem Experiment und Theorie eng verzahnt sind
  • Abkehr von rein lehrbuchzentriertem Frontalunterricht

Abschnitte der Vorlage

Identifizieren Sie das Ankerphänomen und formulieren Sie die zentrale Leitfrage der Einheit.

Ankerphänomen (beobachtbar, motivierend, lehrplanrelevant):

Zentrale Leitfrage:

Wie führen Sie das Phänomen am ersten Tag ein?

Welche ersten Erklärungsansätze werden die Lernenden voraussichtlich anbieten?

Ordnen Sie die fachlichen Basiskonzepte, Erkenntnismethoden und fachübergreifenden Prinzipien zu.

Basiskonzepte (z. B. System, Energie, Materie):

Erkenntnismethoden (Untersuchen, Modellieren, Kommunizieren):

Fachübergreifende Konzepte:

Kompetenzerwartungen laut Lehrplan:

Planen Sie den Lernweg von der Einführung des Phänomens über die Untersuchung bis zur Erklärung.

Tag 1–2 (Einführung Phänomen und erste Hypothesen):

Tag 3–8 (Erarbeitungsphase: Untersuchungen und Experimente):

Tag 9–11 (Transfer: Verknüpfung der Ergebnisse mit dem Phänomen):

Tag 12–13 (Präsentation der Erklärungen):

Tag 14 (Leistungsbewertung)

Planen Sie die praktischen Untersuchungen, Laborexperimente oder Datenanalysen.

Untersuchung 1 (Schwerpunkt, Materialien, Sicherheit):

Untersuchung 2:

Datenanalyse-Aktivitäten:

Modellbau oder Simulationen:

Exkursionen oder Freilanduntersuchungen:

Planen Sie wissenschaftliche Argumentationsphasen (Behauptung, Beleg, Begründung) ein.

BBB-Übung 1 (Thema und Impuls):

BBB-Übung 2:

Argumentationsform (Debatte, Gallery Walk, strukturierte Kontroverse):

Abschließende Erklärungsaufgabe:

Entwickeln Sie formative Checks und eine summative Aufgabe zur Erklärung des Phänomens.

Formative Überprüfung (BBB-Kurzentwürfe, Exit-Tickets, Protokolle):

Summative Aufgabe (Erklärung des Phänomens mit Fachwissen):

Bewertungskriterien:

Gelegenheiten zur Überarbeitung:

Flips Perspektive

Naturwissenschaftliche Einheiten sind dann erfolgreich, wenn das Phänomen ein echtes Bedürfnis weckt, die Konzepte zu verstehen: Lernen im Dienste der Erklärung statt reiner Auswendiglernerei. Dieser Planer hilft Ihnen, eine Einheit in einem realen Phänomen zu verankern, Stundenfolgen logisch aufzubauen und Erkenntnismethoden parallel zum Fachwissen zu entwickeln.

Sehen Sie, was unsere KI erstellt

Diese Vorlage anpassen

Für Naturwissenschaften

Naturwissenschaftliche Einheit eignet sich hervorragend für Laborarbeit: Die strukturierten Phasen lenken die Forschung, lassen aber Raum für eigenständiges Entdecken.

Für Biologie

Naturwissenschaftliche Einheit eignet sich hervorragend für Laborarbeit: Die strukturierten Phasen lenken die Forschung, lassen aber Raum für eigenständiges Entdecken.

Für Chemie

Naturwissenschaftliche Einheit eignet sich hervorragend für Laborarbeit: Die strukturierten Phasen lenken die Forschung, lassen aber Raum für eigenständiges Entdecken.

Über das Naturwissenschaftliche Einheit-Rahmenwerk

Effektive naturwissenschaftliche Unterrichtsplanung beginnt mit einem Phänomen: etwas in der realen Welt Beobachtbares, das Lernende noch nicht vollständig erklären können. Das Phänomen erzeugt ein echtes Bedürfnis, die zugrunde liegenden Konzepte zu verstehen, wodurch jede Stunde zielgerichtet statt willkürlich wirkt.

Phänomenorientiertes Design: Ein Phänomen ist alles Beobachtbare, das Fragen aufwirft: Warum schwimmt Eis? Warum treten Erdbeben an bestimmten Orten gehäuft auf? Warum geht Brot auf? Das Phänomen verankert die Einheit, da die Lernenden immer wieder darauf zurückkommen und ihre Erklärung Schritt für Schritt aufbauen, während sie die Fachinhalte erarbeiten.

Dreidimensionales Lernen: Moderner naturwissenschaftlicher Unterricht (orientiert an den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz) erfordert drei Dimensionen: fachliche Basiskonzepte (Inhalt), Erkenntnismethoden (Untersuchen, Modellieren, Argumentieren) und fachübergreifende Konzepte (Systeme, Struktur und Funktion, Energie). Starke Einheiten entwickeln alle drei Dimensionen gemeinsam.

