Vierfeldertafeln und bedingte Wahrscheinlichkeit
Die Schülerinnen und Schüler erstellen Vierfeldertafeln und berechnen bedingte Wahrscheinlichkeiten.
Leitfragen
- Erklären Sie, wie eine Vierfeldertafel die Beziehungen zwischen zwei Ereignissen darstellt.
- Analysieren Sie, wie eine Zusatzinformation die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses beeinflusst.
- Begründen Sie, warum die intuitive Einschätzung bedingter Wahrscheinlichkeiten oft fehlerhaft ist.
KMK Bildungsstandards
Über dieses Thema
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) nimmt als 'Hüter der Verfassung' eine einzigartige Stellung im politischen System Deutschlands ein. In der 11. Klasse analysieren die Schüler die Aufgaben und die Macht des Gerichts, das Gesetze des Parlaments für nichtig erklären kann. Sie setzen sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen der demokratischen Legitimation des Gesetzgebers und der Bindung an die Verfassung auseinander. Themen wie die Verfassungsbeschwerde, durch die jeder Bürger seine Grundrechte einklagen kann, stehen dabei im Mittelpunkt.
Die KMK-Standards fordern hier eine Institutionenanalyse und die Fähigkeit zur Verfassungsinterpretation. Die Schüler sollen beurteilen können, ob das Gericht zu politisch agiert oder ob es eine notwendige Korrekturinstanz ist. Durch die Analyse wegweisender Urteile (z.B. zum Klimaschutz oder zur Sterbehilfe) erkennen die Schüler, wie das BVerfG gesellschaftliche Debatten prägt. Aktive Methoden wie das Nachspielen von Beratungen oder das Verfassen eigener 'Voten' fördern das Verständnis für die juristische Argumentationsweise.
Ideen für aktives Lernen
Planspiel: Beratung im Senat
Schüler schlüpfen in die Rolle der Verfassungsrichter und beraten über eine aktuelle Verfassungsbeschwerde (z.B. zum Wahlrecht oder Datenschutz). Sie müssen ihre Entscheidung allein auf Basis des Grundgesetzes begründen und eine Mehrheit finden.
Museumsgang: Meilensteine der Rechtsprechung
Schülergruppen bereiten Plakate zu historischen Urteilen des BVerfG vor (z.B. Lüth-Urteil, Volkszählungsurteil). Sie erklären den Sachverhalt, die Entscheidung und die langfristige Bedeutung für die Demokratie.
Ich-Du-Wir (Denken-Austauschen-Vorstellen): Wer kontrolliert die Richter?
Die Schüler überlegen einzeln, wie die Macht von nicht gewählten Richtern legitimiert ist. Im Paar diskutieren sie das Auswahlverfahren durch den Bundestag und Bundesrat sowie die Bindung an die Verfassung als Kontrollmechanismen.
Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen
Häufige FehlvorstellungDas Bundesverfassungsgericht ist die 'Super-Revisionsinstanz' für jeden Prozess.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Das BVerfG prüft nur die Verletzung von spezifischem Verfassungsrecht, nicht ob ein Fachgericht das einfache Recht (z.B. BGB) richtig angewendet hat. Durch die Analyse von abgelehnten Beschwerden lernen Schüler die engen Grenzen der Zuständigkeit kennen.
Häufige FehlvorstellungDie Richter entscheiden nach ihrer politischen Parteizugehörigkeit.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Obwohl sie politisch gewählt werden, sind sie in ihrer Amtsführung unabhängig und oft kritisch gegenüber der Regierung, die sie gewählt hat. In Fallstudien sehen Schüler, dass Urteile oft quer zu parteipolitischen Linien verlaufen.
Vorgeschlagene Methoden
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Häufig gestellte Fragen
Wer kann eine Verfassungsbeschwerde einlegen?
Wie können Schüler die Arbeitsweise des BVerfG verstehen?
Warum wird das Gericht oft als 'Ersatzgesetzgeber' kritisiert?
Wie werden die Richter am Bundesverfassungsgericht gewählt?
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