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Kunst · Klasse 2

Ideen für aktives Lernen

Schattenfiguren in Bewegung

Aktives Lernen eignet sich besonders gut für dieses Thema, weil die Schülerinnen und Schüler physikalische Phänomene durch eigenes Handeln begreifen. Schatten werden greifbar, wenn sie nicht nur erklärt, sondern selbst erzeugt und verändert werden. Die Kombination aus Gestalten, Experimentieren und Inszenieren fördert sowohl kognitive als auch motorische Lernprozesse.

KMK BildungsstandardsKMK: Grundschule - MedienkunstKMK: Grundschule - Licht und Schatten
20–50 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse4 Aktivitäten

Aktivität 01

Nummerierte Köpfe zusammen30 Min. · Partnerarbeit

Paarbeit: Silhouetten gestalten

Paare schneiden Silhouetten von Tieren oder Menschen aus schwarzem Karton aus. Sie testen die Figuren vor einer Lampe an der Wand und notieren, wie Abstand die Größe verändert. Abschließend kleben sie Stöckchen als Griffe an.

Warum wirkt ein Schatten manchmal riesig und manchmal winzig?

ModerationstippBeobachten Sie während der Paarbeit zur Silhouettengestaltung, wie die Kinder Materialien auswählen und zusammenfügen, um klare Konturen zu schaffen.

Worauf zu achten istDie Schüler erhalten eine Karte mit der Frage: 'Beschreibe mit eigenen Worten, wie du eine Papierfigur so bewegen würdest, dass sie rennt.' Sammeln Sie die Karten und prüfen Sie auf klare Beschreibungen von schnellen, kurzen Bewegungen.

ErinnernVerstehenAnwendenBeziehungsfähigkeitSelbststeuerung
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Aktivität 02

Nummerierte Köpfe zusammen45 Min. · Kleingruppen

Stationenrotation: Schattenexperimente

Richten Sie vier Stationen ein: Vergrößerung (Figur nah und fern zur Lampe), Verkleinerung (Figur fern von der Wand), Bewegungen (Wellen und Hüpfer) und Farbeffekte (bunte Folien). Gruppen rotieren alle 10 Minuten und zeichnen Beobachtungen.

Wie müssen wir eine Figur bewegen, damit sie lebendig erscheint?

ModerationstippStellen Sie bei der Stationenrotation sicher, dass jedes Kind mindestens dreimal experimentiert, bevor es Ergebnisse dokumentiert.

Worauf zu achten istStellen Sie eine Taschenlampe und verschiedene ausgeschnittene Formen bereit. Bitten Sie die Schüler, die Formen näher an die Lichtquelle zu halten und dann weiter weg. Fragen Sie: 'Was passiert mit der Größe des Schattens, wenn sich die Form der Lampe nähert oder entfernt? Warum?'

ErinnernVerstehenAnwendenBeziehungsfähigkeitSelbststeuerung
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Aktivität 03

Nummerierte Köpfe zusammen50 Min. · Ganze Klasse

Ganzer-Klasse-Inszenierung: Schattentheater

Die Klasse plant gemeinsam eine kurze Geschichte mit Silhouetten. Zwei Schüler pro Szene führen vor einem hellen Tuch auf, die anderen beobachten und geben Feedback. Abschluss: Gemeinsame Aufführung mit Publikum.

Welche Rolle spielt das Licht für die Spannung in einer Szene?

ModerationstippLeiten Sie die Inszenierung des Schattentheaters mit klaren Vorgaben zu Rhythmus und Tempo an, um Überforderung zu vermeiden.

Worauf zu achten istNachdem die Schüler ein kurzes Schattenspiel aufgeführt haben, leiten Sie eine Reflexion an: 'Welche Lichtquelle hat ihr verwendet und warum? Wie hat die Position der Lampe die Stimmung eurer Szene beeinflusst? Was war die größte Herausforderung bei der Bewegung eurer Figuren?'

ErinnernVerstehenAnwendenBeziehungsfähigkeitSelbststeuerung
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Aktivität 04

Nummerierte Köpfe zusammen20 Min. · Einzelarbeit

Individuelle Beobachtung: Eigener Schatten

Jeder Schüler beobachtet seinen Schatten bei Sonne oder Lampe draußen oder drinnen. Er zeichnet Veränderungen bei Bewegung und Abstand auf und vergleicht mit Partner.

Warum wirkt ein Schatten manchmal riesig und manchmal winzig?

Worauf zu achten istDie Schüler erhalten eine Karte mit der Frage: 'Beschreibe mit eigenen Worten, wie du eine Papierfigur so bewegen würdest, dass sie rennt.' Sammeln Sie die Karten und prüfen Sie auf klare Beschreibungen von schnellen, kurzen Bewegungen.

ErinnernVerstehenAnwendenBeziehungsfähigkeitSelbststeuerung
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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Starten Sie mit alltagsnahen Beobachtungen, um Neugier zu wecken, bevor Sie ins Experimentieren einsteigen. Vermeiden Sie zu frühe Erklärungen, sondern lassen Sie die Schülerinnen und Schüler selbst Entdeckungen machen. Kombinieren Sie Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, um verschiedene Zugänge zu ermöglichen. Nutzen Sie gezieltes Feedback, um Fehlvorstellungen direkt aufzugreifen und umzuformen.

Erfolgreiches Lernen zeigt sich darin, dass die Schülerinnen und Schüler Lichtquellen gezielt nutzen, um Schatten zu verändern und Figuren lebendig wirken zu lassen. Sie können erklären, warum Schatten größer oder kleiner werden und wie Bewegung Spannung erzeugt. Die Kinder arbeiten kooperativ und reflektieren ihre Beobachtungen in eigenen Worten.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Während der Stationenrotation zur Schattengröße beobachten Sie, ob Schüler annehmen, dass Schatten immer gleich groß wie das Objekt sind.

    Fordern Sie die Kinder auf, die Lampe und die Figur systematisch zu bewegen und gemeinsam zu dokumentieren, wie sich die Schattengröße verändert. Nutzen Sie die Protokollbögen, um die Ergebnisse zu vergleichen und die Projektionsregel gemeinsam zu formulieren.

  • Während der Stationenrotation mit und ohne Lampe achten Sie auf Äußerungen, die Schatten als unabhängig vom Licht beschreiben.

    Lassen Sie die Kinder die Station mit abgedeckter Lampe oder komplett abgedunkeltem Raum testen. Stellen Sie gezielte Fragen wie 'Was siehst du jetzt?' und 'Warum ist es dunkel?' um die Abhängigkeit des Schattens vom Licht zu verdeutlichen.

  • Während der Inszenierung des Schattentheaters beobachten Sie, ob Schüler bewegte Schatten als statisch wahrnehmen.

    Geben Sie den Kindern klare Vorgaben für die Bewegung der Figuren, z.B. 'Probiere aus, wie du eine Figur langsam laufen lässt'. Nutzen Sie die Peer-Feedback-Runde, um zu besprechen, welche Bewegungen besonders lebendig wirken und warum.


In dieser Übersicht verwendete Methoden