Die Leitfrage: Das Phänomen erzeugt die zentrale Leitfrage: „Warum passiert X?“ oder „Wie funktioniert Y?“. Diese Frage steuert die Sequenzierung der Einheit. Jede Unterrichtsstunde sollte an die Leitfrage anknüpfen und die Fähigkeit der Lernenden stärken, diese fundiert zu beantworten.

Erkenntnismethoden: Naturwissenschaft ist nicht nur Wissen, sondern eine Art des Denkens. Einheiten sollten regelmäßige Gelegenheiten bieten, um Fragen zu stellen, Modelle zu entwickeln, Untersuchungen zu planen, Daten zu interpretieren und evidenzbasiert zu argumentieren. Diese Praktiken fördern das wissenschaftliche Denken.

Behauptung-Beleg-Begründung (BBB): Die Strukturierung von Argumenten ist eines der effektivsten Werkzeuge. Lernende stellen Behauptungen über das Phänomen auf, stützen diese mit Belegen aus ihren Versuchen und erläutern die wissenschaftliche Begründung. Diese Vorlage bietet Raum für regelmäßige BBB-Übungen.

Forschende Einheit

Bauen Sie eine Einheit auf den Fragen der Lernenden selbst auf. Sie formulieren Hypothesen, sammeln Belege und konstruieren Erkenntnisse durch strukturierte Untersuchungszyklen, begleitet von der Lehrkraft als Lernbegleiterin.

Projektbasierte Einheit

Konzipieren Sie eine Einheit, in der Lernende ein echtes Problem untersuchen, ein sinnvolles Produkt erstellen und es einem authentischen Publikum präsentieren. Projektbasiertes Lernen in allen Phasen: Einstieg, Recherche, Erstellung und Präsentation.

Naturwissenschaftliche Einheit

Gestalten Sie eine naturwissenschaftliche Einheit, die in einem beobachtbaren Phänomen verankert ist. Lernende nutzen Erkenntnismethoden, um zu untersuchen, zu erklären und anzuwenden. Die Leitfrage zieht sich durch jede Stunde.

Analytisches Bewertungsraster

Erstellen Sie ein analytisches Bewertungsraster, das Schülerarbeiten anhand mehrerer Kriterien mit differenzierten Leistungsstufen bewertet. Lernende erhalten spezifisches Feedback darüber, was gelungen ist und was in jeder Dimension verbessert werden kann.

Erleben Sie die Magie des aktiven Lernens

Sie möchten eine fertige Unterrichtsstunde, nicht nur eine Vorlage?

Die KI von Flip nimmt Ihr Fach, Ihre Klassenstufe und Ihr Thema und erstellt eine unterrichtsfertige Stunde mit Schritt-für-Schritt-Anleitung, Diskussionsfragen, Exit-Ticket und druckfertigen Schülermaterialien.

Kostenlos testen

Häufig gestellte Fragen

Gute Phänomene sind beobachtbar, überraschend und lehrplanrelevant. Suchen Sie lokal: Was sehen Lernende auf dem Schulhof oder im Alltag? Aktuelle Nachrichten, Umweltfragen oder alltägliche Beobachtungen (z. B. beschlagene Scheiben) sind hervorragende Quellen.
Planen Sie Versuche als feste Bestandteile der Sequenz ein, nicht als Zusatz. Jedes Experiment muss die Leitfrage vorantreiben. Sicherheitsunterweisungen und Materiallisten sollten direkt mit der jeweiligen Erarbeitungsphase verknüpft sein.
Fachwissen wird dann vermittelt, wenn es zur Erklärung nötig ist. Wenn Lernende merken, dass ihnen ein Konzept fehlt, um weiterzukommen, ist der ideale Zeitpunkt für eine explizite Instruktion (Just-in-time-Learning).
Alle arbeiten am selben Phänomen, aber der Zugang variiert: gestufte Hilfen bei Versuchen, unterschiedliche Komplexitätsstufen bei Datensätzen, Satzanfänge für die BBB-Struktur oder Wahlmöglichkeiten bei der Präsentationsform.
Ein Experiment ist eine Methode zur Untersuchung. Ein Phänomen ist der Ausgangspunkt: das Ereignis in der Welt, das Fragen aufwirft. Das Phänomen steht am Anfang und erzeugt das Bedürfnis, das Experiment überhaupt durchzuführen.
Naturwissenschaften und aktives Lernen gehören zusammen. Phänomenorientierung verlangt von Lernenden, selbst zu forschen und zu argumentieren. Flip-Missionen vertiefen dies, indem sie jede Stunde als Aktivität strukturieren, in der Lernende Versuche designen oder Erklärungen debattieren. Lehrkräfte nutzen diesen Planer für den roten Faden und Flip für die tägliche Umsetzung, damit Lernende Wissenschaft betreiben, statt nur darüber zu lesen.
← Alle Unterrichtsplan-VorlagenAktive Lernmethoden entdecken →