Einführung in den Utilitarismus: Bentham und Mill
Einführung in die Grundprinzipien des Utilitarismus nach Jeremy Bentham und John Stuart Mill.
Leitfragen
- Erklären Sie das 'Prinzip des größten Glücks' und seine Anwendung in ethischen Dilemmata.
- Vergleichen Sie Benthams quantitativen Hedonismus mit Mills qualitativem Hedonismus.
- Beurteilen Sie die Stärken und Schwächen des Utilitarismus bei der Lösung moralischer Konflikte.
KMK Bildungsstandards
Über dieses Thema
Parteien sind die zentralen Akteure der politischen Willensbildung in Deutschland und genießen durch Artikel 21 des Grundgesetzes einen besonderen verfassungsrechtlichen Status. In der 11. Klasse untersuchen die Schüler den Wandel der Parteienlandschaft von den klassischen Volksparteien hin zu einer stärker fragmentierten Parteienstruktur. Sie analysieren die Funktionen von Parteien – wie die Rekrutierung von Personal, die Programmformulierung und die Vermittlung zwischen Staat und Gesellschaft – und setzen sich kritisch mit der oft zitierten Parteienverdrossenheit auseinander.
Die KMK-Standards legen hier Wert auf die Akteursanalyse und die Partizipationskompetenz. Die Schüler sollen verstehen, wie Parteien Interessen bündeln und in politisches Handeln übersetzen. Das Thema bietet hervorragende Anknüpfungspunkte für schülerzentrierte Ansätze, da die Lernenden durch die Analyse von Wahlprogrammen oder die Simulation von Koalitionsverhandlungen die Herausforderungen der politischen Repräsentation und Kompromissbildung unmittelbar erfahren können.
Ideen für aktives Lernen
Planspiel: Koalitionsverhandlungen
Nach einer fiktiven Wahl müssen Schülergruppen, die verschiedene Parteien repräsentieren, ein gemeinsames Regierungsprogramm aushandeln. Sie müssen entscheiden, welche Kernforderungen sie aufgeben, um eine stabile Regierung zu bilden.
Ich-Du-Wir (Denken-Austauschen-Vorstellen): Wahlprogrammanalyse
Schüler analysieren in Einzelarbeit die Positionen verschiedener Parteien zu einem aktuellen Thema (z.B. Klimaschutz). Im Paarvergleich arbeiten sie die ideologischen Unterschiede heraus und präsentieren diese anschließend der Klasse.
Museumsgang: Die Zukunft der Volkspartei
Kleingruppen erstellen Plakate zu den Ursachen des Bedeutungsverlusts von Volksparteien und entwerfen Strategien, wie Parteien für junge Menschen wieder attraktiver werden könnten. Die Klasse bewertet die Konzepte im Rundgang.
Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen
Häufige FehlvorstellungParteien sind nur dazu da, um an die Macht zu kommen.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Machtstreben ist ein Teil, aber Parteien haben den Verfassungsauftrag zur Mitwirkung an der politischen Willensbildung. Durch die Analyse der Parteifunktionen erkennen Schüler, dass sie auch wichtige Aufgaben in der politischen Bildung und Interessenbündelung übernehmen.
Häufige FehlvorstellungIn einer Partei müssen alle immer der gleichen Meinung sein (Fraktionszwang).
Was Sie stattdessen lehren sollten
Es gibt zwar die Fraktionsdisziplin für die politische Handlungsfähigkeit, aber intern wird oft hart um Positionen gerungen. Rollenspiele zu parteiinternen Debatten zeigen Schülern, wie innerparteiliche Demokratie funktioniert.
Vorgeschlagene Methoden
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Häufig gestellte Fragen
Warum verlieren die großen Volksparteien an Zustimmung?
Wie kann man Schülern die Arbeit von Parteien näherbringen?
Was ist der Unterschied zwischen einer Partei und einer Bürgerinitiative?
Wie finanzieren sich Parteien in Deutschland?
Mehr in Grundlagen der Ethik: Glück und Pflicht
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