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Mathematik · Klasse 7

Ideen für aktives Lernen

Zusammengesetzte Flächen

Aktive Lernformen helfen den Schülerinnen und Schülern, das Zerlegen und Berechnen zusammengesetzter Flächen konkret zu erleben. Durch das Anfassen und Umgestalten der Figuren wird das räumliche Denken gestärkt und die Anwendung der Formeln nachhaltig verankert.

KMK BildungsstandardsKMK: Sekundarstufe I - Größen und MessenKMK: Sekundarstufe I - Problemlösen
35–50 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse4 Aktivitäten

Aktivität 01

Projektbasiertes Lernen45 Min. · Kleingruppen

Stationenrotation: Zerlegungsstrategien

Richten Sie vier Stationen ein: Zerlegung in Rechtecke, Dreiecke, Trapeze und Mischformen. Gruppen zerlegen vorgegebene Figuren auf Millimeterpapier, berechnen Fläche und Umfang und notieren ihre Strategie. Nach 8 Minuten Rotation diskutieren sie Unterschiede.

Entwickeln Sie eine Strategie zur Zerlegung komplexer Figuren in einfache Grundformen.

ModerationstippStellen Sie bei der Stationenrotation sicher, dass jede Station unterschiedliche Zerlegungsstrategien abdeckt und die Materialien (Scheren, Geodreiecke, Folien) griffbereit sind.

Worauf zu achten istGeben Sie den Schülern eine Figur, die aus zwei Rechtecken besteht. Bitten Sie sie, den Umfang und den Flächeninhalt zu berechnen und ihre Rechenwege kurz zu notieren. Eine Frage könnte lauten: 'Welche zwei Zerlegungsstrategien gab es für diese Figur?'

AnwendenAnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeitEntscheidungsfähigkeit
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Aktivität 02

Projektbasiertes Lernen50 Min. · Partnerarbeit

Bastelaufgabe: Eigene Figuren bauen

Schülerinnen und Schüler schneiden Grundformen aus farbigem Papier aus, setzen sie zu einer neuen Figur zusammen und zeichnen sie auf. Dann zerlegen sie die Figur, berechnen Fläche und Umfang und präsentieren ihre Arbeit. Partner überprüfen die Rechnungen.

Beurteilen Sie die Effizienz verschiedener Zerlegungsstrategien für eine gegebene Figur.

ModerationstippFordern Sie die Schülerinnen und Schüler bei der Bastelaufgabe explizit auf, ihre Figur vorher auf Papier zu skizzieren und die Maße zu notieren, um Fehler früh zu erkennen.

Worauf zu achten istZeigen Sie eine L-förmige Figur an der Tafel. Bitten Sie die Schüler, auf einem Blatt Papier zwei verschiedene Möglichkeiten zu skizzieren, wie diese Figur in zwei Rechtecke zerlegt werden kann. Vergleichen Sie die Skizzen im Plenum.

AnwendenAnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeitEntscheidungsfähigkeit
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Aktivität 03

Projektbasiertes Lernen35 Min. · Partnerarbeit

Vergleichsrunde: Strategien bewerten

Teilen Sie Figuren aus und lassen Sie Paare zwei Zerlegungswege ausprobieren. Sie berechnen beide Male und vergleichen Effizienz hinsichtlich Rechenschritten und Genauigkeit. Im Plenum stimmen sie über die beste Strategie ab.

Konstruieren Sie eine eigene zusammengesetzte Figur und berechnen Sie deren Flächeninhalt und Umfang.

ModerationstippLassen Sie in der Vergleichsrunde die Schülergruppen ihre Strategien gegenseitig bewerten und geben Sie klare Kriterien (z.B. Übersichtlichkeit, Rechenweg) vor.

Worauf zu achten istStellen Sie die Frage: 'Warum ist es manchmal einfacher, den Flächeninhalt einer Figur zu berechnen, indem man eine Fläche hinzufügt oder abzieht, anstatt sie nur zu zerlegen?' Diskutieren Sie Beispiele, bei denen eine Figur durch Ergänzung zu einem Rechteck einfacher zu berechnen ist.

AnwendenAnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeitEntscheidungsfähigkeit
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Aktivität 04

Projektbasiertes Lernen40 Min. · Kleingruppen

Puzzle-Challenge: Flächenrekonstruktion

Verteilen Sie Puzzles aus zusammengesetzten Figuren. Gruppen rekonstruieren, zerlegen in Grundformen, berechnen Maße und rekonstruieren ein Flächenmodell in 3D mit Würfeln. Diskussion über Herausforderungen schließt ab.

Entwickeln Sie eine Strategie zur Zerlegung komplexer Figuren in einfache Grundformen.

ModerationstippHalten Sie bei der Puzzle-Challenge transparente Folien bereit, auf denen die Schülerinnen und Schüler ihre Rekonstruktion dokumentieren können.

Worauf zu achten istGeben Sie den Schülern eine Figur, die aus zwei Rechtecken besteht. Bitten Sie sie, den Umfang und den Flächeninhalt zu berechnen und ihre Rechenwege kurz zu notieren. Eine Frage könnte lauten: 'Welche zwei Zerlegungsstrategien gab es für diese Figur?'

AnwendenAnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeitEntscheidungsfähigkeit
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Vorlagen

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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Erfahrene Lehrkräfte beginnen mit einfachen Beispielen und steigern langsam den Schwierigkeitsgrad. Sie betonen, dass es nicht nur eine richtige Zerlegung gibt, sondern mehrere sinnvolle Wege. Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Strategien verbalisieren und mit anderen vergleichen. Vermeiden Sie reine Rechenübungen ohne geometrische Veranschaulichung.

Erfolgreiches Lernen zeigt sich darin, dass die Schülerinnen und Schüler komplexe Figuren sicher in bekannte Grundformen zerlegen, Umfang und Flächeninhalt korrekt berechnen und ihre Strategien klar begründen können. Sie erkennen auch, wann Subtraktion oder Addition von Flächen sinnvoll ist.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • During Stationenrotation: Watch for Schülerinnen und Schüler, die innere Trennlinien in den Umfang einbeziehen.

    Geben Sie jedem Kind ein Stück Schnur und lassen Sie es den Umfang der Figuren umranden, um zu zeigen, dass nur äußere Linien zählen. Die Station sollte eine klare Erklärungstafel mit Beispielen enthalten.

  • During Bastelaufgabe: Watch for Schülerinnen und Schüler, die überlappende Flächen doppelt zählen.

    Legen Sie transparente Folien mit bereits eingezeichneten Überlappungen bereit. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Flächeninhalte berechnen und die Überlappung markieren, die sie abziehen müssen.

  • During Puzzle-Challenge: Watch for Schülerinnen und Schüler, die annehmen, alle Dreiecke hätten die Hälfte der Grundfläche eines Rechtecks.

    Bieten Sie Geoboards oder elastische Dreiecke an, damit die Schülerinnen und Schüler Höhen und Basen variieren können. Anhand konkreter Beispiele zeigen sie, dass die Formel A = 0,5 * g * h individuell angewendet werden muss.


In dieser Übersicht verwendete Methoden