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Kunst · Klasse 4

Ideen für aktives Lernen

Porträtmalerei: Gesichter und Emotionen

Aktives Lernen funktioniert hier, weil Kinder durch eigenes Ausprobieren die Proportionen des Gesichts verinnerlichen und emotionale Ausdruckskraft durch Farben und Formen direkt erleben. Die Kombination aus Bewegung, Partnerarbeit und praktischem Gestalten fördert nachhaltiges Verständnis und macht abstrakte Konzepte greifbar.

KMK BildungsstandardsKMK: Grundschule - Bildnerische GestaltungKMK: Grundschule - Kommunikation
25–45 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse4 Aktivitäten

Aktivität 01

Rollenspiel25 Min. · Einzelarbeit

Spiegelübung: Proportionen skizzieren

Jedes Kind sitzt vor einem Spiegel und skizziert mit Bleistift die Proportionen seines Gesichts: Augenlinie in der Mitte, Nase halbieren, Mund darunter. Dann umreißen sie mit Filzstiften und besprechen Abweichungen. Abschließend färben sie neutral.

Erkläre, wie kleine Veränderungen in Mimik und Augen die Gefühle in einem Porträt zeigen.

ModerationstippGeben Sie den Kindern während der Spiegelübung einen kleinen Handspiegel und einen Stift, damit sie ihre eigenen Proportionen selbst messen und korrigieren können.

Worauf zu achten istDie Schüler erhalten ein Blatt mit drei leeren Gesichtern. Sie sollen bei jedem Gesicht eine andere Emotion (Freude, Trauer, Überraschung) durch kleine Veränderungen der Mimik und die Wahl einer passenden Farbe darstellen. Unter jedes Gesicht schreiben sie kurz, welche Emotion sie darstellen wollten.

AnwendenAnalysierenBewertenSozialbewusstseinSelbstwahrnehmung
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Aktivität 02

Rollenspiel35 Min. · Partnerarbeit

Paararbeit: Emotionen austauschen

Partner wählen eine Emotion, stellen sie mimisch dar, während der andere sie porträtiert. Sie tauschen Rollen und vergleichen mit Fotos. Diskussion: Welche Linien und Farben passen?

Erkläre, welche Farben Freude, Trauer oder Überraschung ausdrücken können.

ModerationstippLegen Sie für die Paararbeit zwei Sets von Emotionskarten bereit: eines mit Gesichtsausdrücken und eines mit passenden Farben, die die Kinder beschreiben und zuordnen sollen.

Worauf zu achten istDie Schüler malen ein Porträt, das eine bestimmte Persönlichkeit zeigt. Anschließend tauschen sie ihre Bilder mit einem Partner. Der Partner soll aufschreiben: Welche Persönlichkeit oder welches Gefühl erkennst du? Welche Farben wurden verwendet und wie wirken sie? Gibt es Vorschläge zur Mimik?

AnwendenAnalysierenBewertenSozialbewusstseinSelbstwahrnehmung
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Aktivität 03

Rollenspiel45 Min. · Kleingruppen

Stationenrotation: Farbwelt Emotionen

Drei Stationen: 1. Warme Farben mischen für Freude. 2. Kühle Töne für Trauer. 3. Mischformen für Überraschung. Gruppen rotieren, malen Probeporträts und kleben sie zusammen.

Gestalte ein Porträt, das ein bestimmtes Gefühl oder eine Persönlichkeit zeigt.

ModerationstippStellen Sie bei der Stationenrotation sicher, dass jede Farbe mit einer klaren Emotion verknüpft ist, z.B. durch ein Beispielbild oder eine kurze Erklärung an der Station.

Worauf zu achten istDer Lehrer zeigt verschiedene Porträts (z.B. aus Büchern oder von berühmten Künstlern) und fragt: Welche Emotion siehst du hier? Welche Details im Gesicht (Augen, Mund) helfen dir dabei? Welche Farben dominieren und wie tragen sie zur Stimmung bei?

AnwendenAnalysierenBewertenSozialbewusstseinSelbstwahrnehmung
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Aktivität 04

Rollenspiel30 Min. · Ganze Klasse

Klassenrunde: Porträtgalerie

Jedes Kind malt ein Selbstporträt mit Gefühl. Werke werden aufgehängt, Klasse rät Emotionen und begründet. Reflexion im Plenum.

Erkläre, wie kleine Veränderungen in Mimik und Augen die Gefühle in einem Porträt zeigen.

ModerationstippFühren Sie die Klassenrunde mit einer klaren Struktur durch: Jedes Kind stellt sein Porträt vor und erklärt, welche Emotion es darstellen wollte und warum.

Worauf zu achten istDie Schüler erhalten ein Blatt mit drei leeren Gesichtern. Sie sollen bei jedem Gesicht eine andere Emotion (Freude, Trauer, Überraschung) durch kleine Veränderungen der Mimik und die Wahl einer passenden Farbe darstellen. Unter jedes Gesicht schreiben sie kurz, welche Emotion sie darstellen wollten.

AnwendenAnalysierenBewertenSozialbewusstseinSelbstwahrnehmung
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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Erfahrene Lehrkräfte beginnen mit einer kurzen Demonstration der Gesichtsproportionen am Whiteboard, bevor die Kinder selbst aktiv werden. Sie vermeiden zu frühe Korrekturen und lassen die Kinder stattdessen mit Materialien experimentieren. Wichtig ist, dass die Kinder ihre eigenen Fehler entdecken und korrigieren, z.B. durch den Vergleich mit einem Partner oder einem Spiegel. Die Rolle der Lehrkraft ist hier die eines Begleiters, der gezielt Fragen stellt und Impulse gibt.

Erfolgreiches Lernen zeigt sich darin, dass die Kinder die grundlegenden Proportionen des Gesichts in ihren Skizzen umsetzen und gezielt durch Mimik und Farbwahl Emotionen darstellen können. Sie erkennen, wie kleine Änderungen große Wirkungen erzeugen und können ihre Beobachtungen verbalisieren.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Während der Spiegelübung höre ich Kinder sagen: 'Die Augen liegen immer oben im Gesicht.'

    Geben Sie den Kindern einen Handspiegel und einen Stift und zeigen Sie ihnen, wie sie die Augenlinie durch Messen mit der Handbreite bestimmen können. Die Kinder sollen ihre Skizzen selbst überprüfen und korrigieren.

  • Während der Paararbeit argumentieren Kinder: 'Emotionen entstehen nur durch Farben, nicht durch Form.'

    Lassen Sie die Kinder Rollenspiele durchführen, bei denen sie die Emotionen körperlich spüren und dann in Mimik und Form umsetzen. Zeigen Sie ihnen, wie kleine Veränderungen wie hochgezogene Brauen die Emotion verstärken.

  • Während der Stationenrotation nach dem Motto arbeiten: 'Alle Porträts sehen gleich aus.'

    Führen Sie Fotovergleiche in Gruppen durch und fordern Sie die Kinder auf, individuelle Züge wie Sommersprossen oder besondere Augenformen zu identifizieren. Diese Details machen Porträts einzigartig.


In dieser Übersicht verwendete Methoden