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Biologie · Klasse 7

Ideen für aktives Lernen

Tierische Vielfalt und Systematik

Aktive Lernformen eignen sich hier besonders, weil die Systematik der Tiergruppen durch konkretes Handeln und visuelle Vergleiche nachhaltig verankert wird. Schülerinnen und Schüler erleben durch Sortieren, Zeichnen und Diskutieren, wie Merkmale systematisch zusammenhängen, statt sie nur auswendig zu lernen.

KMK BildungsstandardsKMK: Sekundarstufe I - SystemKMK: Sekundarstufe I - Erkenntnisgewinnung
30–50 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse4 Aktivitäten

Aktivität 01

Lern-Sammelkarten45 Min. · Kleingruppen

Sortierstationen: Tiergruppen einordnen

Richten Sie fünf Stationen mit Karten von Tieren ein: Wirbeltiere (Fisch, Vogel), Wirbellose (Insekt, Schnecke). Gruppen sortieren die Karten, notieren Merkmale und begründen ihre Entscheidung. Abschließend präsentieren sie eine Station.

Vergleichen Sie die grundlegenden Merkmale von Wirbeltieren und Wirbellosen.

ModerationstippErklären Sie vor der Sortierstation kurz die Kriterien für Wirbeltiere und Wirbellose, damit die Schüler zielgerichtet arbeiten.

Worauf zu achten istLegen Sie Bildkarten von verschiedenen Tieren (z.B. Fisch, Vogel, Insekt, Schnecke, Frosch) aus. Bitten Sie die Schüler, die Tiere in zwei Hauptgruppen (Wirbeltiere und Wirbellose) zu sortieren und jeweils zwei typische Merkmale für jede Gruppe zu nennen.

ErinnernVerstehenAnwendenErschaffenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 02

Lern-Sammelkarten30 Min. · Partnerarbeit

Paararbeit: Merkmalsmatrix erstellen

Paare erhalten Tierbilder und eine Tabelle mit Merkmalen wie Rückgrat, Gliedmaßen, Atmung. Sie füllen die Matrix aus und vergleichen Wirbeltiere mit Wirbellosen. Diskutieren Sie Unterschiede gemeinsam.

Erklären Sie die Bedeutung der Systematik für die Einordnung der Tierwelt.

ModerationstippStellen Sie bei der Merkmalsmatrix sicher, dass beide Partner gleichberechtigt ihre Beobachtungen einbringen und gemeinsam vergleichen.

Worauf zu achten istStellen Sie die Frage: 'Warum ist es wichtig, Tiere systematisch zu ordnen?' Lassen Sie die Schüler in Kleingruppen diskutieren und anschließend ihre wichtigsten Argumente (z.B. für Forschung, Naturschutz, Verständnis der Evolution) im Plenum vorstellen.

ErinnernVerstehenAnwendenErschaffenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 03

Lern-Sammelkarten50 Min. · Ganze Klasse

Whole Class: Systematikbaum zeichnen

Die Klasse baut gemeinsam einen Baum der Tiergruppen auf der Tafel auf, beginnend mit Wirbeltiere/Wirbellose. Jeder Schüler trägt ein Beispiel und Merkmale bei. Erklären Sie Verzweigungen.

Analysieren Sie die Vielfalt der Tierwelt anhand ausgewählter Beispiele.

ModerationstippZeichnen Sie beim Systematikbaum zunächst ein einfaches Beispiel an die Tafel, um Unsicherheiten bei der Verzweigung zu vermeiden.

Worauf zu achten istGeben Sie jedem Schüler ein Arbeitsblatt mit einem Bild eines unbekannten Tieres. Die Schüler sollen auf dem Arbeitsblatt drei Merkmale notieren, die ihnen bei der Einordnung des Tieres helfen würden, und angeben, ob sie es eher zu den Wirbeltieren oder Wirbellosen zählen würden und warum.

ErinnernVerstehenAnwendenErschaffenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 04

Lern-Sammelkarten35 Min. · Einzelarbeit

Individual: Tierdetektiv-Kartei

Jeder Schüler erstellt Karten mit einem Tier, Merkmalen und Einordnung. Tauschen Sie Karten und ordnen Sie ein. Bewerten Sie gegenseitig die Richtigkeit.

Vergleichen Sie die grundlegenden Merkmale von Wirbeltieren und Wirbellosen.

ModerationstippLegen Sie bei der Tierdetektiv-Kartei pro Station nur 3-4 Tiere aus, um Überforderung zu verhindern.

Worauf zu achten istLegen Sie Bildkarten von verschiedenen Tieren (z.B. Fisch, Vogel, Insekt, Schnecke, Frosch) aus. Bitten Sie die Schüler, die Tiere in zwei Hauptgruppen (Wirbeltiere und Wirbellose) zu sortieren und jeweils zwei typische Merkmale für jede Gruppe zu nennen.

ErinnernVerstehenAnwendenErschaffenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Vorlagen

Vorlagen, die zu diesen Biologie-Aktivitäten passen

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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Dieses Thema lebt von der Kombination aus Anschaulichkeit und logischem Denken. Vermeiden Sie reine Merkmalslisten, da sie die Systematik als starres System vermitteln. Stattdessen fördern Sie die Einsicht, dass Einteilungen auf messbaren Kriterien beruhen. Praxisnahe Vergleiche und der Bau von Merkmalsbäumen helfen, die wissenschaftliche Methode zu verstehen.

Erfolgreiches Lernen zeigt sich, wenn Schülerinnen und Schüler Tiergruppen anhand klarer Merkmale unterscheiden und die Systematik als logische Ordnung erkennen. Sie sollen nicht nur Gruppen benennen, sondern auch Verbindungen zwischen den Gruppen herstellen können.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • During Sortierstationen, watch for the claim that all Wirbellose are Insekten.

    Nutzen Sie die Sortierstation mit Bildern von Spinnen, Schnecken und Würmern, um gezielt nachzufragen, warum einige Tiere nicht zu den Insekten passen. Lassen Sie die Schüler ihre Zuordnung begründen und korrigieren.

  • During Paararbeit Merkmalsmatrix erstellen, watch for the assumption that Wirbeltiere sind immer größer als Wirbellose.

    Fragen Sie in der Paararbeit nach Beispielen für große Wirbellose wie Tintenfische oder Krebse. Lassen Sie die Schüler die Größenangaben in der Matrix ergänzen, um das Vorurteil direkt zu widerlegen.

  • During Whole Class Systematikbaum zeichnen, watch for the idea that Systematik ist willkürlich.

    Nutzen Sie den Systematikbaum, um gemeinsam zu überprüfen, ob Merkmale logisch verzweigen. Zeigen Sie, wie jede Verzweigung auf einem konkreten Merkmal beruht, und lassen Sie Schüler fehlende Merkmale ergänzen.


In dieser Übersicht verwendete Methoden