Digitale Medien sind aus der Lebenswelt der Siebtklässler nicht mehr wegzudenken. In dieser Einheit geht es jedoch nicht um die Bedienung, sondern um die kritische Reflexion der Techniknutzung. Die Schüler untersuchen die gesellschaftlichen Auswirkungen von Smartphones, sozialen Netzwerken und ständiger Erreichbarkeit. Themen wie Datenschutz, Algorithmen und die Veränderung der Kommunikationskultur stehen im Fokus.
KMK BildungsstandardsBildungsplan Technik Kl. 7: 3.5.3 MedienkompetenzKMK-Strategie: Bildung in der digitalen Welt
Schüler sammeln Argumente für und gegen die private Handynutzung in den Pausen. Sie führen eine Debatte nach festen Regeln, wobei sie auch die technischen Aspekte (Ablenkung vs. Informationsquelle) einbeziehen.
In Gruppen analysieren Schüler die Berechtigungen einer beliebten App. Sie visualisieren auf einem Plakat, welche Daten gesammelt werden und wofür diese technisch oder wirtschaftlich genutzt werden könnten.
Schüler spielen 'Social Media Feed': Einige Schüler sind 'Inhalte', einer ist der 'Nutzer' und einer der 'Algorithmus', der entscheidet, wer was sieht. Sie diskutieren danach über Filterblasen und Beeinflussung.
Durch das Prinzip der Server-Backups und Screenshots wird verdeutlicht, dass das Internet nichts vergisst. Eine Diskussion über den Weg eines Bildes durch das Netz hilft Schülern, die Tragweite ihrer Posts zu verstehen.
Kostenlose Apps kosten wirklich gar nichts.
Schüler bezahlen oft mit ihren Daten oder ihrer Aufmerksamkeit. Durch die Analyse von Geschäftsmodellen digitaler Konzerne lernen sie, dass Daten die 'Währung' des 21. Jahrhunderts sind.