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Kunst · Klasse 2

Ideen für aktives Lernen

Warme und kalte Farben erkennen

Aktives Lernen funktioniert hier besonders gut, weil Kinder Farben in der Umwelt sofort erkennen und benennen können. Durch praktische Sortier- und Gestaltungsaufgaben wird die abstrakte Farbtheorie greifbar und bleibt besser im Gedächtnis.

KMK BildungsstandardsKMK: Grundschule - Farbwirkung
20–30 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse4 Aktivitäten

Aktivität 01

Lernen an Stationen20 Min. · Partnerarbeit

Paararbeit: Farbkarten sortieren

Die Schüler erhalten Farbkarten und sortieren sie in warme und kalte Gruppen. Sie besprechen, welche Gefühle die Farben wecken. Abschließend malen sie ein Gefühl mit der passenden Farbe.

Differentiere zwischen warmen und kalten Farben anhand von Beispielen.

ModerationstippLegen Sie bei der Paararbeit mit den Farbkarten vorher klare Sortierkriterien fest, z.B. 'Welche Farben machen dich warm oder kalt?' und halten Sie diese als Frage an der Tafel fest.

Worauf zu achten istGeben Sie jedem Kind eine Karte mit verschiedenen Farbfeldern. Die Schüler sollen die warmen Farben einkreisen und die kalten Farben mit einem blauen Stift markieren. Auf der Rückseite notieren sie, welche Stimmung sie mit ihren gewählten Farben verbinden.

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 02

Lernen an Stationen25 Min. · Ganze Klasse

Klassenaktion: Farbfeeling

Zeigen Sie Bilder mit warmen oder kalten Farben. Die Klasse bewegt sich entsprechend: schnell für warm, langsam für kalt. Danach zeichnen sie eigene Stimmungsfarben.

Erkläre, wie warme und kalte Farben unterschiedliche Stimmungen erzeugen.

ModerationstippFragen Sie bei der Klassenaktion 'Farbfeeling' gezielt nach Gefühlen wie 'frisch', 'energiegeladen' oder 'ruhig', um die Stimmungszuordnung zu vertiefen.

Worauf zu achten istZeigen Sie zwei Bilder: eines, das hauptsächlich warme Farben verwendet, und eines, das hauptsächlich kalte Farben nutzt. Fragen Sie die Kinder: 'Welches Bild fühlt sich für euch wärmer an und warum? Welches Bild wirkt kühler und warum? Welche Geschichte könnte zu jedem Bild passen?'

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 03

Lernen an Stationen30 Min. · Einzelarbeit

Individuelle Malaufgabe

Jedes Kind malt ein Bild nur mit warmen Farben, z. B. einen Sonnenuntergang. Es erklärt die gewählte Stimmung.

Gestalte ein Bild, das ausschließlich warme oder kalte Farben verwendet.

ModerationstippGeben Sie bei der individuellen Malaufgabe konkrete Vorgaben, z.B. 'Male ein Bild, das nur warme Farben verwendet, und erkläre, warum es deine Schule warm aussehen lässt.'

Worauf zu achten istLegen Sie bunte Alltagsgegenstände (z.B. Spielzeug, Obst, Stoffreste) auf einen Tisch. Bitten Sie die Kinder, jeweils einen Gegenstand auszuwählen und zu begründen, ob er mit warmen oder kalten Farben assoziiert wird und warum.

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 04

Lernen an Stationen25 Min. · Kleingruppen

Gruppenexperiment: Farbmischung

In Gruppen mischen die Schüler Temperafarben und testen deren Wirkung auf Papier. Sie vergleichen Ergebnisse.

Differentiere zwischen warmen und kalten Farben anhand von Beispielen.

ModerationstippZeigen Sie beim Gruppenexperiment Farbmischung mit Beispielen aus der Natur, z.B. wie Blau und Gelb im Meer zu Türkis werden.

Worauf zu achten istGeben Sie jedem Kind eine Karte mit verschiedenen Farbfeldern. Die Schüler sollen die warmen Farben einkreisen und die kalten Farben mit einem blauen Stift markieren. Auf der Rückseite notieren sie, welche Stimmung sie mit ihren gewählten Farben verbinden.

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Starten Sie mit konkreten Alltagsbeispielen und lassen Sie die Kinder zunächst frei assoziieren. Vermeiden Sie zu frühe theoretische Erklärungen, sondern nutzen Sie die Aktivitäten, um die Farbwirkung erfahrbar zu machen. Wichtig ist, dass die Kinder selbst Zusammenhänge zwischen Farben und Gefühlen herstellen, bevor Sie die Begriffe 'warm' und 'kalt' einführen. Forschung zeigt, dass emotionale Verknüpfungen das Lernen nachhaltiger machen.

Am Ende können die Kinder warme und kalte Farben sicher unterscheiden und erklären, welche Stimmung sie mit den jeweiligen Farbfamilien verbinden. Ihre Bilder und Begründungen zeigen, dass sie die Wirkung von Farben auf ihre Umgebung anwenden können.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Während der Paararbeit 'Farbkarten sortieren' könnte ein Kind behaupten, dass dunkles Rot nicht warm sei.

    Zeigen Sie auf die Farbkarte mit dunklem Rot und fragen Sie: 'Fühlt sich diese Farbe trotzdem energiegeladen an? Warum?' und lassen Sie das Kind seine Wahl mit Beispielen begründen.

  • Während der Klassenaktion 'Farbfeeling' könnte ein Kind sagen, dass kalte Farben immer traurig machen.

    Fragen Sie nach Gegenbeispielen wie einem blauen Himmel oder einem türkisen Meer und lassen Sie die Gruppe diskutieren, welche Gefühle diese Farben auslösen.

  • Während der individuellen Malaufgabe könnte ein Kind behaupten, die Zuordnung von warmen und kalten Farben sei reine Meinung.

    Zeigen Sie auf die Farbtheorie-Tafel und verweisen Sie auf Beispiele aus der Natur oder Kunst, um zu zeigen, dass die Zuordnung auf Konventionen basiert.


In dieser Übersicht verwendete Methoden