Aktivität 01
Experiment: Phototropismus mit Auxin
Schülerinnen und Schüler beobachten Keimlinge unter einseitiger Beleuchtung und testen Auxin-Effekte mit Coleoptilen. Sie messen Wachstumsrichtungen und diskutieren Mechanismen. Material: Haferkeimlinge, Lichtquelle.
Erklären Sie die Wirkungsweise von Auxinen und Gibberellinen auf das Pflanzenwachstum.
ModerationstippLegen Sie beim Phototropismus-Experiment Wert auf präzise Lichtrichtung und Messung der Krümmungswinkel nach 48 Stunden.
Worauf zu achten istGeben Sie jedem Schüler ein Kärtchen mit dem Namen eines Pflanzenhormons (Auxin, Gibberellin, Ethylen). Bitten Sie die Schüler, eine Hauptfunktion des Hormons und eine konkrete Beobachtung aus der Pflanzenwelt zu notieren, die damit zusammenhängt.
AnalysierenBewertenErschaffenEntscheidungsfähigkeitSelbststeuerung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen→· · ·
Aktivität 02
Beobachtung: Fruchtreifung durch Ethylen
In Gruppen reifen Bananen oder Äpfel unter Ethylen-Exposition. Die Lernenden protokollieren Farb- und Geruchsveränderungen und vergleichen mit Kontrollproben. Abschluss: Erklärung der Rolle bei Reifung.
Analysieren Sie die Rolle von Ethylen bei der Fruchtreifung.
Worauf zu achten istStellen Sie die Frage: 'Wie könnten Landwirte das Wissen über Pflanzenhormone nutzen, um Ernteerträge zu steigern oder Verluste zu minimieren?' Lassen Sie die Schüler in Kleingruppen diskutieren und die wichtigsten Ideen im Plenum vorstellen.
AnalysierenBewertenErschaffenEntscheidungsfähigkeitSelbststeuerung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen→· · ·
Aktivität 03
Modell: Gibberelline und Streckung
Schülerinnen und Schüler bauen Modelle zur Zellstreckung mit Gibberellinen und testen an Zwergpflanzen. Sie skizzieren Prozesse und bewerten Anpassungsvorteile. Einfache Materialien wie Karton und Farben.
Bewerten Sie die Bedeutung von Pflanzenhormonen für die Anpassung an Umweltbedingungen.
Worauf zu achten istZeigen Sie Bilder von Pflanzen, die typische Reaktionen zeigen (z.B. gekrümmter Spross zum Licht, reife Frucht, Keimling). Lassen Sie die Schüler das verantwortliche Hormon und den Prozess benennen und kurz erklären, warum dieses Hormon wichtig ist.
AnalysierenBewertenErschaffenEntscheidungsfähigkeitSelbststeuerung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen→· · ·
Aktivität 04
Fishbowl-Diskussion: Hormonelle Anpassungen
Ganze Klasse diskutiert Fallbeispiele wie Trockenstress und Hormone. Jede Gruppe präsentiert eine Anpassung und bewertet ihre Bedeutung.
Erklären Sie die Wirkungsweise von Auxinen und Gibberellinen auf das Pflanzenwachstum.
Worauf zu achten istGeben Sie jedem Schüler ein Kärtchen mit dem Namen eines Pflanzenhormons (Auxin, Gibberellin, Ethylen). Bitten Sie die Schüler, eine Hauptfunktion des Hormons und eine konkrete Beobachtung aus der Pflanzenwelt zu notieren, die damit zusammenhängt.
AnalysierenBewertenSozialbewusstseinSelbstwahrnehmung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen→Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit
Lehrkräfte sollten die Hormonwirkungen durch Alltagsbezug verständlich machen, etwa durch den Vergleich von Ethylen mit Äpfeln, die in einer Tüte schneller reifen. Vermeiden Sie zu frühe Komplexität wie die hormonelle Vernetzung. Strukturierte Beobachtungsbögen mit Fokusfragen helfen, dass Schüler nicht zwischen Reiz und Hormonwirkung verlieren.
Erfolgreiches Lernen zeigt sich darin, dass Schülerinnen und Schüler die Hormonwirkungen in Experimenten vorhersagen, Beobachtungen mit Hormonfunktionen verknüpfen und Wachstumsphänomene erklären können. Sie nutzen Fachbegriffe präzise und argumentieren mit konkreten Beispielen aus den Versuchen.
Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen
Während des Experiments Phototropismus mit Auxin, könnte die Annahme entstehen, dass Auxine direkt auf Organe wie Blätter wirken.
Lenken Sie die Aufmerksamkeit auf die Zellebene: Zeigen Sie den Schülern Mikroskopaufnahmen von Auxin-konzentrierten Zonen und erklären Sie, wie Auxin durch Gewebe diffundiert, um das Wachstum zu steuern.
Während der Beobachtung Fruchtreifung durch Ethylen, könnte die Annahme entstehen, dass Ethylen nur Wachstum fördert.
Nutzen Sie die reifenden Früchte im Experiment: Fordern Sie die Schüler auf, den Unterschied zwischen Wachstum und Reifung zu dokumentieren und herauszustellen, dass Ethylen die Fruchtreifung einleitet, aber das Stängelwachstum hemmt.
Während der Diskussion hormonelle Anpassungen, könnte die Annahme entstehen, dass Pflanzenhormone nur auf Licht reagieren.
Verwenden Sie die Beobachtungen aus allen Experimenten: Lassen Sie die Schüler die Rolle von Ethylen bei Stressreaktionen und Gibberellinen bei Keimung unter Schwerkrafteinfluss diskutieren und mit Beispielen belegen.
In dieser Übersicht verwendete Methoden