Aktivität 01
Modellbau: SCNT-Prozess
Schüler bauen mit Ton, Luftballons und Stäbchen ein Modell der Kernübertragung: Eizelle modellieren, Kern einsetzen, Teilung simulieren. Gruppen erklären Schritte und Herausforderungen. Präsentation in der Runde.
Erklären Sie den Prozess des reproduktiven Klonens und seine technischen Herausforderungen.
ModerationstippLassen Sie die Schülerinnen und Schüler beim Modellbau des SCNT-Prozesses Schritt für Schritt vorgehen und jeden Schritt laut kommentieren, um ihr Verständnis zu vertiefen.
Worauf zu achten istTeilen Sie die Klasse in zwei Gruppen. Eine Gruppe argumentiert für die ethische Zulässigkeit des therapeutischen Klonens zur Krankheitsbekämpfung, die andere gegen das Klonen von Menschen aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Menschenwürde. Jede Gruppe präsentiert ihre Hauptargumente und antwortet auf Fragen der Gegenseite.
AnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungEntscheidungsfähigkeit
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Aktivität 02
Rollenspiel: Ethikkomitee
Gruppen übernehmen Rollen wie Wissenschaftler, Ethiker, Patient. Sie diskutieren einen Klonfall, wägen Argumente ab und fassen Beschluss zusammen. Jede Gruppe referiert 5 Minuten.
Vergleichen Sie das reproduktive Klonen mit dem therapeutischen Klonen und deren Ziele.
ModerationstippIm Ethik-Rollenspiel geben Sie klare Rollenbeschreibungen vor, damit die Debatte strukturiert verläuft und alle Perspektiven berücksichtigt werden.
Worauf zu achten istGeben Sie den Schülerinnen und Schülern eine Tabelle mit zwei Spalten: 'Reproduktives Klonen' und 'Therapeutisches Klonen'. Bitten Sie sie, jeweils zwei Hauptunterschiede in Bezug auf Zielsetzung und Ergebnis aufzulisten.
AnwendenAnalysierenBewertenSozialbewusstseinSelbstwahrnehmung
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Aktivität 03
Vergleichstabelle: Klonarten
Paare erstellen Tabellen zu Zielen, Methoden und Risiken von reproduktivem und therapeutischem Klonen. Ergänzen mit Zeitungsartikeln. Gemeinsame Plakatvorstellung.
Bewerten Sie die ethischen Argumente gegen das Klonen von Menschen.
ModerationstippBei der Vergleichstabelle achten Sie darauf, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur Unterschiede auflisten, sondern auch Begründungen für ihre Einträge liefern.
Worauf zu achten istBitten Sie die Schülerinnen und Schüler, auf einem Zettel zu notieren: 1. Eine technische Herausforderung beim Klonen, die sie gelernt haben. 2. Eine ethische Frage, die sie persönlich am meisten beschäftigt.
AnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungEntscheidungsfähigkeit
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Aktivität 04
Fallstudien-Analyse
Verteilen Sie Karten mit Fällen wie Dolly oder Stammzelltherapie. Individuen notieren Vor- und Nachteile, diskutieren dann paarweise und teilen Ergebnisse.
Erklären Sie den Prozess des reproduktiven Klonens und seine technischen Herausforderungen.
Worauf zu achten istTeilen Sie die Klasse in zwei Gruppen. Eine Gruppe argumentiert für die ethische Zulässigkeit des therapeutischen Klonens zur Krankheitsbekämpfung, die andere gegen das Klonen von Menschen aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Menschenwürde. Jede Gruppe präsentiert ihre Hauptargumente und antwortet auf Fragen der Gegenseite.
AnalysierenBewertenErschaffenSelbststeuerungEntscheidungsfähigkeit
Komplette Unterrichtsstunde erstellen→Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit
Erfahrene Lehrkräfte beginnen mit dem Modellbau, um die abstrakte Biologie greifbar zu machen. Im Anschluss folgt das Rollenspiel, um die emotionale und ethische Seite zu erkunden. Wichtig ist, dass die Diskussionen nicht in der Technik stecken bleiben, sondern immer wieder auf die gesellschaftlichen Folgen verweisen. Vermeiden Sie es, eigene Wertungen vorzugeben, und fördern Sie stattdessen eine offene Debatte.
Erfolg zeigt sich, wenn Lernende die Unterschiede zwischen reproduktivem und therapeutischem Klonen erklären können, die technischen Herausforderungen benennen und ethische Argumente differenziert abwägen. Sie nutzen Modelle, Tabellen und Rollenspiele, um ihr Wissen anzuwenden.
Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen
Ein Klon ist eine perfekte, identische Kopie ohne Unterschiede.
Während des Modellbaus des SCNT-Prozesses beobachten Sie, wie Schülerinnen und Schüler den Unterschied zwischen Genotyp und Phänotyp visualisieren. Nutzen Sie die anschließende Gruppendiskussion, um gezielt auf die Rolle von Umwelt und Epigenetik hinzuweisen, indem Sie Beispiele wie Ernährung oder Stress einbringen.
Therapeutisches Klonen erzeugt komplette Menschen.
Während des Rollenspiels im Ethikkomitee achten Sie darauf, wie die Schülerinnen und Schüler die Ziele des therapeutischen Klonens erklären. Fordern Sie sie auf, die Unterschiede zwischen Stammzellen und vollständigen Lebewesen in ihren Argumenten klar zu benennen.
Klonen ist technisch einfach und risikofrei.
Während der experimentellen Simulation mit Modellen beobachten Sie, wie Schülerinnen und Schüler die Fehlerraten und möglichen Missbildungen dokumentieren. Nutzen Sie das anschließende Peer-Feedback, um die Risiken gemeinsam zu analysieren und zu hinterfragen.
In dieser Übersicht verwendete Methoden