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Kunst · Klasse 5

Ideen für aktives Lernen

Hell-Dunkel-Kontraste in der Zeichnung

Aktives Zeichnen fördert das Verständnis für Hell-Dunkel-Kontraste, da Schülerinnen und Schüler Lichtquellen direkt erleben und ihre Wirkung selbst gestalten. Durch praktische Übungen wie Schraffurtechniken und Schattenwurf entwickeln sie ein feines Gespür für Tonwerte und Volumen, was rein theoretische Erklärungen nicht leisten können.

KMK BildungsstandardsKMK-BS-BK-P-1.2KMK-BS-BK-V-1.4
20–35 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse4 Aktivitäten

Aktivität 01

Lernen an Stationen20 Min. · Einzelarbeit

Individuell: Schraffurübung

Jede Schülerin und jeder Schüler zeichnet ein Kugelmodell mit verschiedenen Schraffurarten. Sie achten auf Tonwerte von Hell bis Dunkel. Am Ende vergleichen sie die Ergebnisse.

Analysieren Sie, wie unterschiedliche Schraffurtechniken Volumen und Tiefe erzeugen.

ModerationstippStellen Sie während der Schraffurübung sicher, dass die Schülerinnen und Schüler verschiedene Bleistifthärten ausprobieren, um feine Tonabstufungen zu üben.

Worauf zu achten istDie Schülerinnen und Schüler erhalten ein Blatt mit drei leeren Quadraten. Sie sollen in jedem Quadrat eine andere Schraffurtechnik anwenden, um drei verschiedene Tonwerte (hell, mittel, dunkel) darzustellen. Auf der Rückseite notieren sie kurz, welche Technik sie für welchen Tonwert verwendet haben und warum.

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 02

Lernen an Stationen25 Min. · Partnerarbeit

Paare: Schattenwurf üben

In Paaren zeichnen die Kinder ein Objekt mit künstlichem Licht. Sie besprechen, wie der Schattenwurf die Form betont. Gemeinsam korrigieren sie gegenseitig.

Erklären Sie, wie der Einsatz von Hell-Dunkel-Kontrasten die Dramatik eines Bildes steigert.

ModerationstippBeobachten Sie beim Schattenwurf in Paaren, ob die Schülerinnen und Schüler die Lichtquelle klar markieren und den Schattenwurf korrekt auf die Form übertragen.

Worauf zu achten istZeigen Sie den Schülerinnen und Schülern zwei Zeichnungen desselben einfachen Objekts (z.B. eine Kugel), eine mit starkem Hell-Dunkel-Kontrast und eine mit geringem Kontrast. Fragen Sie: 'Welches Objekt wirkt plastischer und warum? Welche Wirkung erzielt der starke Schattenwurf in der ersten Zeichnung? Wie könnten wir die Dramatik in der zweiten Zeichnung erhöhen?'

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 03

Lernen an Stationen30 Min. · Kleingruppen

Kleine Gruppen: Kontrastvergleich

Gruppen zeichnen dasselbe Motiv einmal mit starkem und einmal mit schwachem Kontrast. Sie diskutieren die dramatische Wirkung. Präsentation der Ergebnisse.

Vergleichen Sie die Wirkung eines Objekts mit starkem Schattenwurf und einem ohne.

ModerationstippAchten Sie beim Kontrastvergleich in Kleingruppen darauf, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Beobachtungen konkret benennen und mit Fachbegriffen wie 'Plastizität' oder 'Dramatik' beschreiben.

Worauf zu achten istGeben Sie jeder Schülerin und jedem Schüler ein kleines Arbeitsblatt mit einer einfachen geometrischen Form (z.B. Würfel). Bitten Sie sie, eine Lichtquelle auf dem Arbeitsblatt zu markieren und anschließend den Schattenwurf auf der Form mit Schraffurtechniken darzustellen. Überprüfen Sie die korrekte Anwendung der Schraffur zur Darstellung des Schattens.

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 04

Lernen an Stationen35 Min. · Ganze Klasse

Ganzer Unterricht: Lichtexperiment

Der Unterricht beobachtet Lampenlichter auf Objekten und zeichnet kollektiv. Alle teilen Beobachtungen. Dies schult das gemeinsame Sehen.

Analysieren Sie, wie unterschiedliche Schraffurtechniken Volumen und Tiefe erzeugen.

ModerationstippNutzen Sie das Lichtexperiment im Plenum, um gemeinsam zu besprechen, wie unterschiedliche Lichtquellen den Schattenwurf beeinflussen.

Worauf zu achten istDie Schülerinnen und Schüler erhalten ein Blatt mit drei leeren Quadraten. Sie sollen in jedem Quadrat eine andere Schraffurtechnik anwenden, um drei verschiedene Tonwerte (hell, mittel, dunkel) darzustellen. Auf der Rückseite notieren sie kurz, welche Technik sie für welchen Tonwert verwendet haben und warum.

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Erfahrene Lehrkräfte beginnen mit einfachen geometrischen Formen, um die Grundlagen von Licht und Schatten zu vermitteln, bevor sie zu komplexeren Objekten übergehen. Sie betonen, dass Hell-Dunkel-Kontraste nicht nur die Form, sondern auch die Stimmung eines Bildes prägen. Vermeiden Sie es, zu schnell fertige Lösungen vorzugeben, sondern lassen Sie die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Entdeckungen machen und korrigieren Sie behutsam durch gezielte Fragen.

Erfolgreiches Lernen zeigt sich darin, dass Schülerinnen und Schüler Kontraste gezielt einsetzen, um Form und Tiefe darzustellen. Sie erkennen die emotionale Wirkung von Hell-Dunkel und können Schraffurtechniken bewusst anwenden, um Lichtquellen und Schatten realistisch zu gestalten.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Während der Schraffurübung gehen manche Schülerinnen und Schüler davon aus, dass Schatten immer tiefschwarz sein müssen.

    Leiten Sie die Schülerinnen und Schüler an, in ihrer Übung feine Graustufen zu verwenden und Reflexlichter zu setzen, um Volumen zu schaffen. Zeigen Sie an Beispielen, wie Reflexe die Form plastischer wirken lassen.

  • Während der Schraffurübung halten einige Schülerinnen und Schüler Schraffur für eine Technik, die nur Anfänger nutzen.

    Fordern Sie die Schülerinnen und Schüler auf, mit verschiedenen Schraffurtechniken (parallel, gekreuzt, kreisförmig) zu experimentieren und zu beschreiben, wie jede Technik unterschiedliche Tonwerte erzeugt. Verdeutlichen Sie, dass Schraffur eine professionelle Methode ist, um Tiefe darzustellen.

  • Während des Kontrastvergleichs in Kleingruppen nehmen einige Schülerinnen und Schüler an, dass Hell-Dunkel-Kontraste nur die Form, nicht aber die Wirkung eines Bildes beeinflussen.

    Fordern Sie die Schülerinnen und Schüler auf, die emotionale Wirkung der beiden Zeichnungen zu vergleichen und zu beschreiben, wie starke Kontraste zum Beispiel Dramatik oder Ruhe erzeugen können.


In dieser Übersicht verwendete Methoden