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Kunst · Klasse 1

Ideen für aktives Lernen

Farben in der Natur

Aktives Lernen hilft den Kindern, Farben in der Natur nicht nur zu sehen, sondern auch bewusst wahrzunehmen und zu verarbeiten. Durch Bewegung, praktische Experimente und kreative Umsetzung wird der Lernstoff greifbar und bleibt besser im Gedächtnis.

KMK BildungsstandardsKMK: Grundschule - WahrnehmenKMK: Grundschule - Bildnerische Verfahren
20–45 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse4 Aktivitäten

Aktivität 01

Lernen an Stationen30 Min. · Ganze Klasse

Naturspaziergang: Farbensuche

Gehen Sie mit der Klasse in den Schulhof oder Park. Jede Schülerin oder jeder Schüler notiert oder zeichnet gefundene Farben in Blättern, Blumen oder Steinen. Zurück im Klassenzimmer besprechen Sie die Liste gemeinsam und zählen Häufigkeiten.

Suche und nenne alle Farben, die du in einem Blatt oder einer Blume entdeckst.

ModerationstippWährend des Naturspaziergangs halten Sie die Kinder an, nach Farben zu suchen und diese laut zu benennen, um die Sprachentwicklung zu fördern.

Worauf zu achten istDie Schüler erhalten ein Blatt Papier mit der Abbildung eines einfachen Naturgegenstandes (z.B. ein Blatt). Sie malen den Gegenstand mit den verfügbaren Farben nach und schreiben darunter, welche Primärfarben sie gemischt haben, um die Farbe zu erhalten.

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 02

Lernen an Stationen45 Min. · Kleingruppen

Lernen an Stationen: Farben mischen

Richten Sie Stationen ein: Eine für Grüntöne aus Pflanzen, eine für Sonnenuntergangsfarben, eine für Tierfarben. Kinder mischen mit Wasserfarben und malen Proben. Jede Gruppe rotiert nach 10 Minuten und vergleicht Ergebnisse.

Erkläre, wie du die Farben eines Sonnenuntergangs mit deinen Malfarben nachmalen kannst.

ModerationstippAn den Stationen zum Farben mischen geben Sie den Kindern zunächst zwei Primärfarben vor und lassen sie selbst die Mischverhältnisse ausprobieren.

Worauf zu achten istZeigen Sie den Schülern Bilder von verschiedenen Naturlandschaften (Wald, Strand, Wüste). Fragen Sie: 'Welche Farben seht ihr am häufigsten in jedem Bild? Nennt mir drei Farben, die ihr aus diesen Bildern mit euren Malfarben mischen würdet und erklärt, warum.'

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 03

Lernen an Stationen25 Min. · Partnerarbeit

Paararbeit: Blumen malen

Teilen Sie Fotos von Blumen aus. In Paaren beobachten Kinder die Farbnuancen, mischen passende Farben und malen die Blüte nach. Am Ende präsentieren Paare ihr Werk und erklären die Mischtechnik.

Schau dir Bilder von Tieren und Pflanzen an: Welche Farben siehst du in der Natur am häufigsten?

ModerationstippIn der Paararbeit zum Blumen malen achten Sie darauf, dass die Kinder ihre Bilder gegenseitig beschreiben und Fragen zu den Farbwahlen stellen.

Worauf zu achten istBitten Sie die Schüler, drei verschiedene Naturgegenstände zu sammeln. An ihrer Malsation sollen sie dann für jeden Gegenstand die dominante Farbe auf einem separaten Blatt Papier nachmalen. Der Lehrer prüft, ob die Farben erkennbar sind und ob die Schüler die Farbnamen nennen können.

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Aktivität 04

Lernen an Stationen20 Min. · Einzelarbeit

Individuell: Farbtagbuch

Jedes Kind erstellt ein kleines Buch mit täglichen Naturfarbenbeobachtungen. Sie malen eine Seite pro Tag, z.B. Himmel oder Bäume, und notieren Namen. Wöchentliche Reflexion im Plenum.

Suche und nenne alle Farben, die du in einem Blatt oder einer Blume entdeckst.

ModerationstippBeim individuellen Farbtagebuch fordern Sie die Kinder auf, nicht nur zu malen, sondern auch kurze Sätze oder Stichworte zu ihren Beobachtungen zu notieren.

Worauf zu achten istDie Schüler erhalten ein Blatt Papier mit der Abbildung eines einfachen Naturgegenstandes (z.B. ein Blatt). Sie malen den Gegenstand mit den verfügbaren Farben nach und schreiben darunter, welche Primärfarben sie gemischt haben, um die Farbe zu erhalten.

ErinnernVerstehenAnwendenAnalysierenSelbststeuerungBeziehungsfähigkeit
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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Erfahrene Lehrkräfte beginnen mit konkreten Naturbeobachtungen, bevor sie ins Malen übergehen, um den Kindern eine klare Vorstellung von den Farben zu vermitteln. Vermeiden Sie es, zu schnell Farbnamen oder -mischungen vorzugeben. Stattdessen lassen Sie die Kinder selbst Erfahrungen sammeln und deren Fragen aufgreifen. Die Kombination aus Bewegung, praktischer Arbeit und Reflexion hat sich als besonders wirksam erwiesen.

Am Ende der Einheit können die Kinder Naturfarben benennen, präzise nachmischen und ihre Beobachtungen in Bildern oder Worten festhalten. Sie erkennen, dass viele Naturfarben aus Mischungen entstehen und schulen damit ihr Farbgefühl und ihre Beobachtungsgabe.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Während des Naturspaziergangs Farbensuche, achten Sie darauf, dass Kinder annehmen, alle Naturfarben seien reine Grundfarben.

    Nutzen Sie den Spaziergang, um die Kinder gezielt nach Mischfarben suchen zu lassen. Sammeln Sie Blätter und Blumen und fragen Sie: 'Welche Farben seht ihr hier? Ist das wirklich nur eine Farbe?' Lassen Sie sie anschließend mit Wasserfarben experimentieren, um die Mischungen nachzustellen und zu benennen.

  • Während der Stationen Farben mischen, könnte ein Kind glauben, Sonnenuntergänge seien immer nur orange.

    An den Mischstationen bereiten Sie bewusst rote, gelbe und blaue Farben vor und fordern die Kinder auf, verschiedene Rottöne, Gelb- und Blautöne zu mischen. Zeigen Sie ihnen, wie sich durch unterschiedliche Mischverhältnisse auch violette oder rosafarbene Töne ergeben, die sie in Sonnenuntergangsbildern ausprobieren können.

  • Während des Naturspaziergangs Farbensuche könnte ein Kind annehmen, in der Natur gäbe es nur bunte Farben.

    Lassen Sie die Kinder gezielt nach Erdtönen und Grautönen suchen. Sammeln Sie diese und sortieren Sie sie gemeinsam mit den Kindern in Farbgruppen. Fordern Sie sie auf, diese Töne zu malen und zu benennen, um die Vielfalt von Naturfarben bewusst zu machen.


In dieser Übersicht verwendete Methoden