Automatisierung und Robotik sind die Fortführung der Mechanisierung im digitalen Zeitalter. In diesem Bereich lernen Schüler, wie Maschinen durch Sensoren und Steuerungssoftware eigenständige Entscheidungen treffen und komplexe Aufgaben übernehmen. Es geht nicht mehr nur um Kraft, sondern um Präzision und Flexibilität in der Produktion. Die Schüler untersuchen den Aufbau von Industrierobotern und deren Einsatzgebiete von der Montage bis zur Logistik.
KMK BildungsstandardsLehrplanPLUS Bayern Technik 8: Arbeit und ProduktionKernlehrplan NRW GL 8: Technologischer Wandel
Schüler suchen in Kleingruppen nach Beispielen für Automatisierung in ihrer Umgebung (Supermarktkasse, Saugroboter, Parkhaus). Sie kategorisieren diese nach Sensoren, Verarbeitung und Aktoren.
Wie übernehmen Roboter menschliche Arbeitsschritte?
Ein Schüler spielt den 'Roboter' und muss eine Aufgabe (z.B. einen Becher stapeln) nur nach exakten, vorher geschriebenen Befehlen eines Partners ausführen. Dies verdeutlicht die Komplexität der Programmierung.
Welche Berufe sind durch Automatisierung gefährdet?
Die Klasse debattiert über den Einsatz von Pflegerobotern. Eine Seite vertritt die Entlastung des Personals, die andere die ethischen Bedenken bezüglich menschlicher Nähe.
Welche neuen Berufsfelder entstehen durch die Robotik?
Industrieroboter führen meist starr programmierte Befehle aus. Schüler lernen durch einfache Programmierübungen, dass ein Roboter nur so gut ist wie sein Algorithmus und seine Sensordaten.
Automatisierung führt zwangsläufig zu Massenarbeitslosigkeit.
Historisch gesehen haben neue Technologien oft neue, höherqualifizierte Berufe geschaffen. Im Unterricht hilft eine Analyse von Berufsbildern im Wandel, diese Angst zu versachlichen.