Ethik der Künstlichen Intelligenz
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren über ethische Fragen im Zusammenhang mit KI, wie Bias, Diskriminierung und Verantwortung.
Leitfragen
- Wer trägt die Verantwortung, wenn eine KI eine Fehlentscheidung trifft?
- Wie können Vorurteile in Trainingsdaten zu diskriminierenden Algorithmen führen?
- Beurteilen Sie die Notwendigkeit von Transparenz und Erklärbarkeit in KI-Systemen.
KMK Bildungsstandards
Über dieses Thema
Die Zukunft der Demokratie hängt von der Beteiligung der nächsten Generation ab. In dieser Einheit untersuchen die Schülerschaft neue Formen der politischen Partizipation: von digitalen Petitionen und sozialen Bewegungen bis hin zu Bürgerräten. Die KMK-Standards zur Handlungskompetenz fordern hier die Befähigung, eigene Interessen in den politischen Prozess einzubringen.
Schüler reflektieren die Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Teilhabe. Sie diskutieren, ob das Wahlalter gesenkt werden sollte und wie zivilgesellschaftliches Engagement die parlamentarische Arbeit ergänzen kann. Das Thema ist ein Appell an die Selbstwirksamkeit der Lernenden. Durch das Planen eigener kleiner Kampagnen oder Projekte erfahren sie, dass Politik nicht nur 'da oben' stattfindet, sondern gestaltbar ist.
Ideen für aktives Lernen
Forschungskreis: Kampagnen-Design
Schüler entwerfen in Kleingruppen eine Strategie für ein lokales Anliegen (z.B. Radwegeausbau). Sie wählen Kanäle, formulieren Botschaften und identifizieren Adressaten.
Debatte: Wahlrecht ab 16?
Die Klasse debattiert über die Absenkung des Wahlalters auf Bundesebene. Argumente zu politischer Reife und Generationengerechtigkeit stehen im Mittelpunkt.
Stationenrotation: Digitale Partizipation
An Stationen testen Schüler verschiedene Tools (z.B. Abgeordnetenwatch, Online-Petitionen) und bewerten deren Nutzen für die demokratische Kontrolle.
Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen
Häufige FehlvorstellungPolitik findet nur alle vier Jahre bei der Wahl statt.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Partizipation ist ein kontinuierlicher Prozess durch Verbände, Demos oder direkte Bürgerbeteiligung. Das Erstellen einer 'Partizipations-Landkarte' zeigt Schülern die Vielfalt ihrer Möglichkeiten.
Häufige FehlvorstellungEin einzelner Bürger kann sowieso nichts verändern.
Was Sie stattdessen lehren sollten
Erfolgreiche Beispiele von Bürgerinitiativen widerlegen dies. Die Analyse von Best-Practice-Beispielen stärkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit.
Vorgeschlagene Methoden
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Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen direkter und repräsentativer Demokratie?
Wie funktionieren Bürgerräte?
Was bedeutet 'Slacktivism'?
Wie fördert handlungsorientierter Unterricht die politische Teilhabe?
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